„Maria sieht uns“ | Doku-Theaterstück 

92
0

ORT: Burg Beeskow | Konzertsaal
EINTRITT: 8 € / erm. 6 €

Eine Deutsche aus Berlin will ein Haus an der Oder kaufen, am liebsten auf der polnischen Seite. Eine Polin will dort ihr Haus verkaufen. Eigentlich wäre der Deal perfekt. Doch im Laufe des Verkaufsgespräches zwischen Anke und Milena geht es plötzlich um etwas anderes.

Das Doku-Theaterstück „Maria sieht uns“ von Merle Hilbk und Thomas Avenhaus, das am Freitag, den 22.Oktober 2021, 19 Uhr, auf der Burg Beeskow zu sehen ist, entstand 75 Jahre nach Kriegsende. Es wirft einen Blick auf die deutsch-polnische Geschichte, insbesondere auf die Gegenwart in einem polnischen Dorf an der Grenze. Wie lebte und lebt man dort, wo Deutsche gehen mussten und Polen angesiedelt wurden? Ist das Haus an der Oder in Nowa Marchia, der Neumark, ein Ort, von dem man heute noch fliehen muss – oder kann man dort nun vielleicht eine Heimat finden?

Das Stück wird von den beiden Autoren und der Sängerin Joanna Gemma Auguri („Poems for Laila“) in einer szenischen Lesung auf Deutsch aufgeführt. Gesungen wird auch – auf Polnisch.

„Maria sieht uns“ ist der zweite Teil einer dreiteiligen Kriegsenkel-Reihe der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Beeskow und wird in Kooperation mit der Burg Beeskow aufgeführt.

Da die Plätze aufgrund der geltenden Abstandsregeln im Innenraum begrenzt sind, wird dringend darum gebeten, Karten unter Tel. 03366 35-2727 zu reservieren. Bitte beachten Sie zudem, dass wir Ihre Kontakte erfassen müssen und ein Zutritt nur für Geimpfte, Getestete und Genesene nach Vorlage des entsprechenden Nachweises möglich ist.

Foto: Thomas Avenhaus (v.l.), Merle Hilbk und Joanna Gemma Auguri Foto: Team

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

3 × 1 =