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„Alle in die Kunst!“ geht in die zweite Runde

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Kooperationsprojekt des Museums Utopie und Alltag, der Burg Beeskow und der Kreisjugendfeuerwehr Oder-Spree 

Was wäre wenn … Menschen, die im Alltag nichts oder nur wenig mit dem Kunstbetrieb zu tun haben, in die Rolle von Kurator:innen schlüpfen würden? Das fragten sich 2020 das Kunstarchiv, heute Museum Utopie und Alltag, und die Burg Beeskow und luden elf Frauen und Männer ein, sich genau darin zu versuchen. Im Ergebnis entstanden damals zwei Ausstellungen, die unter dem Titel „Alle in die Kunst!“ nicht nur eine breite Besucher:innenschaft anzogen, sondern auch für ein enormes Medienecho sorgten. 

Ein Erfolg, an den wir in diesem Jahr mit leicht verändertem Konzept anknüpfen wollen. Statt in offener Ausschreibung, haben wir mögliche Interessenten direkt angesprochen: In Zusammenarbeit mit der Kreisjugendfeuerwehr Oder-Spree werden es nun fünf Jugendliche sein, die im Rahmen eines zweitägigen Workshops in den Kunst-Bestand des Museums Utopie und Alltag auf der Beeskower Spreeinsel eintauchen dürfen. Dort können sie – angeleitet von Dr. Angelika Weißbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums – am 26. und 

27. März 2022 aus den mehr als 18.000 Kunstwerken aus 40 Jahren DDR jene auswählen, die sie im Sommer auf der Burg Beeskow präsentieren möchten. Das Thema dieser Exposition ist von ihnen dabei ebenso frei wählbar wie die Kunstgattung, zu der die Werke gehören. 

Die von den Jugendlichen im Rahmen des Workshops entwickelte Ausstellung wird ab 1. Juli 2022 im Salzhaus der Burg Beeskow auf zwei Etagen zu sehen sein. 

Foto: 2020 erlebte das Projekt „Alle in die Kunst!“ seine Premiere – Gruppenarbeit im Depot auf der Spreeinsel. ©Martin Maleschka 

Quelle: Burg Beeskow

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