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Junge Union kritisiert Aktion des Friedensnetzes Frankfurt (Oder)

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Das Frankfurter Friedensnetz hat Bürgerinnen und Bürger zu einer „Mahnwache gegen Krieg“ am 28. März 2022 aufgerufen. Auf der Agenda stehen solche Punkte wie „Nein zu Waffenlieferung in Krisengebiete“, „Gemeinsame Sicherheit nur mit Russland“. Wie auch bereits vor anderthalb Monaten verurteilt die Junge Union die Aktion des Friedensnetzes aufs Schärfste. Dazu erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Frankfurt (Oder) Oleksii Kysliak: 

„Die Blauäugigkeit des Frankfurter Friedensnetzes macht mich fassungslos. Spätestens am 24. Februar 2022 hat Putin sein wahres Gesicht gezeigt und die letzte Hoffnung all denjenigen genommen, die auf eine friedliche diplomatische Lösung und auf eine vergebliche Vorbeugung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gesetzt haben. 

Bilder aus Mariupol, Charkiw, Tschernihiw und vielen anderen ukrainischen Städten zeigen schreckliche Kriegsverbrechen, die die russischen Soldaten in der Ukraine tagtäglich begehen. Trotz alldem verweigert das Frankfurter Friedensnetz die Realität, verschließt die Augen und spricht von einer „gemeinsamen Sicherheit in Europa mit Russland“. Die Kritik der selbsternannten „Friedensnetzwerker“ an EU-Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen in die Ukraine offenbart die Absichten des Friedensnetzes: Relativieren von Schuld und Verharmlosung des verbrecherischen russischen Krieges gegen die Ukraine. Zynismus pur! 

Seit dem Kriegsbeginn bringen viele Frankfurterinnen und Frankfurter enorme Hilfsbereitschaft auf und zeigen, dass sie an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainern stehen. Sie sammeln Geld- und Sachspenden, nehmen am Bahnhof erschöpfte Geflüchtete in Empfang, kümmern sich um ihre Unterbringung. Sie geben den Geflüchteten Halt und Zuversicht in dieser schwierigen Situation. Die selbsternannten „Friedensnetzwerker“ sind hingegen ein dunkler Fleck auf Frankfurts Zivilgesellschaft, denn mit ihrer Verweigerung von Mitteln zur Selbstverteidigung werben sie für das Recht des Stärkeren und für Unterwerfung unter Diktatoren und Aggressoren. So hatte auch der gesamte Ostblock bis 1989 funktioniert. Das ist aber ein Verständnis von „Frieden“, welches wir zutiefst ablehnen, denn es verachtet Werte wie Freiheit und Würde“, so Oleksii Kysliak. 

Oleksii Kysliak 
Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt (Oder) 

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