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Bildungsscheck Brandenburg ist zurück

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„Weiterbildung ist elementar für individuelle Aufstiegsperspektiven und ein wesentlicher Grundstein der persönlichen Erwerbsbiografie. Ich freue mich daher sehr, dass der Bildungsscheck wieder ein fester Bestandteil der ESF-Plus-Weiterbildungsförderung des Landes Brandenburg ist.“ Das erklärte Arbeitsminister Jörg Steinbach heute anlässlich des von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktberichts für den Monat Februar.

„Wir haben den Bildungsscheck bewusst themenoffen konzipiert, um ein breites Spektrum individuell-beruflicher Bildungsanlässe abzudecken. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Weise ein praktikables und attraktives Instrument zur Verfügung stellen, das den Beschäftigten eine gezielte Anpassung an die Erfordernisse einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt ermöglicht“, so Steinbach weiter.

Der Bildungsscheck ergänzt im Sinne einer ganzheitlichen Fachkräftesicherung die bereits bestehenden Fördermöglichkeiten zur Unterstützung der betrieblichen Weiterbildung und zum Aufbau von akademischen Weiterbildungsangeboten im Rahmen der Weiterbildungsrichtlinie des Landes. Beratung zu allen Themen der beruflichen Weiterbildung für Brandenburger Unternehmen und Beschäftigte bietet darüber hinaus das Team Fachkräfte & Qualifizierung der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) an.

Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg können den Bildungsscheck seit Anfang Januar beantragen. Damit können bis zu 60 Prozent der Ausgaben für Kurs- und Prüfungsgebühren gefördert werden. Die Mindestförderhöhe der Weiterbildungsmaßnahme beträgt 500 Euro, dabei ist der Zuschuss auf maximal 3.000 Euro begrenzt. Eine Antragstellung ist zweimal jährlich möglich.

Weitere Unterstützung sowie einen tagesaktuellen Überblick über rund 35.000 Angebote des beruflichen Bildungsmarktes finden Weiterbildungsinteressierte auf dem Suchportal für Weiterbildung der Länder Berlin und Brandenburg. Im Zusammenhang mit diesem Angebot für die Hauptstadtregion begrüßt Minister Steinbach auch die vom Bundesarbeitsminister vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und die Einführung einer Bildungszeit: „Das Bildungszeitgeld kann Beschäftigte dabei unterstützen, ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in Zeiten des beschleunigten Strukturwandels individuell zu gestalten. Ich hoffe sehr, dass wir durch die Vielfalt der Formate eine höhere Inanspruchnahme beruflicher Weiterbildungsangebote erreichen.“

Die Europäische Kommission hat 2023 zum Europäischen Jahr der Kompetenzen erklärt. Dadurch sollen zur besseren Bewältigung der Veränderungen am Arbeitsmarkt dem lebenslangen Lernen neue Impulse verliehen werden.

Aus dem Arbeitsmarktbericht:

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 2023 in Brandenburg 81.392 Menschen arbeitslos, davon 35.775 Frauen (44,0 Prozent) und 45.617 Männer (56,0 Prozent). Das sind 5.659 Personen mehr als im Dezember 2022 und 5.000 mehr als im Januar 2022.

Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,1 Prozent, das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als im Januar 2022.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren um 13,8 Prozent auf 6.458 gestiegen. Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und älter ist im Vergleich zum Vorjahr mit 5,7 Prozent konstant geblieben.

Quelle: MWAE des Landes Brandenburg

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