Eisenhüttenstadt: Ausstellung „Spielt mit!“ eröffnet
Das Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt zeigt vom 24. Oktober 2026 bis 6. Juni 2027 die Sonderausstellung „Spielt mit! Werke der Spielmittelgestalterin Ursula Wünsch“. Kinder und Erwachsene sind ausdrücklich zum Mitmachen eingeladen: Mit den ausgestellten Spielmitteln darf ausgiebig gespielt werden.
Die Ausstellung widmet sich der Bedeutung des Spielens in der DDR und heute. Spielen macht Spaß, eröffnet neue Welten und beflügelt die Fantasie – im Spiel lernen Menschen einander kennen und handeln Regeln aus. Anlass ist der 80. Geburtstag von Ursula Wünsch. Die Schau gibt Einblicke in den Werdegang einer freiberuflichen Formgestalterin in der DDR, deren Spielmittel bis heute begeistern.
Ursula Wünsch studierte von 1966 bis 1970 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein. Seit 1973 stehen ihre Kletterhäuschen auf vielen Spielplätzen. Ihre interaktiven Wandbilder sowie Kugel- und Legespiele aus Holz in leuchtenden Farben entwickelte sie im Umgang mit Kindern und Menschen mit Einschränkungen. Bekannt wurde sie auch als Moderatorin der DDR-Fernsehserie „Wie wär’s?“. Ihr Wandbild „Frieden für alles, was auf dieser Erde lebt!“ ist bis heute auf der Berliner Mauer zu sehen.
Am Ende des Rundgangs laden Menschen mit vielfältigen Lebenserfahrungen sowie die Künstlerin Kathrin Ollroge dazu ein, die Installation „Das Offene Haus“ mitzugestalten. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm mit vielen Angeboten zum Mitmachen.
Ausstellung und Begleitprogramm werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie von der Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg gefördert. Unterstützt wird das Projekt vom Forum Kulturerbe der DDR e. V. und der SINA Spielzeug GmbH.
Eröffnung
Laufzeit der Ausstellung: 24. Oktober 2026 bis 6. Juni 2027. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Museums.
Quelle: Museum Utopie und Alltag




