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Flaute in der Wirtschaft setzt sich fort

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IHK Ostbrandenburg zur Lage der Unternehmen im Frühsommer 2022

Die Unternehmen in Ostbrandenburg sehen pessimistischer in die Zukunft. 45,5 Prozent erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäfte und nicht einmal neun Prozent eine Verbesserung. Das geht aus der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage hervor. 

Auch ihre aktuelle Geschäftslage bewerten die Unternehmer negativer als im Herbst: Der Saldo aus einer guten und einer schlechten Geschäftslage verringerte sich von 21 Punkten auf 12 Zähler. Der Konjunkturklimaindex sackte daher von 98 auf 84 Punkte ab. Damit liegt er noch unter seinem Wert aus dem zweiten Corona-Lockdown vom Jahresbeginn 2021 (87 Punkte). 

„Bei so schlechter Stimmung verwundert es nicht, dass weniger Betriebe investieren wollen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. „Und die noch investieren, wollen das in eher geringem Umfang tun. Die Entwicklung neuer Produkte und die Anpassung an neue gesetzliche Vorgaben wird das erst einmal bremsen.“ 

Der Fachkräftemangel ist weiterhin das zweitwichtigste Risiko der Unternehmen. Die größte Herausforderung für die regionale Wirtschaft sind allerdings die Energie- und Rohstoffpreise (85 Prozent). Teilweise bedrohen sie sogar die Zahlungsfähigkeit der Betriebe. 

Wie die Stimmung in den einzelnen Branchen (Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Dienstleistungen mit Tourismus) ist, steht im gesamten Konjunkturbericht: http://ihk-obb.de/konjunktur 

Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder. 

Quelle: IHK Ostbrandenburg 

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