Start Video-Beiträge schon gewusst? Deutsch-Polnische Jury nominiert 30 Beiträge

Deutsch-Polnische Jury nominiert 30 Beiträge

135
0

Preisgala für den 25. Wettbewerb am 9. Juni in Görlitz/Zgorzelec

Für die Verleihung der diesjährigen Preise im 25. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis sind wichtige Vorentscheidungen gefallen. Die Jury nominierte 30 Beiträge für die Preisverleihung in den fünf Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk, Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“. Jeder dieser Preise ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Ermittlung der Sieger und Siegerinnen erfolgt durch die internationale Jury Mitte Mai.

Die Preisgala findet am 9. Juni 2022 im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage in Görlitz/Zgorzelec statt.

Bogna Koreng, deutsche Jurorin für die Kategorie Fernsehen, wies auf die facettenreiche Thematik der Einsendungen hin. Viele Beiträge würden sich auf das Zusammenwachsen von Polen und Deutschen, auch in der Grenzregion, konzentrieren und aktuelle Entwicklungen im Nachbarland reflektieren.

Piotr Stasiak, polnischer Juror für die Kategorie Multimedia, betonte, dass es sich unter den Einsendungen groß angelegte journalistische Vorhaben mit reichem Videomaterial und interessanter grafisch-multimedialen Umsetzung befänden.

Für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2022 wurden folgende Beiträge nominiert:

Kategorie Print

1. „Die Hölle von Białowieża“, Olivia Kortas, Kasia Strek, ZEIT Online – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

2. „Die Toten von Danzig“, Dr. Heinrich Wefing, DIE ZEIT Politikredaktion.

3. „Auferstehung Ost“, Marion Kaufmann, Potsdamer Neueste Nachrichten und Tagesspiegel.

4. „Prawdziwe koszty szparaga”, Łukasz Grajewski, Jonas Seufert, Tygodnik Powszechny, BuzzFeed News Deutschland.

5. „Dziewięćset polskich dusz czeka na powrót z Niemiec”, Michał Gostkiewicz, Wirtualna Polska/ Magazyn WP.

6. „Berlińczycy chcą wywłaszczyć korporacje z ćwierć miliona mieszkań. Referendum już 26 września”, Łukasz Dąbrowiecki, oko.press.

Kategorie Hörfunk

1. „Grenze oder Gartenzaun? 30 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag“, Anja Schrum, Ernst-Ludwig von Aster, Deutschlandfunk Hintergrund, Redaktion Gesichter Europas, Grenzgänger Journalistenbüro.

2. „Tadschu – Der Kanute“, Patrick Figaj, eigenes Autorenprojekt www.tadschu.de.

3. „20. Mai 1921 – Geburtstag des Übersetzers Karl Dedecius“, Hildburg Heider, WDR Zeitzeichen.

4. „Ktoś na panią czeka”, Marta Rebzda, Waldemar Modestowicz, Teatr Polskiego Radia im Programm Jedynka Polskiego Radia.

5. „Droga do Irkucka”, Agnieszka Czyżewska-Jacquemet, redakcja reportażu Polskie Radio Lublin.

6. „Międzyodrze – cud natury”, Bartosz Panek, Raport o stanie świata (Podcast).

Kategorie Fernsehen

1. „Das globalisierte Päckchen: Was der Amazon-Erfolg wirklich kostet“, Magdalena Szaniawska-Schwabe, Reinhard Laska, ZDF – frontal.

2. „Die Oder – Wasserstraße oder Naturparadies?“, Fred Pilarski, Riccardo Wittig, RBB Fernsehen – Regionalstudio Frankfurt (Oder).

3. „Agata allein zu Haus – Alltag einer Pendler-Familie in Polen, Vivien Pieper, MDR – Osteuropa und Dokumentationen für arte.

4. „Opowieści dziewczęce”, Barbara  Sieroslawski, Telewizja Polska S.A.

5. „Ziemia obiecana”, Arkadiusz Wierzuk, Czarno na Białym, TVN24.

6. „Tajemnice Dolnego Śląska – amerykański szpieg”, Piotr Czyszkowski, Piotr Kucznir, Radosław Bugajski, Radio Wrocław.

Kategorie Multimedia

1. „Online-Angebot Mensch Nachbar“, Roman Nuck, Lühman Holger, Wolter Peggy, Tomasz Sikora, Petr Kumpfe, MDR Sachsen.

2. „Menschen sterben an der Grenze, die Demokratie schwankt, Frauenrechte werden beschränkt: Wie ist Polen da hingekommen?“, Martin Niewendick, Rebecca Sawicki, Joana Rettig, Ströer Next Publishing GmbH | watson.de – Politik.

3. „Illegale Übertritte an deutsch-polnischer Grenze nehmen zu“, Katharina Zabrzynski, Martin Adam, Wioletta Weiss, rbb24, RBB Online – Dokumentation und Zeitgeschehen/Stories und Reportagen.

4. „Bałtyk“, Patryk Motyka, Dawid Serafin, Kacper Forreiter, Onet.

5. „Wiza donikąd (#VisaToNowhere)“, Lola García-Ajofrín, Karolina Baca-Pogorzelska, Marta Bloch, Julia Alekseeva, Marek Berezowski, Tadeusz Michrowski, Anas Idrees, Ali Alsheikh, Anna Górnicka, Jakub Górnicki, Andrzej Budnik, Outriders.

6. „Lider mniejszości niemieckiej: Dobrze mi się żyje w moim Heimacie w Polsce”, Michał Gostkiewicz, Magdalena Gwóźdź-Pallokat, Wirtualna Polska/ Magazyn WP, Deutsche Welle Polnische Redaktion/Redakcja Polska.

Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“

1. „Der Osten – Entdecke wo du lebst – Görlit[Z]gorzelec – Geteiltes Leben an der Neiße“, Josefine Bauer, Nils Werner, MDR – Natur und Entdeckungen.

2. „Mensch Nachbar extra: Was kommt nach der Kohle?“, Roman Nuck, Holger Lühmann, MDR Sachsen – Das Sachsenradio.

3. „Re: Zoff im Tagebau Turow – Gräbt Polen anderen das Wasser ab?“, Bettina Wobst, MDR – Osteuropa und Dokumentationen.

4. „By nie zapomnieć”, Marzena Wróbel-Szała, Studio Reportage, Polskie Radio Zachód in Zielona Góra.

5. „Potknąć się o kamień”, Rafał Jesswein, Portal “Monitor Szczeciński”.

6. “Duch Anny Irmler, Niemki stąd” mit Kommentar “Dlaczego ważne są niemieckie nagrobki sprzed stu lat i więcej”, Mateusz Pojnar, “Tygodnik Krąg”.

Die Jury konnte aus 183 im Wettbewerb eingereichten Beiträgen auswählen. Es waren 75 Printbeiträge (38 deutsche und 37 polnische), 46 Hörfunkbeiträge (20 deutsche und 26 polnische), 30 Fernsehbeiträge (25 deutsche und 5 polnische), 15 Multimediabeiträge (7 deutsche und 8 polnische) sowie 16 Beiträge in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ (11 deutsche und 5 polnische).

Stifter des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises 2022 sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie die sechs Partnerregionen: die drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebus und Niederschlesien – und die drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen. Der Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird von dem in diesem Jahr gastgebenden Freistaat Sachsen gestiftet.

Mehr Informationen auf http://medientage.org/.

Quelle: Deutsch-Polnische Medientage

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

vier × 1 =