Kleist-Museum bildet Studierende zu mehrsprachigen Storyteller-Guides aus 

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Das Kleist-Museum bildet in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) im Wintersemester 2021/22 Studierende zu mehrsprachigen Museumsguides in seiner Workshopreihe „Storyteller-Guide-Fortbildung“ aus. Innerhalb eines Semesters werden interessierte Studierende aus verschiedenen Studiengängen der Viadrina und des Collegium Polonicum in Słubice, sowohl inhaltlich als auch methodisch, für ihren Einsatz als Storyteller-Guides im Kleist-Museum vorbereitet. Dafür erhalten sie eine Einführung in das Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist und erarbeiten sich detailliertes Wissen zu den konzeptionellen Hintergründen der aktuellen Dauerausstellung im Kleist-Museum. Gemeinsam lernen sie verschiedene Präsentationsformen der musealen Vermittlung am Beispiel der Literaturvermittlung kennen. Die Teilnehmenden erfahren, wie im Verlauf der Jahrhunderte aus Wunderkammern Museumssammlungen wurden und schließlich führende Orte der Forschung und Wissens(re)produktion.

Im Laufe der Workshop-Reihe werden die Studierenden von Kurator*innen dabei unterstützt, einen eigenen Rundgang zu konzipieren und dabei die Grundlagen der Museumsvermittlung zu beachten.
Ein Sprechtraining bietet ihnen zudem die Chance, ihrer selbstkonzipierten Führung den letzten Schliff zu geben. Zum Abschluss der Fortbildung werden alle Rundgänge in deutscher und ggf. einer weiteren Sprache mit der Unterstützung von Dolmetscher*innen abgenommen. 

Nach Abschluss der Fortbildung haben die Studierenden die Gelegenheit, Führungen im Kleist-Museum anzubieten – je nach ihren Kenntnissen auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch, Arabisch, Französisch, Persisch oder Türkisch.

Die Workshopreihe wird gefördert im Programm „360°– Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes. Im Rahmen des Programms setzt sich das Kleist-Museum mit den Themen Migration und kulturelle Vielfalt als chancenreiche Zukunftsthemen intensiv auseinander. Eines der Hauptziele des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Programms ist, die Museumspraxis durch neue Perspektiven auf Diversität anzuregen und dabei eine methodisch-theoretische Vielfalt zu entwickeln.

Logo: KSB 360Grad

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