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Bundesregierung untersagt Beleuchtungen

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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat seit Monaten zur Folge, dass die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen als Druckmittel auch gegen Deutschland eingesetzt wird. Durch Verknappung oder Drohungen mit einem Ende der Belieferung. Um diesem Druck standzuhalten und die Energieversorgung zu sichern, hat die Bundesregierung eine breite Palette von Maßnahmen in Kraft gesetzt.

Mit Wirkung von heute, Donnerstag, 1. September 2022 gilt die „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen“. Sie hat zur Folge, dass entsprechend §8 dieser Verordnung auch in Frankfurt (Oder) die Beleuchtung von Gebäuden und Baudenkmälern von außen mit Ausnahme von Sicherheits- und Notbeleuchtung untersagt ist. Aus diesem Grund wird diese Beleuchtung zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer der Gültigkeit dieser Verordnung abgestellt.

Das betrifft die farbige Illumination der Stadtbrücke und die Beleuchtung von Denkmälern und Kunstobjekten im Stadtgebiet. Ausgenommen von diesem Verbot sind kurzzeitige Beleuchtungen bei Kulturveranstaltungen und Volksfesten.

Die Verordnung gilt für einen Zeitraum von sechs Monaten, also vom 1. September 2022 bis zum 28. Februar 2023 und ist eine Säule des Energiesicherungspakets der Bundesregierung. Die Maßnahmen zur Energieeinsparung, die als Vorsorgemaßnahmen ausgestaltet sind, vermeiden unnötigen Energieverbrauch, um eine Mangelsituation zu vermeiden oder eine solche bei ihrem Eintritt abzumildern.

Oberbürgermeister René Wilke: „Aufgrund ihres enormen symbolischen Wertes schmerzt uns das vorrübergehende Ende der Beleuchtung der Stadtbrücke besonders. Nachdem wir die Zeiten unlängst bereits verkürzt hatten, hoffe ich sehr, dass wir die Beleuchtungen in Frankfurt (Oder) am 1. März 2023 wieder anschalten können. Die Brückenbeleuchtung wird dann weiterhin ein wichtiges europäisches Signal aus unserer Doppelstadt sein. Sie würde darüber hinaus aber auch zu einem sichtbaren Zeichen für ein Überwinden der Energiekrise.“

Quelle: Stadt Frankfurt (Oder)

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