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Flughafengesellschaft übernimmt ab 2024 die Steuerung der Luftsicherheitskontrollen am BER 

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Bundespolizei übergibt Beleihungsurkunde

Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg erhält mehr Verantwortung für die Luftsicherheitskontrollen am Flughafen BER. Die Bundespolizei hat heute die FBB mit der Durchführung, Planung, Steuerung und Finanzierung der Luftsicherheitskontrollen von Passagieren und deren Gepäck gemäß § 5 LuftSiG mit Wirkung zum Jahresanfang 2024 beliehen. Die Beleihung fand am 4. Oktober 2023 in Form eines feierlichen Aktes und der Übergabe einer entsprechenden Beleihungsurkunde statt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Neuorganisation der Luftsicherheitskontrollen am BER ab 2024 erreicht.

Der BER ist nach dem Flughafen Frankfurt am Main der zweite deutsche Flughafen, der die Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Luftsicherheitskontrollen von Passagieren und deren Gepäck neu aufstellt und selbst die Verantwortung für diesen wichtigen Prozessschritt im Flughafenbetrieb übernimmt.

Carsten Glade, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Gemeinsam haben Bundespolizei und FBB alles vorbereitet, damit die FBB die ihr zu übertragenden Aufgaben ab dem 1. Januar 2024 in gewohnter hoher Qualität unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllen wird. Sie kann sich auch zukünftig auf die Zusammenarbeit und bei Bedarf auf fachliche Beratung durch die Bundespolizei verlassen. Wir vertrauen auf die FBB, wie sie auf uns vertraut.“

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Sicherheit von Fluggästen am Flughafen BER bleibt oberste Priorität. Durch die Übernahme der Verantwortung für die Passagier- und Handgepäckkontrollen organisieren wir als Flughafengesellschaft ab kommenden Jahr die Prozesse und Technologie in unseren Terminals. Damit wollen wir die Abläufe an den Kontrollspuren verbessern und Wartezeiten für unsere Passagiere reduzieren.“

An der Beleihung nahmen neben Hans-Georg Engelke, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), auch Vertreter der FBB und der Bundespolizeiinspektion Flughafen BER sowie weitere Vertreter des BMI und des Bundespolizeipräsidiums teil.

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat bleibt weiterhin Oberste Luftsicherheitsbehörde und damit verantwortlich für luftsicherheitsrelevante Fragestellungen. Die Bundespolizei nimmt weiterhin die Fachaufsicht über die Luftsicherheitskontrollmaßnahmen am Flughafen BER wahr. Übergeordnetes Ziel ist, dass das bestehende hohe Luftsicherheitsniveau auch weiterhin beibehalten wird. Eine neue Ausschreibung für Luftsicherheitskontrolldienstleistungen wird durch die Flughafengesellschaft für das Jahr 2025 vorbereitet. Die Beschaffung weiterer neuer Kontrolltechnik wird fortgesetzt. Moderne CT-Scanner werden zukünftig und aufwachsend ein neues Fluggasterlebnis ermöglichen. Die ersten Schritte hierfür hat die Bundespolizei bereits in 2023 umgesetzt.

Quelle/Foto: Bundespolizeidirektion Berlin

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