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„Kohlhaas (no limits)“ beschließt die Kleist-Festtage

Mit „Kohlhaas (no limits)“ vom Theater Bremen gehen die Kleist-Festtage 2026 in Frankfurt (Oder) zu Ende. Die Inszenierung ist am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 19:30 Uhr auf der Hinterbühne des Kleist Forums zu sehen.

Ferdinand Lehmann in „Kohlhaas (no limits)“ am Theater BremenFerdinand Lehmann in „Kohlhaas (no limits)“

Kaum eine andere Novelle Heinrich von Kleists beschäftigt das Theater so sehr wie „Michael Kohlhaas“. Der Stoff hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

Die 1810 erschienene Erzählung handelt vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der aus Rache für erlittenes Unrecht einen beispiellosen Kreislauf der Gewalt in Gang setzt. Sie gilt als rasanter Thriller über Recht und Gerechtigkeit und über das Aufbegehren eines Einzelnen gegen ein System. Kleist beschreibt seine Hauptfigur als „einen der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“. Am Ende seines Feldzugs liegen Städte in Trümmern, und Kohlhaas selbst steht auf dem Schafott.

Autor und Regisseur Felix Krakau blickt aus heutiger Sicht auf Kleists berühmte Erzählung. Er fragt nach der Berechtigung der Mittel, nach Auswegen aus dem Strudel der Gewalt und danach, ob es in einer komplexen Welt einfache Lösungen geben kann.

Stück:„Kohlhaas (no limits)“ – Schauspiel nach Heinrich von Kleist, Theater BremenRegie/Text:Felix KrakauTermin:Sonntag, 11. Oktober 2026, 19:30 UhrOrt:Kleist Forum, Hinterbühne, Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder)Tickets:25,00 € / 12,50 €, Familienticket 62,50 €Vorverkauf:www.kleistforum.de

Quelle: Kleist Forum Frankfurt (Oder) | Foto: Jörg Landsberg