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Podiumsgespräch zur Zukunft des Tourismus in Eisenhüttenstadt

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt

Nachdem bereits Themenkomplexe wie Metropolregion Berlin oder Kultur als Motor der Stadtentwicklung mit Expert*innen besprochen wurden, soll am Sonntag, den 24. April, um 14 Uhr diskutiert werden, welche Entwicklungsperspektiven der Tourismus in Eisenhüttenstadt bietet. Denn nicht nur Berliner*innen suchen Erholung im Umland, ebenfalls Gäste aus der Ferne und Einheimische reisen nach Brandenburg – auch Eisenhüttenstadt und seine Umgebung sind ein Reiseziel für Tourist*innen.

Analysen zeigen, Ausflugs- und Urlaubstourismus nach Brandenburg führt zumeist ans Wasser, aufs Land und in die Wälder. Eisenhüttenstadt sieht ebenso seine Potentiale im Tourismus in der Natur, auf den Radwegen und dem Wasser. “Die Lage der Stadt am Oder-Spree-Kanal sowie an der Oder bietet nicht nur eine unmittelbare Anbindung an das europäische Wasserstraßennetz, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für den Wassertourismus.”, heißt es dazu beim städtischen Tourismus-Verein. Mit “Entwicklung am Kanal” ist ein zentrales Kapitel des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts überschrieben.

Doch es geht nicht nur um Natur, auch um die Kultur und darum, wie im Tourismus Naturraum und Stadt miteinander verschmelzen können. Denn gleich nach dem “Aufenthalt in der Natur” steht der “Besuch kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten” an Platz zwei der touristischen Beliebtheitsskala, laut Studie vom Tourismus-Marketing Brandenburg.

Vor dem Hintergrund der Eisenhüttenstädter Unterstützung der Bewerbung von Frankfurt (Oder) als Standort für das von der Bundesregierung geplante Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit ist es zudem interessant, den Blick zu erweitern und zu schauen, welche Entwicklungen für Ostbrandenburg denkbar sind und welche Potenziale die Ansiedlung eines solchen Großprojektes haben kann, aber auch welche Anforderungen damit einhergehen.

Landschaft, Industriekultur, Tourismus
Podiumsgespräch 24.04.2022, 14 Uhr

Gäste

Michael Reh,      Stadt Eisenhüttenstadt
Ellen Rußig,        Seenland Oder-Spree
Sören Bollmann, Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrum

Moderation

Florentine Nadolni, Museum Utopie und Alltag

Ort

Motoryachtclub Eisenhüttenstadt e.V.
Karl-Marx-Straße 32a
15890 Eisenhüttenstadt

Anmeldung

Telefon: 03364 – 417 355
museum@utopieundalltag.de
Der Eintritt ist frei.

Für die Veranstaltung gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

In Kooperation mit dem Oder-Spree Fernsehen OSF wird jede Podiumsdiskussion aufgenommen.

Die Ausstellung Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie entstand in Kooperation mit der weißensee kunsthochschule berlin, Fachgebiet Visuelle Kommunikation, sowie in Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenhüttenstadt, dem Städtischen Museum und der Abteilung Stadtarchiv. Medienpartner ist Das Magazin.

Das Museum Utopie und Alltag ist Teil der Initiative Stadt der Brückenbauer und unterstützt damit die Bewerbung von Frankfurt (Oder) als Standort für das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit.

Oben: Ansicht Eisenhuettenstadt Foto: Walter Fricke ©Stadtarchiv Eisenhuettenstadt

Quelle: Museum Utopie und Alltag

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