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Frieden und Recht für die Ukraine – 7. Friedensgebet an der Friedensglocke Frankfurt (Oder)

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Freitag, 8. April, 16:30 Uhr, Uferstraße 1 sowie am gleichen Tag Ökumenischer Kreuzweg “Deine Sprache verrät Dich – gegen Hasssprache” von Słubice zur Frankfurter Friedenskirche, Start: Katholische Pfarrkirche Heilig Geist Słubice, ul. Wojska Polskiego, 19 Uhr 

Vor nun sechs Wochen startete der russische Präsident Putin im einem offensichtlichen Bruch des Völkerrechts den menschenverachtenden russischen Angriffskrieg  gegen die Ukraine.

Jeder Tag, den der Krieg länger dauert, führt zu mehr sinnlosem Tod und Leid und lässt den Hass weiter wachsen. Mit unserem siebten Friedensgebet wollen wir wieder öffentlich für Solidarität mit der Ukraine und ihren Menschen eintreten. Wir fordern die russische Regierung auf, sofort die Kriegshandlungen zu beenden und in Verhandlungen einzutreten.

Wir beten für die Opfer und für alle, die für das Recht einstehen, und stärken einander, ihnen beizustehen. Dazu laden wir am Freitag um 16:30 Uhr zu einer ökumenischen und überparteilichen Versammlung mit Wortbeiträgen und Gebeten an der Frankfurter Friedensglocke ein. 

Die Leitung des Friedensgebets hat Sup. Frank Schürer-Behrmann. 

Abends laden dann am gleichen Tag die Studierendenseelsorger ks. Rafał Mocny, Pf. Reinhard Menzel und René Pachmann zum mehrsprachigen Ökumenischen Kreuzweg durch die Doppelstadt ein.

Der Kreuzweg beginnt um 19 Uhr an der katholischen Pfarrkirche Heilig Geist in Słubice und endet gegen 21 Uhr in der Friedenskirche in Frankfurt (Schulstr. 4).

Entsprechend der alten katholischen Tradition wird auf dem Weg an 14 Stationen angehalten und mit kurzen Texten und Gebeten an die Stationen des Leidens Jesu Christi auf seinem Weg ans Kreuz gedacht. Dabei wird sein Leiden in Bezug zum Leiden von Menschen in unserer Zeit gesetzt.

Thematischer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Leid, dass durch unwahre und menschenverachtende Sprache zugefügt wird.

Abschluss ist ein gemeinsames Friedensgebet in der Friedenskirche in Frankfurt, zu dem die katholischen Bischöfe von Berlin, Heiner Koch, und von Gorzów Wlpski., Tadeusz Litynski, aufgerufen haben.

Die Texte der Stationen werden abwechselnd in drei Sprachen vorgetragen: neben dem deutschen und polnischen wird an vier Stationen auf ukrainisch gebetet.

Damit nimmt der Kreuzweg frühere Kreuzwege auf, bei denen das aufgrund der hohen Zahl von ukrainischen Menschen in Slubice bereits der Fall war. Wir sind froh, dass nach zwei Jahren, in denen der Kreuzweg pandemiebedingt nur online stattfinden konnte, er nun wieder als wirklich gegangener Weg möglich ist.

Quelle: Oekumenische Europa-Centrum Frankfurt (Oder)

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