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Künstlerinnenporträts und Zukunftsgespräch

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 Erika Stürmer-Alex, 2021, Fotografie © Sibylle Fendt

Künstlerinnen. Fotografien von Sybille Fendt

Das Museum Utopie und Alltag – Alltagskultur und Kunst aus der DDR lenkt in seinen Projekten und Ausstellungen den Fokus regelmäßig auf Künstlerinnen. In diesem Zusammenhang wurde die Berliner Fotografin Sibylle Fendt eingeladen, Künstlerinnen zu porträtieren, von denen Werke zum Bestand des Kunstarchivs gehören.

Sibylle Fendt hat neun Frauen fotografiert: Tina Bara, Petra Flierl, Sabina Grzimek, Heidrun Hegewald, Sabine Herrmann, Carin Kreuzberg, Helga Paris, Barbara Raetsch, und Erika Stürmer-Alex.

Sie zeigt die Malerinnen, Grafikerinnen, Bildhauerinnen und Fotografinnen in ihren Atelierräumen bzw. in deren unmittelbarer Umgebung.

Für ihre Porträts verwendet Sibylle Fendt eine Mittelformatkamera und analoges Filmmaterial. Ihre Arbeit ist von einer großen Offenheit für ihr Gegenüber und von hoher Konzentration auf den Moment geprägt. Diese Qualitäten spiegeln sich in den Fotografien wieder. Sibylle Fendt gelingt es, die Dargestellten in manchmal überraschender, ungewöhnlicher aber immer in würdevoller Art und Weise aufzunehmen.

Sibylle Fendt, Jg. 1974, hat in Bielefeld Fotografie studiert und war in Frankfurt am Main Gaststudentin bei Wolfgang Tillmans. Seit 2010 ist sie Mitglied der Agentur Ostkreuz. Für ihre Arbeit hat sie mehrere Auszeichnungen bekommen, u.a. den Deutschen Fotobuchpreis

Die Zusammenarbeit mit Sibylle Fendt ist Teil der Programmreihe „Sammlung kreativ“ des Museum Utopie und Alltag. Um neue, unerwartete  Zugänge zu den Objekten der Alltagskultur und der Kunst in der DDR anzubieten, waren bereits der Fotograf Martin Maleschka und der Komponist Hannes Zerbe zu Gast in Eisenhüttenstadt und Beeskow.

Führungen
In regelmäßig angebotenen Führungen durch das Beeskower Depot werden die Fotografien von Sibylle Fendt ebenso vorgestellt wie Werke der porträtierten Künstlerinnen.

Die erste Führung findet am 15. Mai 2022, dem Internationalen Museumstag statt. Um 11 Uhr werden Sibylle Fendt und Angelika Weißbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin in Beeskow, vor Ort sein. Die zweite Führung findet um 14 Uhr statt.

Die nächsten Termine:
05.06.2022 und 19.06.2022, jeweils 11 und 14 Uhr.
Die Gruppe ist auf 15 Personen begrenzt.
Anmeldung unter 03366 – 35 27 27

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Zukünfte für Eisenhüttenstadt 

Wünsche, Visionen, Vorstellungen von Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt

Gespräch am Internationalen Museumstag, 15.05.2022 um 14 Uhr

Die noch bis Ende Mai zu sehende Ausstellung Ohne Ende Anfang blickt im Zuge des 70. Gründungsjubiläums auf die Vergangenheit und Zukunft von Eisenhüttenstadt. Um sich zu behaupten und neue Attraktivität gewinnen zu können, müssen sich Städte wie Eisenhüttenstadt auch künftig wandeln: Doch wie kann dieser Wandel aussehen? Was braucht es, um Eisenhüttenstadt weiterhin lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten?

Um dies auszuloten, fanden ausstellungsbegleitend eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen statt, in denen es um Themen wie Arbeit, Mobilität, (Bau)Kultur und Tourismus ging. Daneben wurden alle Gäste der Ausstellung aufgerufen, ihre Ideen und Wünsche für Eisenhüttenstadt zu formulieren und in der Ausstellung darzustellen. Binnen der fast einjährigen Ausstellungsdauer ging daraus eine Vielzahl anregender und überraschender Vorschläge hervor.

Sie sollen nun den Ausgangspunkt bilden für ein Gespräch über die künftige Stadtentwicklung. Hierzu sind alle interessierten Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt herzlich eingeladen!

 

Ausstellungsraumsstellungsraum Museum Utopie und Alltag, Foto: Kevin Fuchs © Museum Utopie und Alltag

Ort
Museumsgarten des Museum Utopie und Alltag
Erich-Weinert-Alee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Anmeldung
Telefon: 03364 – 417 355
museum@utopieundalltag.de

Der Eintritt ist frei.
In den Innenräumen gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

In Kooperation mit dem Oder-Spree Fernsehen OSF wird jede Podiumsdiskussion aufgenommen.

Die Ausstellung Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie entstand in Kooperation mit der weißensee kunsthochschule berlin, Fachgebiet Visuelle Kommunikation, sowie in Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenhüttenstadt, dem Städtischen Museum und der Abteilung Stadtarchiv. Medienpartner ist Das Magazin.

Das Museum Utopie und Alltag ist Teil der Initiative Stadt der Brückenbauer und unterstützt damit die Bewerbung von Frankfurt (Oder) als Standort für das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit.

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Fotos:

Erika Stürmer-Alex, 2021, Fotografie © Sibylle Fendt
Ausstellungsraumsstellungsraum Museum Utopie und Alltag, Foto: Kevin Fuchs © Museum Utopie und Alltag

Quelle: Museum Utopie und Alltag

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