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Beratungsangebot für Brandenburger Hörbehinderte

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Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) Landesverband Brandenburg, begrüßt in Trägerschaft der EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) in Frankfurt(Oder) – das Angebot dieser Beratungsstelle.

Frank Holländer, Leiter der Beratungsstelle weist auf den nächsten Beratungstermin mit dem Schwerpunkt Hörschädigung, am Mittwoch, dem 20.10.2021, von 14-17 Uhr dieses Mal im Fürstenwalder Innenstadtbüro, in der Mühlenstr. 25, in 15517 Fürstenwalde/Spree hin. Frank Holländer hebt hervor, dass bei diesen kostenlosen Beratungen, Unterstützung und Informationen für Menschen, auch bei drohenden Behinderungen, besonders bei Hörschädigungen geboten wird. Dieses gilt, so Holländer weiter, auch bei Ertaubung, Tinitus, Gehörlosigkeit. Bei den Beratungen sind auch Angehörige von Behinderten gerne gesehen. 

Hier sei auch erwähnt, dass sowohl mit mobiler Hörverstärkertechnik und der eigenen hörbeeinträchtigte Erfahrungen der geschulten Berater, optimal beraten wird.

Außerdem erhalten interessierte Besucher individuell auf alle Fragen zur selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben, wie z.b. Wohnen, Arbeit, Bildung, Pflege, Assistenz, Mobilität, Familie, Freizeit, weitreichende Informationen. Es ist auch geplant, die Beratungen in Fürstenwalde, einmal monatlich ebenfalls von 14 – 17 Uhr durchzuführen. 

Eine Anmeldung vorab für die Beratung wird zur Vermeidung von Wartezeiten unter Tel: 03335113099294 oder per E-Mail eutb-bb@schwerhoerigen-netz.de empfohlen. 

Der Landesverband Brandenburg des DSB, weist in diesem Zusammenhang gerne auf weitere qualifizierte Anlaufstellen, im Landesverband, wie z.B , dem Schwerhörigenverein Beeskow e.V. hin. Hier steht der Vorsitzende Volker Seelmann, mit seiner langiährigen Erfahrung, Hörbeeinträchtigen, in der Selbsthilfekontaktstelle Beeskow, mit Rat und Tat zur Seite. Volker Seelmann ist unter der Telefonnummer 03336781 73 053 oder Email: beeskow@schwerhoerigen-lvsb.de. Dienstags und Donnerstags von l0 bis 1 1:30 Uhr zu erreichen. 

Unterstützung und Beratung mit Gleichbehoffenen können Hörbeeinträchtigte auch in Cottbus erhalten. 

In Cottbus führt die Vorsitzende des Schwerhörigenverein Cottbus e.V., Ilona Dehner, als ehrenamtliche Beraterin der EUTB, kostenlose Beratungen rund um das Hören durch. Unter der Telefonnummer 0176146 12 05 50 oder per Email info@schwerhoerigenverein-cottbus.de können individuell Termine vereinbart werden. Weitere Infos über den Schwerhörigenverein Cottbus e.V. gibt es unter www.schwerhoerigenverein-cottbus.de. Dort findet man auch telefonische Ansprechpartner.  

Wenn Lockerungen für mehrere Personen möglich sind, startet der Verein auch wieder mit seinem Hör- und CI-Cafe. Eine bewährte Form der Information und des Austausches mit gleich Betroffenen rund um das Hören und Verstehen. 

Auch die Selbsthilfegruppe Schwerhörige OHV, in Oranienburg, ist ein weiterer Ansprechpartner für Schwerhörige. Hier findet jeweils am letzten im Monat das Gruppentreffen mit einem konstruktiven Erfahrungsaustausch Betroffener statt .

Wegen der Einflussnahme auf Belange von Hörbehinderten in Brandenburg, wurde die Gruppe inzwischen außerordentliches Mitglied im Brandenburger DSB Landesverband. Anmeldungen zu Sitzungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 03304120 588 6 zu erhalten. 

Der Pressesprecher des DSB Landesverbandes Brandenburg, Norbert B. Gillmeister, weist daraufhin, dass das lnteresse von Brandenburger Hörbeeinträchtigen für die Beratung durch Betroffene jetzt auch altersbedingt zugenommen hat. 

Deshalb begrüßt der Brandenburger Landesverband die Entscheidung des DSB Bundesverbandes, im September 2022, seine Sitzung mit allen Landesverbänden des Deutschen Schwerhörigenbundes DSB, in Frankfurt (Oder) durchzuführen. Norbert Gillmeister geht davon aus, dass diese Veranstaltung ein Muss für alle Hörbeeinträchtigten in Brandenburg sein wird, weil Diesen weitreichende Hilfe und Infonnationen für die Zukunft gegeben wird. 

Quelle: Deutscher Schwerhörigenbund  Landesverband Brandenburg e.V. Foto: pixabay 

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