Polizeimeldungen vom 17. bis 19. Juli 2026
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Raub am Bahnhof
Am Sonntagmorgen wartete ein 26-jähriger Mann auf dem Bahnsteig an Gleis 1 auf seinen Zug, als zwei unbekannte Männer auf ihn zutraten und ihn nach zwei Euro Bargeld fragten. Als er dies verneinte, schlugen die Täter ihm unvermittelt ins Gesicht und raubten anschließend seinen Rucksack, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen nicht mehr festgestellt werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Versuchter Einbruch in Einkaufsmarkt
Am Samstagabend, gegen 22:30 Uhr, löste an der Kaufland-Filiale in der Alten Langewahler Chaussee ein Alarm aus. Bei Eintreffen der Beamten waren die Täter bereits geflüchtet. Bei der Tatortarbeit stellte sich heraus, dass mit einem Bolzenschneider versucht worden war, ein Metallgitter zu durchtrennen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 100 Euro.
Diverse Verkehrsdelikte bei Kontrolle
Am Freitag, um 09:49 Uhr, kontrollierten Beamte in der Görlitzer Straße den 33-jährigen Fahrer eines Ford Focus. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besitzt, die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten, der Pkw nicht zugelassen war und keine gültige Haftpflichtversicherung bestand. Ein Drogenschnelltest verlief zudem positiv auf Amphetamin. Die Weiterfahrt wurde untersagt, entsprechende Anzeigen wurden aufgenommen.
Angetrunken unterwegs – Fahrer flüchtet bis auf die Autobahn
Am Samstagnachmittag, kurz nach 14:00 Uhr, meldeten aufmerksame Bürger einen Citroën, dessen Fahrer in der Leipziger Straße mehrfach die Spur nicht halten konnte und zweifach eine rote Ampel überfuhr. Die eingesetzten Beamten folgten dem Fahrzeug bis auf die BAB 12 und konnten es an der Anschlussstelle Briesen stoppen. Der 60-jährige polnische Fahrzeugführer stand mit 0,65 Promille unter Alkoholeinfluss. Aufgrund gemeldeter Ausfallerscheinungen bestand der Verdacht einer Verkehrsstraftat, weshalb im Revier Frankfurt (Oder) eine Blutprobe entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
E-Roller ohne gültige Versicherung unterwegs
Am Freitag, um 07:39 Uhr, kontrollierten Beamte in der Rosenstraße eine 28-jährige Führerin eines E-Rollers. Dabei stellte sich heraus, dass das Versicherungskennzeichen am Fahrzeug noch aus dem Jahr 2025 stammte und somit keine gültige Pflichtversicherung bestand. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Märkisch-Oderland
Küchenbrand in Wohnung
Am Samstagmorgen kam es in einer Wohnung in der Lindenallee zu einem Küchenbrand. Nach bisherigem Kenntnisstand hatte die Bewohnerin den eingeschalteten Herd unbeaufsichtigt gelassen, der in Brand geriet und zu starker Rauchentwicklung führte. Aufmerksame Anwohner alarmierten die Feuerwehr, die den Entstehungsbrand löschen konnte. Es entstand erheblicher Sachschaden, die Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar.
Handel mit Betäubungsmitteln beobachtet
Zivile Kräfte beobachteten am Freitagnachmittag in Küstrin-Kietz die Übergabe eines Pakets zwischen zwei Fahrzeugen. Nachdem aus dem Empfängerfahrzeug ein leerer Karton während der Fahrt aus dem Fenster geworfen wurde, kontrollierten Beamte den Pkw und die zwei polnischen Insassen. Dabei wurde eine nicht unerhebliche Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt.
Wiesenbrand nach Funkenflug
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Samstagnachmittag im Bereich des Motorraums eines Traktors auf einem öffentlich zugänglichen Feldweg in Reitwein zu Funkenflug. Dadurch gerieten rund 3.000 Quadratmeter Wiesenfläche in Brand. Die Feuerwehr löschte den Brand nach etwa 1,5 Stunden. Es entstand Sachschaden.
Brand in Biogasanlage – zweimal Rauchentwicklung
Am Samstagmittag sowie erneut am Sonntagmorgen wurde der Rettungsleitstelle nach Bürgerhinweisen erhebliche Rauchentwicklung an einer Biogasanlage an der B168 in Neuhardenberg gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen gerieten jeweils rund 20 Quadratmeter mit Folie abgedeckte Silage in Brand. Durch die Hitzeentwicklung wurden Teile der Abdeckplane sowie darauf gelagerte Reifen zerstört. Es entstand Sachschaden.
Fahren unter Alkoholeinfluss
Am Freitagnachmittag kontrollierten Beamte im Rahmen der Streifentätigkeit in Rehfelde einen bislang polizeilich nicht in Erscheinung getretenen 54-jährigen E-Scooter-Fahrer. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 1,51 Promille. Nach erfolgter Blutentnahme wurde die Weiterfahrt untersagt.
Fahren unter Einfluss berauschender Mittel
Am Samstagmorgen kontrollierten Beamte im Rahmen der Streifentätigkeit in Müncheberg einen bislang polizeilich nicht in Erscheinung getretenen 42-jährigen Fahrzeugführer. Ein Drogenschnelltest lieferte einen Hinweis auf vorherigen Cannabiskonsum. Nach erfolgter Blutentnahme wurde die Weiterfahrt untersagt.
Fahren unter Alkoholeinfluss nach Vorfahrtsverstoß
In der Nacht von Samstag zu Sonntag kontrollierten Beamte im Rahmen der Streifentätigkeit in Strausberg einen 24-jährigen Fahrzeugführer, nachdem dieser zuvor die Vorfahrt missachtet hatte. Ein Alkoholvortest ergab 1,41 Promille. Nach erfolgter Blutentnahme wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein beschlagnahmt.
Barnim
Einbruch in Einfamilienhaus – Täter flüchtet vor Bewohnerin
Am Samstag, gegen 13:30 Uhr, brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in der Kreuzstraße ein. Er gelangte auf den Hinterhof des Hauses und hebelte die hintere Eingangstür auf. Die Wohnungsinhaberin bemerkte den Einbruch und nahm den Täter in ihrem Haus wahr, woraufhin dieser die Flucht ergriff. Fahndungsmaßnahmen führten nicht zu seiner Ergreifung. Die Kriminaltechnik kam zum Einsatz.
Einbruch bei Pflegedienst – Medikamente entwendet
In der Nacht von Samstag zu Sonntag verschafften sich unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu den Räumlichkeiten eines Pflegedienstes in der Erich-Mühsam-Straße und entwendeten diverse Medikamente. Die Spurensuche erfolgte durch einen Mitarbeiter der Kriminaltechnik.
Uckermark
Betäubungsmitteldelikte häufen sich – Waffen sichergestellt
Am Wochenende wurden in der Uckermark vermehrt Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln festgestellt, auffällig war dabei die Nutzung von Kraftfahrzeugen unter Einwirkung von Cannabis und Amphetamin. In Templin führten Beamte bei einem Tatverdächtigen eine Durchsuchung durch, bei der sich der Verdacht auf Handel mit Betäubungsmitteln erhärtete. Zudem wurden Schusswaffen sowie Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.




