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Kleist-Museum präsentiert erste Graphic Novel zu Kleist

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©Kleist-Museum

Am Montag, 4. Juli 2022, präsentiert das Kleist-Museum die welterste Graphic Novel zum Leben des 1777 in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters, die in den Sprachausgaben Deutsch/Polnisch sowie Deutsch/Englisch herausgegeben wird.

Wir laden herzlich zur Vorstellung von „Feuergeist. Das Leben des Heinrich von Kleist“ um 10 Uhr in den Garten des Kleist-Museums ein. Auf der ganztägigen Releaseparty  spielt die Frankfurter Band FROK ab 10:15 und 16 Uhr. Die Graphic Novel wird sowohl im Kleist-Museum als auch im Buchhandel verkauft und wurde im Programm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft” der Kulturstiftung des Bundes gefördert. 

Seit Herbst 2021 arbeiteten insgesamt 12 Studierende des Illustrationskurses der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unter Leitung von Prof. Hans-Georg Barber, geboren in Frankfurt (Oder), und in Kooperation mit der Forschungsabteilung des Kleist-Museums an den eindrücklichen Zeichnungen. Entstanden ist ein Buch, das in fünf Kapiteln unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen an die Lebensstationen zeigt. So wird der Student Kleist beispielsweise als Frosch portraitiert, während sein Professor und Vorbild Christian Ernst Wünsch als Storch gezeichnet ist. In einem anderen Kapitel wird die Zeit der Rastlosigkeit zwischen 1801 und 1806 in berauschender Farbvielfalt präsentiert. „Was für ein wunderbarer Moment!

Da ist sie: die erste Graphic Novel zu Heinrich von Kleist“, freut sich die Museumspädagogin des Kleist-Museums, Christina Dalchau, die im vergangenen Jahr den Anstoß für das Projekt gab. „Die Studierenden haben mit ihren unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und Sichtweisen auf die Person im wahrsten Sinne des Wortes einen bunten Kleist entworfen, der eine Vielschichtigkeit aufzeigt und doch Raum für Interpretationen lässt. Wir betrachten diese fantasievoll gestalteten Bilder und erkennen in ihnen nicht nur den komplexen Menschen, sondern auch die Komplexität seiner Werke.” 

Quelle: Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

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