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DEFA-Regisseurinnen – im Porträt

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Der besondere Film von Dr. Katrin Sell (Filmhistorikerin) cinephil

Mehr als sechzig Regisseurinnen waren zwischen 1946 und 1992 bei der DEFA tätig.

Würde man jedoch selbst einen Kenner von DEFA-Filmen fragen, welche Frauen hinter der Kamera standen, fielen demjenigen höchstwahrscheinlich nur wenige ein, etwa Ingrid Reschke oder Helke Misselwitz. 

Dabei drehten zahlreiche Frauen  Spiel- und Dokumentarfilme, arbeiteten bei populärwissenschaftlichen Filmen mit, kreierten Werbefilme  und Kinderfilme im Trickfilmstudio und setzten Themen bei der Wochenschau Der Augenzeuge. Wir wollen in einem Vortrag einige Biografien nachzeichnen. Vielfach gab es in diesen Filmen eine Auseinandersetzung mit der Position der Frau in der DDR, und zwar zwischen althergebrachter Rollenzuschreibung und gesetzlich gesicherter Gleichberechtigung. 

Die Filme der Regisseurinnen sind ein wichtiger Bestandteil der DEFA-Filmgeschichte, und es ist schon längst höchste Zeit, sie neu und umfassend zu entdecken.

Mit anschließender Filmvorstellung

Quelle und Flyer: Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner

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