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Geplantes Bundespaket für Familien mit wenig Geld ist wichtiges Signal“

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Die mittlerweile mehr als zwei Jahre andauernde Corona-Pandemie belastet Haushalte mit geringen Einkommen finanziell sehr. Zusätzliche Ausgaben für FFP2-Masken und Corona-Tests sowie steigende Lebenshaltungskosten treffen insbesondere Familien mit geringen Einkommen sowie Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. 

„Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Familien mit geringem Haushaltseinkommen begrüße ich daher ausdrücklich“, sagte Arbeitsminister Jörg Steinbach anlässlich des heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktberichts für März 2022. Steinbach weiter: „Der Sofortzuschlag für Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien und eine Einmalzahlung für besonders bedürftige Erwachsene sind eine unbürokratische Hilfe – und zugleich ein wichtiges Signal, dass der Staat hilfebedürftigen Menschen in schwierigen Zeiten zur Seite steht.“

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen erwachsene Beziehende von existenzsichernden Leistungen mit einer Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro im Juli 2022 unterstützt werden. Durch die geplante monatliche Zahlung eines Sofortzuschlages in Höhe von 20 Euro monatlich ab Juli 2022 sollen die Chancen von Kindern zur gesellschaftlichen Teilhabe, zur Teilhabe an Bildung und am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bereits vor Einführung der Kindergrundsicherung verbessert und Armut vermieden werden. Die Leistungen kommen insbesondere Erwachsenen und Kindern zugute, die Arbeitslosengeld II von den Jobcentern erhalten.

Aus dem Arbeitsmarktbericht:

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März 2022 in Brandenburg 73.368 Menschen arbeitslos, davon 30.997 Frauen (42,2 Prozent) und 42.371 Männer (57,8 Prozent). Das sind 2.314 Personen weniger als im Februar 2022 und 12.291 weniger als im März 2021. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,5 Prozent. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in Brandenburg nicht nur wieder klar unter dem Vor-Corona-Niveau, sondern ist so niedrig wie noch nie in einem Monat März.  

Im Vergleich zum März des Vorjahres ist die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren um 18,3 Prozent auf 5.699 gesunken. Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und älter ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,3 Prozent auf 29.558 gesunken.

Quelle: MWAE des Landes Brandenburg

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