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UPDATE: Das für Sonntag geplante Eröffnungsprogramm muss aufgrund der extrem hohen Temperaturen entfallen. Das Gespräch mit den Kuratorinnen Anja Tack und Isabel Enzenbach holen wir nach. Die Grußworte von Franziska Hammer (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg) und Katja Kaiser (Dezernentin für Jugend Soziales und Kultur Landkreis Oder- Spree) werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.

SONDERAUSSTELLUNG  •  FOTOGRAFIE  •  MUSEUM UTOPIE UND ALLTAG

Das Weite
suchen

LAUFZEIT 28.6.–4.10. 2026

Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre — eine Schau über Ostdeutschland im Umbruch.

Schwarzweißfotografie: Ein Kind macht einen Handstand mitten auf einer Dorfstraße, rechts ein Traktor mit Tankanhänger.
Abb.  Joachim Richau, Annäherung und Begegnung, Bilder aus Beerfelde, 1984–1987
Quelle  Museum Utopie und Alltag
Eröffnung
Sonntag, 28.6.2026
14:00 Uhr
Laufzeit
28. Juni bis
4. Oktober 2026
Ort
Eisenhüttenstadt
Erich-Weinert-Allee 3

In der späten DDR schien die Zeit stillzustehen – und zugleich zeichneten sich überall Aufbrüche ab.

Die von Anja Tack und Isabel Enzenbach kuratierte Schau ist ab dem 28. Juni im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt zu sehen, nachdem sie zuvor in Potsdam gezeigt wurde. Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung ein.

Die Fotoserien in „Das Weite suchen“ laden dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. In einer Zeit, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotografinnen und Fotografen Bilder für das Geschehen. In fünf Kapiteln kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.

Der Fokus der Aufnahmen liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht zugleich Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.

„Ich bin sehr gespannt, wie die Ausstellung in Eisenhüttenstadt wahr- und auch angenommen wird. Es wäre wunderbar, wenn wir auch dort zu einem Austausch über die Zeit der 1980er und 1990er anregen könnten und den Besuchenden Raum für einen Erfahrungsaustausch bieten.“

Anja Tack, Kuratorin

„Oft sind die Meinungen, wie das Leben in der DDR war und wie der Einigungsprozess verlaufen ist, verhärtet – selbst bei Menschen, die die Zeit nicht bewusst erlebt haben. Mit den Fotografien wollen wir einen offenen Zugang schaffen. In kurzen Texten erzählen wir die Entstehungszusammenhänge der Bilder“, beschreibt Isabel Enzenbach den Ansatz der Ausstellung.

Möglichkeiten zum Austausch über Erinnerungen und Erfahrungen bieten sich nicht nur bei der Eröffnung oder einem regulären Besuch, sondern auch bei einer der begleitenden Veranstaltungen.

Fünf Kapitel

Eine Gesellschaft im Umbruch
IJungsein
IIArbeit
IIILebensräume
IVKörper
VGewalt
Mit Fotografien von
Tina Bara Ute Mahler Christiane Eisler Peter Oehlmann Christian Fenger Merit Schambach (geb. Pietzker) Anselm Graubner Joachim Richau Annette Hauschild Ludwig Rauch Jürgen Matschie Barbara Wolff

Die Ausstellung wurde vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) in Kooperation mit dem Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte erarbeitet.

Gefördert durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Die Übernahme der Ausstellung durch das Museum Utopie und Alltag wird durch Fördermittel des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg ermöglicht.

Ort
Museum Utopie und Alltag
Standort Eisenhüttenstadt
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt
Mehr erfahren
Alle Informationen zu Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten:
www.utopieundalltag.de
Abb.: Joachim Richau, Annäherung und Begegnung, Bilder aus Beerfelde, 1984–1987 · Quelle: Museum Utopie und Alltag

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