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ArcelorMittal Eisenhüttenstadt erhält „DB eco plus“-Urkunde für klimaneutrale Bahntransporte

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Das Vertriebsteam von DB-Cargo mit Christoph Tews, Laura Grzeskowiak und Katja Eschke überreichte Dr. Ralf Bösler, Geschäftsführer Primary, und Ellen Finke, Leiterin Transport/Logistik, die Urkunde zu den eingesparten Emissionen im Jahr 2022. ©ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH

Eisenhüttenstadt, 13. Juni 2023 – Auf dem Weg zur klimaneutralen Stahlproduktion macht ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Fortschritte bei der Umstellung auf eine grüne Logistik. Im Oktober 2022 gab das Unternehmen gemeinsam mit DB Cargo und Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing das Startsignal für CO2-neutrale Lieferketten in Eisenhüttenstadt. Heute hat der Flachstahl-Standort die „DB eco plus“-Urkunde für die Einsparung von 2.000 Tonnen CO2 im Jahr 2022 durch den Einsatz von 100 Prozent Ökostrom auf elektrifizierten Routen in Deutschland und Österreich erhalten. Für die Bindung dieser Menge an Treibhausgasen würden knapp 170.000 Bäume benötigt. Der vergleichbare Transport mit Lastwagen hätte mehr als 15.000 Tonnen CO2 freigesetzt.

„Die Emissionen beim Transport von Rohstoffen und Produkten sind Bestandteile der Klimabilanz. Die Schiene zählt zu den umweltfreundlichsten Verkehrsträgern, weshalb sie für uns auch in vielen Fällen das Mittel der Wahl ist. Dies haben wir im vergangenen Jahr mit dem Abschluss eines fünfjährigen Rahmenvertrags mit DB Cargo untermauert, der den Einsatz von 100 Prozent erneuerbaren Energien auf verfügbaren Strecken festlegt. Damit ergänzen wir den geplanten Umbau unserer Stahlherstellung zur klimaneutralen Produktion, mit der wir langfristig unabhängig von fossilen Energieträgern werden wollen“, sagt Dr. Ralf-Peter Bösler, Geschäftsführer Primary von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt.

Als weltweit größter Stahl- und Bergbaukonzern hat ArcelorMittal sich zum Ziel gesetzt, den Wandel für eine klimaneutrale Stahlindustrie anzuführen. Im Rahmen der Initiative XCarb®, unter der alle Aktivitäten zur Dekarbonisierung gebündelt werden, verpflichtet sich der Konzern, seine CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren und bis 2030 europaweit mehr als 35 Prozent CO2 einzusparen. Bis 2050 soll die gesamte Produktion weltweit klimaneutral sein. In Eisenhüttenstadt ist die Errichtung von zwei Elektrolichtbogenöfen geplant, die Rohstahl auf Basis von Recyclingschrott und Eisenschwamm mit grünem Strom erzeugen werden.

Über ArcelorMittal Eisenhüttenstadt
Die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH ist Anfang der 1950er Jahren als das ehemalige Eisenhüttenkombinat Ost entstanden und heute Teil des weltweit führenden Stahl- und Bergbauunternehmens. Rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fertigen in dem integrierten Hüttenwerk bestehend aus Roheisenwerk, Konverterstahlwerk, Warm- und Kaltwalzwerk hochwertige Flachstahlprodukte für Kunden der Automobil-, Haushaltsgeräte- und Bauindustrie, die vor allem in Ost- und Mitteleuropa angesiedelt sind. 2022 produzierte die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH 1,5 Mio. Tonnen Flachstahl.

Quelle: PM ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH

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