Skip to main content

Meldungen aus BrandenburgAktuelle Meldungen · 16. September 2026

Kultur · Staatskanzlei Brandenburg · 15. September 202620 Jahre Wettermuseum Lindenberg: Woidke würdigt ehrenamtliches EngagementMinisterpräsident Dr. Dietmar Woidke hat dem Wettermuseum – Museum für Meteorologie und Aerologie in Lindenberg (Landkreis Oder-Spree) zum 20-jährigen Bestehen gratuliert. Bei einem Festakt in der historischen Ballonhalle würdigte er das ehrenamtliche Engagement des Museumsteams und den Beitrag zur Klimabildung. Das Museum wird seit 2006 vom Verein Wettermuseum e.V. betrieben und blickt auf eine mehr als 120-jährige meteorologische Tradition zurück; der Standort war 1905 als Königlich-Preußisches Aeronautisches Observatorium gegründet worden und beherbergt heute eines von zwei Observatorien des Deutschen Wetterdienstes. Das Bildungsprogramm reicht von Experimentiershows bis zu Kooperationen mit mehr als 40 Bildungseinrichtungen; 2026 fördert das Land die Jubiläumswoche mit 10.000 Euro.Quelle: Staatskanzlei Brandenburg, Pressemitteilung vom 15. September 2026

Verkehr · Ministerium für Infrastruktur · 16. September 2026Brandenburger Brückensprint startet mit 14 PilotbrückenBrandenburg startet mit dem „Brückensprint" ein neues Programm für den Einsatz modularer Schnellbauweisen bei der Erneuerung von Straßenbrücken. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und der Landesbetrieb Straßenwesen wollen damit die Zeit der Verkehrseinschränkungen bei Ersatzneubauten deutlich verkürzen. Den Auftakt bilden 14 Pilotbrücken, darunter Bauwerke an der L52 bei Reddern, Buckow, Casel und Groß Jehser sowie an der L71 bei Kasel-Golzig und Schiebsdorf. Die Arbeiten sollen jeweils unter Vollsperrung in einem eng getakteten Zeitraum von etwa sechs Wochen erfolgen. Landesweit hat der Landesbetrieb 197 Brücken identifiziert, die grundsätzlich für die modulare Bauweise infrage kommen; die Pilotphase läuft bis 2029, der gesamte Brückensprint bis 2038.Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Pressemitteilung vom 16. September 2026

Wirtschaft · MWEKE Brandenburg · 16. September 2026Weniger Bürokratie bei GRW-FörderprogrammenDas Land Brandenburg vereinfacht seine GRW-Förderprogramme für Investitionen von Unternehmen, Kommunen und Landkreisen. Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa und die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bündeln dafür bislang getrennte Förderprogramme, vereinfachen die Antragsberechtigung und ermöglichen höhere Förderbeträge bei geringeren Nachweispflichten zu Arbeitsplätzen. Für touristische Betriebe entfallen Nachweispflichten künftig ganz, zudem können mehr Unternehmen Förderung für eigene Energieerzeugung erhalten. Wirtschaftsministerin Martina Klement sprach von eingelöster Entbürokratisierung; ILB-Vorstandsvorsitzender Ulrich Scheppan verwies auf mehr als 30 Jahre GRW-Förderung mit 6,6 Milliarden Euro für 12.600 Projekte im Land.Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa Brandenburg, Pressemitteilung vom 16. September 2026

Wirtschaft · Wirtschaftsregion Lausitz · 16. September 2026Strukturwandel im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird sichtbarDie Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Städte Senftenberg und Lübbenau/Spreewald haben mit einer gemeinsamen Zugfahrt Strukturwandelprojekte im Landkreis vorgestellt. Die Reise begann in Senftenberg, wo unter anderem die geplante Modernisierung der Niederlausitzhalle und das künftige Museumsdepot im Zechenhaus Brieske präsentiert wurden. Mit dem im Design „Die Lausitz. Krasse Gegend." gebrandeten Regionalexpress ging es weiter nach Lübbenau/Spreewald, wo das entstehende „Zentrum für regionale Erzeugnisse" im alten Lokschuppen und der Coworking Space GREEN HUB im Mittelpunkt standen. Für den GREEN HUB wurden 2025 mehr als 20 Millionen Euro Strukturstärkungsmittel bewilligt, für die Niederlausitzhalle liegt das Investitionsvolumen bei über 30 Millionen Euro.Quelle: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Pressemitteilung vom 16. September 2026

Kultur · Landesmusikrat Brandenburg · 14. September 2026Stolpersteine der Erinnerung: Musik und Literatur gegen das VergessenBrandenburg beteiligt sich gemeinsam mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen an dem länderübergreifenden Projekt „Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen". Schülerinnen und Schüler setzen sich darin mit Lebensgeschichten und dem musikalischen Schaffen von im Nationalsozialismus verfolgten Komponistinnen und Musikern auseinander und gestalten ihre Ergebnisse zu öffentlich zugänglichen Podcasts. Vorbild ist das seit 2024 in Berlin durchgeführte Format „Musikalische Stolpersteine". Der Landesmusikrat Brandenburg realisiert das Projekt in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit sieben Schulen im Land. Gefördert wird es aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).Quelle: Landesmusikrat Brandenburg e.V., Pressemitteilung vom 14. September 2026

Wirtschaft · AMV / pro agro · 14. September 2026Ernährungswirtschaft fordert Belastungscheck für neue PflichtenDie Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern (AMV) und der Brandenburger Agrarmarketingverband pro agro fordern einen verbindlichen Belastungscheck für neue Vorschriften in der Lebensmittelbranche. Innerhalb weniger Monate müssten Unternehmen Vorgaben zu Verpackungen, Umweltaussagen, entwaldungsfreien Lieferketten, Cybersicherheit und Tierhaltungskennzeichnung gleichzeitig umsetzen, während Energie-, Rohstoff- und Lohnkosten weiter stiegen. Die Verbände sehen dabei besonderen Klärungsbedarf bei den neuen EU-Regeln gegen irreführende Umweltaussagen (EmpCo), da regionale Herkunftsangaben wie „aus Brandenburg" nicht zum Rechtsrisiko werden dürften. AMV und pro agro stellen ihre Forderungen und aktuelle Unternehmensbefragungen am 24. September beim Norddeutschen Ernährungsgipfel in Rostock-Warnemünde vor.Quelle: AMV e.V. / pro agro e.V., gemeinsame Pressemitteilung vom 14. September 2026

Verkehr · ODEG · 14. September 2026ODEG setzt Etikette-Kampagne für mehr Rücksicht im Zug fortDie ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wirbt mit einer neuen Etikette-Kampagne für mehr Rücksicht im Zug. Unter dem Motto „Benimm dich, als wäre Mutti dabei" greift die Kampagne mit Humor typische Ärgernisse im Reisealltag auf, etwa laute Musik, Schuhe auf Sitzpolstern oder durch Taschen blockierte Plätze. Statt mit erhobenem Zeigefinger zu mahnen, soll die vertraute Instanz „Mutti" an respektvolles Miteinander erinnern – auch im Umgang mit dem ODEG-Servicepersonal, das im Alltag zunehmend mit rauem Ton und aggressivem Verhalten konfrontiert sei. Geschäftsführer Stefan Neubert betonte, die Kampagne wolle niemanden erziehen, sondern an kleine Gesten im Alltag erinnern. Alle Informationen und Motive zur Kampagne sind auf der Landingpage der ODEG abrufbar.Quelle: ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, Pressemitteilung vom 14. September 2026