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Das erfolgreiche Brandenburger Landärzteprogramm geht ab Januar 2026 in die Verantwortung des Landesamtes für Soziales und Versorgung (LASV) über. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), die das Programm seit 2019 aufgebaut und etabliert hat, übergibt die administrative Verwaltung planmäßig an die Landesbehörde.

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Beeindruckende Bilanz: Seit dem Start wurden bereits 250 Stipendien an angehende Medizinerinnen und Mediziner vergeben. Allein im Wintersemester 2025/2026 kamen 18 neue Stipendiaten hinzu. Sie alle verpflichten sich, nach Studium und Facharztweiterbildung mindestens fünf Jahre lang in ländlichen Regionen Brandenburgs zu praktizieren.

Die Förderung bleibt attraktiv: 1.000 Euro monatlich erhalten die Studierenden bis zum Abschluss ihres Medizinstudiums, maximal für 75 Monate. Das Programm zieht Bewerbungen aus ganz Deutschland an – etwa 96 Prozent der Stipendiaten studieren an deutschen Hochschulen, ein Drittel davon direkt in Brandenburg.

Erste Erfolge werden bereits sichtbar: 24 geförderte Ärztinnen und Ärzte befinden sich derzeit in der Facharztweiterbildung in Brandenburg, 75 Prozent davon in der Allgemeinmedizin. Die ersten werden Ende 2027 ihre Weiterbildung abschließen und in ländlichen Regionen tätig werden.

Gesundheitsministerin Britta Müller dankte der KVBB für die erfolgreiche Aufbauarbeit. Das Land Brandenburg hat bis Ende Januar 2025 rund 9,6 Millionen Euro investiert und wird bis 2032 insgesamt 18 bis 20 Millionen Euro für die medizinische Nachwuchsförderung aufwenden.

Für die Stipendiaten ändert sich lediglich der Ansprechpartner – inhaltlich und finanziell läuft das Programm nahtlos weiter. Die KVBB bleibt zudem als Mentor erhalten und unterstützt die jungen Mediziner beim Aufbau ihrer Netzwerke und bei der Niederlassung.


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