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Der Ostbrandenburger Arbeitsmarkt im November

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Arbeitslosenquote in Ostbrandenburg unverändert bei 5,8 Prozent 

Im Oktober waren in der Stadt Frankfurt (Oder), im Landkreis Märkisch-Oderland und im Landkreis Oder-Spree insgesamt 12.932 Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist eine Person weniger als im Oktober und 462 mehr als im November 2021. Die Arbeitslosenquote blieb bei 5,8 Prozent. Im November 2021 hatte sie bei 5,5 Prozent gelegen. 

Neben den Betrieben, die aktuell noch kurzarbeiten, haben im November weitere 30 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Im Oktober waren 61 Betriebe neu hinzugekommen. Da Unternehmen bis zu drei Monate Zeit haben, um Kurzarbeit mit der Arbeitsagentur abzurechnen, liegen die endgültigen Zahlen, wie viele Betriebe in einem Monat tatsächlich kurzgearbeitet haben, verzögert vor. Nach den Hochrechnungen haben im Monat Juli 226 Ostbrandenburger Betriebe und 276 Beschäftigte kurzgearbeitet. 

Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder):
„Üblicher geht die Arbeitslosigkeit im November zurück. In diesem Jahr liegt die Arbeitslosenquote unverändert wie im Vormonat bei 5,8 Prozent. Viele Unternehmen haben große Sorgen, halten aber an ihren Mitarbeitern fest. Mit Ausnahme des öffentlichen Sektors sinkt jedoch die Einstellungsbereitschaft. Gleichwohl gibt es noch viele freie Stellen für jeden der einen Job sucht. Für die kommenden Monate rechne ich auch aus saisonalen Gründen mit einer mäßig steigenden Arbeitslosigkeit. Insbesondere im stationären Handel, der Gastronomie und im Wohnungsbau werden die Beschäftigungsaussichten abnehmen. Unsere Jobcenter bereiten sich auf das neue Bürgergeld vor. Die erhöhten Regelsätze werden pünktlich zum Jahreswechsel ausgezahlt. Es ist kein neuer Antrag erforderlich.“

 Quelle: Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) 

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