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Innenminister begrüßt kommende Einführung von Cell Broadcast

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Erstmals soll am bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 auch Cell Broadcast als Warnmittel erprobt werden. Dazu wird eine Testwarnmeldung bundesweit versendet. Diese erscheint dann auf allen empfangsfähigen Mobiltelefonen, die in einer Funkzelle eingebucht sind. Innenminister Michael Stübgen begrüßte heute in Potsdam die Erweiterung der Warnmittel und den Test Anfang Dezember.

Innenminister Stübgen: „Ein ausgewogener Mix ist der Schlüssel, um die Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenfällen effektiv zu warnen. Dass dazu neben Sirenen, Apps, Radio und Fernsehen auch Cell Broadcast gehört ist in vielen anderen Ländern bereits seit langem gelebte Wirklichkeit. Gut, dass dieses moderne Warnmittel endlich auch in Deutschland zum Einsatz kommen wird. Der Test des Cell Broadcast am bundesweiten Warntag 2022 ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen Warninfrastruktur in die richtige Richtung.“

Cell Broadcast ist eine Erweiterung des Warnmittelmix in Deutschland. Auslösebefugt wird zunächst der Bund sein. Aktuell wird gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern an der Einführung des neuen Warnkanals gearbeitet, so dass am Warntag erstmal bundesweit getestet werden kann. Ende Februar kommenden Jahres soll Cell Broadcast den Wirkbetrieb aufnehmen und die bisherigen Warnmittel wie die Warn-App NINA, Radio, Fernsehen oder digitale Werbetafeln ergänzen.

Darüber hinaus wird Cell Broadcast auch mit dem Modularen Warnsystem (MoWaS) gekoppelt sein, so dass alle Integrierten Regionalleitstellen in Brandenburg, die mit dem System ausgestattet sind, Cell Broadcast künftig für Warnmeldungen mitnutzen können.

Quelle: MIK des Landes Brandenburg

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