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Film ohne Grenzen 2026 – Motto WIRKLICH, 03.–06.09.2026, Bad Saarow am Scharmützelsee
Festival 2026

Film ohne Grenzen: Das Programm steht, der Vorverkauf startet

3. bis 6. September 2026 auf Gut Eibenhof am Scharmützelsee

Vom 3. bis 6. September lädt das Internationale Filmfestival Film ohne Grenzen wieder zu vier Festivaltagen in ländlicher Atmosphäre ein. Auf der Halbinsel des Gut Eibenhof, mitten im Scharmützelsee, erwarten die Besucherinnen und Besucher eine besondere Mischung aus Filmen, Diskussionen, Lesungen und Musik – dazu kulinarische Köstlichkeiten aus der Region.

Für die 14. Ausgabe haben die Festivalleiterinnen Susanne Suermondt, Tanya Berndsen und Yvonne Borrmann gemeinsam mit dem Festivalbeirat unter dem diesjährigen Motto WIRKLICH ein breites Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen zusammengestellt, das sie gemeinsam mit namhaften Gästen und den jeweiligen Filmteams vorstellen.

Zum vollständigen Festivalprogramm

Eröffnung ganz im Zeichen des Mottos

Zum Auftakt spricht Autor und Publizist Simon Strauss über das Thema WIRKLICH und liest aus seinem neuen Buch „In der Nähe – Vom politischen Wert einer Ostdeutschen Sehnsucht". Als Eröffnungsfilm läuft ETWAS GANZ BESONDERES, der dritte Kinofilm von Eva Trobisch, der das Leben einer Großfamilie im idyllischen Thüringen zwischen altbekannten und neuen gesellschaftlichen Problemen zeigt.

Freitag: Jugend, Literatur und Bachmann

Der Freitag startet mit dem Jugendprogramm: Die Schülerjury hat DJ AHMET und SUNNY DANCER ausgewählt, im Anschluss diskutieren Jugendliche mit dem Bürgermeister von Bad Saarow, Christian Schroeder. Am Nachmittag liest Sachbuch-Bestsellerautorin Şeyda Kurt aus ihrem Debütroman „Zeit der Monster". Am Abend stellt Regisseurin Regina Schilling ihren viel diskutierten Dokumentarfilm INGEBORG BACHMANN – JEMAND DER ICH EINMAL WAR vor, mit Sandra Hüller in der Titelrolle.

Samstag: Familienprogramm und DEFA-Klassiker

Der Samstag beginnt mit der Festival-Preview von WOOLLY – SCHAF DIR DAS GLÜCK der norwegischen Regisseurin Rebekka Nystabakk. Welf Reinhart präsentiert sein Regiedebüt DER VERLORENE MANN mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, bevor die Vorpremiere der WG-Komödie LIEBLINGSMENSCHEN mit Katharina Thalbach und Bardo Böhlefeld (Regie: Hanna Hufnagel) den Abend einläutet.

Ein besonderer Höhepunkt ist der DEFA-Dokumentarfilm WER HAT ANGST VORM SCHWARZEN MANN (1989) von Heike Misselwitz, der den Alltag einer privaten Kohlenhändlerin im Prenzlauer Berg kurz vor der Wende zeigt. Dazu läuft ihr Kurzfilm TRIPTYCHON über die Fotografin Helga Paris. Im Anschluss spricht Filmemacherin Annekatrin Hendel mit der Regisseurin.

Beim Festival-Talk am Samstagabend geht es um die Frage, wie es wirklich um das Miteinander in den Regionen steht. Vendeline von Bredow (The Economist) im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Hüther

Sonntag: Von Hiddensee bis Spanien

Der Festivalsonntag beginnt mit Annekatrin Hendels poetischer Reise durch ein Jahrhundert deutscher Geschichte in HIDDENSEE – Deutschland im Miniaturformat. Es folgen POLIZEI von Buket Alakus mit Levy Rico Arcos in der Hauptrolle sowie SORDA – DER KLANG DER WELT über Liebe und Kommunikation zwischen einer tauben Frau und einem hörenden Mann, mit anschließendem Gespräch mit Schauspielerin Anne Zander. Rainer Bock und Produzentin Melanie Blocksdorf stellen zudem KARLA vor, einen Film über Zivilcourage und Selbstermächtigung.

Zum Abschluss zeigt das Festival die Preview von GLAUBE (Kinostart 29. Oktober) der spanischen Regisseurin Alauda Ruiz de Azúa – über die folgenreiche Entscheidung einer 17-Jährigen.

Auf einen Blick

  • 3. bis 6. September 2026
  • Gut Eibenhof, Scharmützelsee / Bad Saarow
  • 14. Ausgabe unter dem Motto WIRKLICH
  • Vorverkauf ist gestartet

Getragen wird das Festival von Hauptförderern und Sponsoren wie dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Antonius Jugend- und Kulturförderung und dem Hotel Esplanade Resort & Spa. Als Medienpartner sind der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), arte und die Yorck Kinogruppe an Bord.

Quelle: MEDIA OFFICE

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