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Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Oder-Spree nachgewiesen

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Im Landkreis Oder-Spree wurde in zwei Bienenhaltungen die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die Bienenlarven befällt und dadurch zu wirtschaftlichen Schäden durch den Verlust der Bienenvölker führt. Der Erreger tötet die Bienenlarven ab, was zu einem löchrigen Brutbild, eingesunkenen oder löchrigen Deckeln oder eingetrockneten schwarzbraunen Schorfen führt. Adulte Bienen erkranken nicht. Auch für den Menschen ist die Amerikanische Faulbrut ungefährlich.

Da es sich bei der Amerikanischen Faulbrut um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt, muss ein Verdacht auf eine Erkrankung dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt gemeldet werden. Die Bekämpfungsmaßnahmen sind in der Bienenseuchenverordnung festgelegt.

Die Bienenhaltungen mit Ausbrüchen der Amerikanischen Faulbrut im Landkreis Oder-Spree liegen in den Gemarkungen Ziltendorf und Radinkendorf. In diesen Bereichen wird ein Sperrbezirk eingerichtet um die Verbreitung der Bienenseuche zu verhindern. Imker sollten ihre Völker besonders aufmerksam auf Symptome der Amerikanischen Faulbrut untersuchen. Da die Amerikanische Faulbrut auch in Deutschland regelmäßig auftritt, ist eine Teilnahme am jährlichen kostenlosen Faulbrutmonitoring anzuraten.

Interessierte Imker können sich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oder-Spree melden (E-Mail: veterinaeramt@l-os.de, Telefon: 03366 35-1901).

Quelle: Landkreis Oder-Spree 

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