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Brandenburger Industrie im März 2022

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Fast 19 Prozent mehr Umsatz als im März 2021

Im März 2022 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, im Vergleich zum Vorjahresmonat höhere Umsätze und Auftragsvolumen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Zahlen mit.

Die 428 Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen setzten insgesamt 2,6 Mrd. EUR um, davon 1,7 Mrd. EUR Inlands- und 0,9 Mrd. EUR Auslandsumsatz. Das waren 18,9 Prozent mehr als im durch die Corona-Pandemie belasteten März 2021. Die Zahl der tätigen Personen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent auf 80 632. Das Auftragseingangsvolumen erhöhte sich, bezogen auf das Basisjahr 2015 (=100), um 39,9 Prozent.

Entwicklung nach Wirtschaftszweigen

Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkster Wirtschaftszweig, die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln, erzielte 5,5 Prozent mehr Umsätze (Inland: +7,7 Prozent, Ausland: –4,8 Prozent). Der Maschinenbau verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 1,5 Prozent (Inland: +2,5 Prozent, Ausland: 0,0 Prozent) und um 32,2 Prozent gesunkene Auftragseingänge (Inland: –38,8 Prozent, Ausland: –18,0 Prozent). In den Betrieben der Herstellung von chemischen Erzeugnissen nahmen die Umsätze um 30,2 Prozent zu (Inland: +32,2 Prozent, Ausland: +22,5 Prozent) und die Auftragseingänge um 32,2 Prozent ab (Inland: –33,9 Prozent, Ausland: –23,0 Prozent). Die Metallerzeugung und –bearbeitung steigerte ihren Umsatz um 36,3 Prozent.

Januar bis März: Mehr Umsatz und Auftragsvolumen

Von Januar bis März 2022 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 7,3 Mrd. EUR Umsatz, 27,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze stiegen um 24,3 Prozent auf 5,0 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland um 35,3 Prozent auf 2,3 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung verlief positiv: Das Auftragsvolumen nahm um 46,0 Prozent zu, bei einem Auftragsminus im Inland von 25,2 Prozent und einem Plus im Ausland von 174,4 Prozent. Die Anzahl der tätigen Personen erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 80 757.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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