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Amazon investiert Milliarden in digitale Infrastruktur – Brandenburg wird zum Technologie-Standort

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Amazon Web Services (AWS) hat am 15. Januar 2026 in Potsdam offiziell seine neue Cloud für Europa eröffnet. Die „European Sovereign Cloud“ ist eine besondere Datencloud, die speziell für europäische Anforderungen entwickelt wurde.

Was ist das Besondere an dieser Cloud?

Die neue Cloud-Infrastruktur liegt komplett in Europa – genauer gesagt in Brandenburg. Das bedeutet: Alle sensiblen Daten bleiben in der EU und unterliegen den strengen europäischen Datenschutzregeln. Für viele Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen ist das wichtig.

Große Investitionen geplant

AWS will rund 7,8 Milliarden Euro in Brandenburg investieren. Zunächst nutzt das Unternehmen bestehende Rechenzentren. Danach sollen eigene Rechenzentren gebaut werden – eines südlich von Berlin und eines in Südbrandenburg.

Wirtschaftsminister Daniel Keller rechnet damit, dass verschiedene Unternehmen in den kommenden Jahren insgesamt bis zu 30 Milliarden Euro in Rechenzentren in Brandenburg stecken werden.

Brandenburg wird digitaler Innovations-Standort

„Brandenburg ist auf dem Weg, ein digitaler Innovations-Hotspot zu werden“, erklärt Minister Keller. Die moderne Cloud-Infrastruktur helfe Unternehmen bei ihrer Digitalisierung. Auch Universitäten und Forschungseinrichtungen können die Technologie nutzen.

Justiz- und Digitalisierungsminister Benjamin Grimm betont: „Digitale Souveränität ist wichtig für Deutschland und Europa.“ Er begrüßt, dass AWS seine Cloud europäischer macht und mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammenarbeitet.

Brandenburg im Aufwind

Neben AWS investieren auch andere Unternehmen in Brandenburg – etwa die Schwarz-Gruppe in Lübbenau. Minister Keller sieht Brandenburg auf dem Weg zum führenden Rechenzentrumsstandort in Deutschland nach der Rhein-Main-Region.


Quelle: Land Brandenburg

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