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Gemeinsam innovativ Vorangehen 

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Förderantrag für autonomes Fahren in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gestellt 
(Landkreise Oder-Spree / Potsdam-Mittelmark / Vorpommern-Rügen, 6. Dezember 2022) 

Ein autonomes On-Demand-Mobilitätsangebot mit Elektrofahrzeugen als Ergänzung oder Verbes- serung des bestehenden öffentlichen Verkehrsangebotes zu initiieren, ist das gesteckte Ziel hinter einem innovativen Förderantrag für „Autonomes und vernetztes Fahren in öffentlichen Verkehren“ beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Vor diesem Hintergrund haben sich die Landkreise Oder-Spree, Potsdam-Mittelmark und Vorpommern-Rügen zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Hierzu gehören ebenso die regionalen Verkehrsträger regiobus Potsdam Mittelmark GmbH aus Berlin-Brandenburg (Konsortialführer) und die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen. Gemeinsam soll der Einsatz autonomer Fahrzeuge im ÖPNV in ländlich und suburban strukturierten Räumen erprobt und in den Regelbetrieb überführt werden. 

Die Projektpartner sind optimistisch, dass sie im Verlauf des Jahres 2023 mit dem LEAF-Projekt starten können. LEAF steht für Ländliche Erschließung mit Autonomen Fahrzeugen. Das Alleinstellungsmerkmal des Projekts ist der Einsatz der Fahrzeuge im ländlichen Raum mit der Etablierung einer zentralen technischen Überwachung in Berlin. Zudem begleiten wissenschaftliche Untersuchungen zur Schaffung und Messung der Nutzerakzeptanz wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte sowie Auswirkungen auf die Umwelt der zum Einsatz kommenden Elektro-Fahrzeuge. Gleichzeitig werden technische und rechtliche Möglichkeiten eines landes- bzw. landkreisübergreifenden Betriebs wissenschaftlich untersucht, um daraus eine Übertragbarkeit für eine möglichst breite Anwendung in Deutschland herzuleiten. 

Die Verkehrsgesellschaften agieren als Praxispartner zur Umsetzung des autonomen ÖPNV- Produkts. Die Landkreise sind Forschungspartner als verantwortliche Aufgabenträger des ÖPNVs und in ihrer Zuständigkeit als Ordnungs- und Zulassungsbehörde. 

Ziel ist die Erprobung und Inbetriebnahme in verschiedenen Bediengebieten, die unterschiedliche Ansätze verfolgen, wie das Schließen von Bedienungslücken im Fahrplan. Als Zubringer auf das nächste Mobilitätshub und Netzerweiterung im ländlichen Raum kann das autonome Fahren neue Möglichkeiten für die Zukunft bieten. Die Projektpartner sehen in dem Ansatz auch einen essenziellen Beitrag zum Klimawandel und für die Mobilitätswende. 

Quelle: LOS

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