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PD Ost – Ergebnisse des Blitzermarathons

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Am 24. März beteiligte sich auch  die Polizeidirektion Ost am europaweiten Blitzermarathon.

Bereits bei der Bilanz der Unfallstatistik für das vergangene Jahr fiel auf:

Zu den Hauptunfallursachen zählen auch im Jahr 2021 die unangepasste Geschwindigkeit, Vorfahrtsfehler, ungenügende Abstände zwischen den Fahrzeugen sowie Alkohol- und Drogenkonsum der Fahrzeugführer.

Verkehrsunfälle, die auf eine unangepasste Geschwindigkeit zurückzuführen sind, haben in den zurückliegenden fünf Jahren stetig zugenommen.

Im Jahr 2021 registrierte die Polizei 1.455 Verkehrsunfälle mit dieser Unfallursache. Das waren 260 Verkehrsunfälle mehr als im Jahr 2020 (1.195).

Bei ca. einem Drittel der Unfälle, die aufgrund unangepasster Geschwindigkeit aufgenommen wurden, sind 631 Personen (2020: 602) verletzt worden. 14 Personen (2020: 24) starben an ihren schweren Verletzungen. Das bedeutet, dass mehr als 20 Prozent aller bei Verkehrsunfällen Verletzten und annähernd jeder dritte Verkehrsunfalltote im Jahr 2021 aus Verkehrsunfällen mit überhöhter bzw. nicht unangepasster Geschwindigkeit resultieren.

Der Leiter der Polizeidirektion Ost, Maik Toppel resümiert:

„Weniger Verletzte und getötete Personen infolge von Verkehrsunfällen sind erfreulich, täuschen aber nicht darüber hinweg, dass im letzten Jahr mehr Verkehrsunfälle wegen unangepasster Geschwindigkeit auf dem Territorium der Polizeidirektion Ost passiert sind. Deshalb wird die Polizei auch in diesem Jahr mit präventiven und repressiven Maßnahmen alles daransetzen, die Sicherheit auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost zu gewährleisten.“

Zu schnellen Fahrern kann die Polizei nur durch verstärkte Kontrollen beikommen.

2021 wurden 446.507 zu schnelle Fahrer auf den Straßen der PD Ost durch automatisierte Messtechnik erfasst.

Wegen der hohen Unfallzahlen aufgrund zu hoher Geschwindigkeiten organisierte die Polizeidirektion Ost gestern 66 Messstellen.

 355 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs, obwohl die Kontrollen pauschal angekündigt waren.

Acht Fahrzeugführer erhalten Post, weil sie gegen Vorfahrtsregeln verstoßen haben, zwei Fahrer wurden mit einem Handy am Ohr ertappt und zwei weitere waren während der Fahrt nicht mit dem Sicherheitsgurt gesichert. Ein Fahrzeug wies technische Mängel auf.

Hier noch einige Beispiele aus zwei Landkreisen/Polizeiinspektionen:

„Ein 45-jähriger PKW-Fahrer aus Polen wurde in der Ortslage Tantow (UM), auf der Bahnhofstraße vor einer Kita + Schule mit einer Geschwindigkeit von 53 km/h bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h, mittels Handlaser gemessen.“

Erfreulich für die Polizistinnen und Polizisten vor Ort war das Dankeschön von Kindern. Die Erzieher der Kita waren mit den Kindergartenkindern vor Ort, um den Beamten ein Ständchen zu singen. Sie bedankten sich dafür, dass die Beamten vor Ort Geschwindigkeitsüberwachungen vornahmen. Darüber waren sie sehr erfreut.

„Ein 70-jähriger PKW-Fahrer aus dem LK VG wurde in der Ortslage Brüssow (UM), auf der Prenzlauer Straße vor einem Pflegeheim mit einer Geschwindigkeit von 61 km/h bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h, mittels Handlaser gemessen.“

In der Ortslage Tiefensee (BAR), im Verlauf der B 158, befuhr ein PKW Smart aus dem Landkreis MOL die Berliner Chaussee in Richtung Bad Freienwalde mit einer Geschwindigkeit von 90 Km/m bei erlaubten 50 Km/h innerhalb der Ortschaft. In der Gegenrichtung in Fahrtrichtung BAB 10 befuhr ein polnischer Kleintransporter die Ortslage Tiefensee mit einer Geschwindigkeit von 92 Km/m.

Auf der B 198 im Bereich des Einmündungsbereiches Klein Ziethen (UM) befuhr ein PKW aus Ludwigshafen den Bereich in Richtung BAB 11 bei erlaubten 70 Km/h mit einer Geschwindigkeit von 109 Km/h. Weitere Kontrollen der Polizei sind in Planung.

Quelle: PD Ost

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