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Die Germanistin Anke Pätsch ist neue Vorständin und Direktorin der Stiftung Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) 

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Heute trat Anke Pätsch ihr Amt als neue geschäftsführende Direktorin im Kleist-Museum an. Sie war zuvor als Mitglied der Geschäftsleitung im Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin tätig. Die Stiftungsexpertin folgt auf die Historikerin Dr. Hannah Lotte Lund, die das Museum von 2016 bis 2021 leitete. Die Schlüssel des Hauses übergab gemeinsam mit der Referatsleiterin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Nicola-Maria Bückmann, und der Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt (Oder), Milena Manns, der Schriftsteller und Interimsdirektor Dr. Wolfgang de Bruyn, der das Museum von 2007 bis 2016 neu aufbaute.

Brigitte Faber-Schmidt, Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Kleist-Museum, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Der Stiftungsrat hat Anke Pätsch aufgrund ihrer überzeugenden Präsentation und Persönlichkeit einstimmig als geschäftsführende Vorständin der Landesstiftung berufen. Zuvor hatte eine Auswahlkommission, in der als Zuwendungsgeber die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Brandenburg und die Stadt Frankfurt (Oder) sowie geladene Expert*innen vertreten waren, sich für Anke Pätsch ausgesprochen.“

Die neue Direktorin möchte die Bekanntheit der Stiftung und des Museums national sowie international erhöhen: „Das ist für mich ein Traumjob und eine Heimkehr ins Land Brandenburg. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden, den Menschen in der Doppelstadt und Partner*innen möchte ich neue Formate finden und bewährte, wie beispielsweise die Kleist-Festtage oder die Frankfurter Buntbücher, weiterentwickeln,“ sagte Anke Pätsch. „Die Kernaufgaben der Stiftung liegen in der Forschung, Sammlung und kulturellen Bildung. Auf Veranstaltungen, Ausstellungen und in Publikationen können wir Schwerpunkte emotional erfahrbar machen und uns dabei – grenzüberschreitend – identitätsstiftende Elemente von Literatur und Kunst zu Nutze machen.“

Über Anke Pätsch

Anke Pätsch (51) verantwortete in der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen die Themenbereiche Internationales sowie Diversität und zuvor über 10 Jahre die Kommunikation des Dachverbandes der Stiftungen in Berlin. Geboren 1970 in Potsdam war Anke Pätsch kurzzeitig Buchhändlerin, bevor sie Germanistik, Osteuropa- und Editionswissenschaft in Leipzig, Berlin, Potsdam, Sankt-Petersburg und Prag studierte. Als Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung unterrichtete sie an slowakischen Universitäten. Zudem war sie für verschiedene Verlage und Medien in Deutschland und Tschechien als Lektorin und Redakteurin tätig. Die zertifizierte Stiftungsmanagerin und PR-Beraterin engagiert sich ehrenamtlich für Umwelt- und Gerechtigkeitsthemen

Über die Stiftung Kleist-Museum

Das Kleist-Museum ist das weltweit einzige Museum zu Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Das Haus bewahrt in der Bibliothek und den Sammlungen über 35.000 Bestandseinheiten. Als Forschungs- und Vermittlungsort wurde Brandenburgs größtes Literaturhaus 2019 in eine öffentlich-rechtliche Stiftung umgewandelt, die vom Bund, vom Land Brandenburg und von der Stadt Frankfurt (Oder) institutionell gefördert wird. Die Dauerausstellung, Sonder- und Wanderausstellungen sowie Veranstaltungen zogen vor der Pandemie jährlich rund 10.000 Besucher*innen an.

Am Sonntag, 27. Februar, um 15 Uhr eröffnet das Haus die neue Sonderausstellung „Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen des Kleist-Museums“.

Quelle: Kleist-Museum Foto: © Tobias Tanzyna/Kleist-Museum 

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