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15 Jahre Spitzensportförderung an der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt

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Stübgen: „Weltmeister zu Brandmeistern – eine Erfolgsgeschichte, bei der Athletinnen und Athleten sportliche und berufliche Karriere in Einklang bringen“

Spitzensport und Ausbildung verbinden: Das ermöglicht seit 15 Jahren die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) in Eisenhüttenstadt. Seitdem haben sich 29 Sportlerinnen und Sportler dafür entschieden, berufliche Ausbildung und leistungssportliche Laufbahn parallel zu absolvieren. 15 Jahre nach den ersten beiden Einstellungen gratulierte Innenminister Michael Stübgen den Verantwortlichen zum Jubiläum.

Innenminister Stübgen: „Die Spitzensportfördergruppe an der LSTE ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Im Bereich Feuerwehr deutschlandweit einmalig werden ‚Weltmeister zu Brandmeistern‘ – Athletinnen und Athleten bringen sportliche und berufliche Karriere in Einklang. Das schafft Sicherheit und befreit von existenziellen Sorgen. Ehrgeiz, Teamgeist und Ausdauer sind charakteristisch für den Spitzensport, diese Werte prägen auch die berufliche Karriere der Sportlerinnen und Sportler. Von den gut ausgebildeten und hochmotivierten Fachkräften profitieren Feuerwehren in ganz Brandenburg.“

Seit 2007 können Athletinnen und Athleten der Sportfördergruppe der LSTE parallel zu Training und Wettkampf eine Laufbahnausbildung des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes (zu Brandmeister/in) absolvieren. Diese kann von üblicherweise einem Jahr auf zwei bis fünf Jahre gestreckt werden. Während dieser Zeit erhalten sie Unterstützung bei der Ausbildung und die im Besoldungsrecht vorgesehen Anwärterbezüge.

Zahlreiche sportliche Erfolge konnten Sportlerinnen und Sportler der Fördergruppe seit Bestehen feiern. Unter anderem wurden jeweils zwei Olympische Gold- und Silbermedaillen errungen, hinzu kommen sechs Weltmeister- und acht Europameistertitel.

Hintergrund

Als erste wurden am 1. Juli 2007 Yvonne Kranz und Lucas Kuske eingestellt und in das Programm „Spitzensportförderung an der LSTE“ aufgenommen. Aktuell arbeiten elf Mitglieder der Fördergruppe bei Berufsfeuerwehren in Brandenburg, acht Personen sind an der LSTE tätig, sechs Sportlerinnen und Sportler befinden sich noch in ihrer Ausbildung. Zwei Sportler arbeiten für die Berufsfeuerwehren in Dortmund und Kassel, von zwei Personen ist der berufliche Werdegang nicht weiter bekannt.

Unter den insgesamt 29 Athletinnen und Athleten, die sich trainings- und wettkampfbegleitend eine Grundlage für eine berufliche Zukunft nach der sportlichen Laufbahn schaffen, sind auch die Olympiasieger Kurt Kuschela (2012, Canadier-Zweier 1.000 m) und Jan Vandrey (2016, Canadier-Zweier 1.000 m). Beide arbeiten derzeit bei der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Potsdam.

Ausbildung und Spitzensport haben auch die Weltmeister Felix König (Kanu-Rennsport), Christian Poser (Bob-Rennsport) und Roger Kluge (Radsport) sowie der Vize-Olympiasieger Mirko Englich (Ringen) erfolgreich kombiniert. Aktuell sind neun Sportler in der Fördergruppe.

Quelle: MIK Presse

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