Erkner: Richtfest für die Dreifeldsporthalle
Auf dem Dach der Dreifeldsporthalle sprach Zimmerer Benjamin Draak unter dem Richtkranz den traditionellen Richtspruch.Für die neue Dreifeldsporthalle unweit der Löcknitz-Grundschule in Erkner ist Richtfest gefeiert worden. Am Freitag, 16. Oktober 2026, kamen dazu Beteiligte, Schulkinder und Gäste auf dem Gelände des Horts Koboldland zusammen.
Schon von Weitem war der große Richtkranz am Haken des Turmkrans zu sehen. Hoch oben auf dem Rohbau würdigte Zimmerer Benjamin Draak die geleistete Arbeit mit einem klassischen Richtspruch, verbunden mit guten Wünschen und einem Segen. Zum Abschluss leerte er sein Glas und zerschlug es – zerspringt das Glas, gilt das als gutes Omen für den weiteren Bau.
Die Arbeiten kommen zügig voran: Im Juli 2025 hatten die Stadtverordneten den Bau beschlossen, im Februar 2026 folgte der erste Spatenstich, im August die Grundsteinlegung. Symbolisch die letzten Nägel ins Gebälk schlugen Projektleiter Ralf Elgner von der Baufirma Fechtelkord und Eggersmann GmbH, Carsten Fischer von der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH Berlin, Grundschulrektor Sebastian Witt, Bürgermeister Henryk Pilz und Clemens Wolter, Fachbereichsleiter Bau & Stadtplanung. Auch Schülerinnen und Schüler, Stadtverordnete und weitere Beteiligte waren dabei.
Grußworte hielten (v. l. n. r.) Bürgermeister Henryk Pilz, Clemens Wolter (Fachbereichsleiter Bau & Stadtplanung), der Rektor der Löcknitz-Grundschule Sebastian Witt und Projektleiter Ralf Elgner von der Fechtelkord und Eggersmann GmbH.Die Dreifeldsporthalle ist nicht nur zeitlich ein ambitioniertes Projekt, sondern auch das bislang teuerste Vorhaben, das in Erkner umgesetzt wird. Bürgermeister Henryk Pilz nutzte das Richtfest, um den Stadtverordneten für ihre Entscheidung, den Fördermittelgebern für die Unterstützung und vor allem den Handwerkern für ihre Arbeit zu danken. Hier entstehe nicht nur eine Dreifeldsporthalle, sondern „ein Spiel- und Sportpalast, den Schulkinder, aber auch Vereine nutzen werden“.
Rektor Sebastian Witt sagte in seinem Grußwort: „Aus einem Hallenfeld werden nun drei Felder, in denen gespielt, getobt, sich ausprobiert werden wird.“ Es wachse nicht nur eine einfache Sporthalle, sondern ein Bewegungsraum. Er wünschte dem weiteren Bau einen unfallfreien Verlauf – „bis hier die ersten Bälle fliegen“.
Nach Angaben der Baufirma soll der Rohbau noch vor Weihnachten wetterfest und dicht sein, damit der Innenausbau wie geplant zügig beginnen kann. Im zweiten Quartal 2027 soll die Halle fertig an die Stadt Erkner übergeben werden.
Quelle: Stadt Erkner | Fotos: Julia Schirmer, Stadt Erkner




