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Erster „Salon Kleist“ im neuen Jahr gilt einer „liebsten Freundin“ für Kleist: Henriette Hendel-Schütz zum 250. Geburtstag

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Dienstag, 25. Januar, 17 Uhr, Kleist-Museum

1811 dankte Heinrich von Kleist der berühmten Henriette Hendel-Schütz für ihre “vortreffliche Darstellung der Penthesilea”. Ins Stammbuch der Künstlerin schrieb er bewundernd: “Die Kunst, die Dir ein Gott gegeben / Sie sei noch vieler Tausend Lust!” 

Als Freund der in ganz Europa bejubelten Hendel-Schütz hatte sich Kleist schon 1810 in seinen “Abendblättern” bezeichnet. Grund genug, zu ihrem diesjährigen 250. Geburtstag an die talentierte Schauspielerin, Attitüden-Darstellerin und Schriftstellerin zu erinnern, die vom Publikum schwärmerisch geliebt und von der Gelehrten- und Kunstwelt als “denkende Künstlerin” verehrt wurde. 

Obwohl ihr Lebensweg von 16 Geburten und vier Ehemännern begleitet war, wurde ihre Karriere ungemein erfolgreich – sicher auch, weil sie neuartige künstlerische Ausdrucksformen im Theater etablieren konnte. Zum „Salon Kleist“ über Leben und Werk der Schauspielerin lädt Dr. Claudia Czok in das Kleist-Museum ein.

Eintritt: 5 €, erm 3 € (inklusive Salontee & Gebäck)

Quelle: Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Foto: „J.N. Peroux: H. Hendel-Schütz © Kleist-Museum“ 

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