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Polizeinachrichten vom 09. Juni 2022

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Frankfurt (Oder) – Einbruch 

Eine Freizeiteinrichtung in der Böttnerstraße hatte ein Einbrecher am 09.06.2022, gegen 03:00 Uhr, heimgesucht. Die Alarmanlage war es dann letztlich, die den Täter verschreckte. Bei seinem Versuch einzudringen, hatte der noch unbekannte einen Schaden von 200 Euro hinterlassen. Stehlen konnte er nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nichts. 

Frankfurt (Oder) – Brand auf Dachboden 

Ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstand bei dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Leipziger Straße. Hier war, aus bislang nicht geklärter Ursache, am Mittwochnachmittag auf dem Dachboden Feuer ausgebrochen. Kameraden der Feuerwehr hatten die Flammen zügig unter Kontrolle bringen könne, sodass Personen- oder größere Sachschäden ausblieben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Auch Kriminaltechniker haben den Brandort bereits unter die Lupe genommen. 

Frankfurt (Oder) – In Gewahrsam genommen 

Am Bahnhofsplatz war am Mittwochabend eine Frau in den Fokus von Polizisten gerückt. Sie hatte an einem dortigen Lokal mit einer Glasflasche nach einem Gast geworfen. Bundespolizisten nahmen die Frau am Ort des Geschehens in Gewahrsam. Sie hatte bereits zuvor am Dresdener Platz in einem Lebensmittelmarkt gepöbelt und randaliert. 

Frankfurt (Oder) – Schleusungen und unerlaubte Einreisen aufgedeckt

Bundespolizei und polnischer Grenzschutz deckten am Mittwoch eine Einschleusung, eine versuchte Einschleusung sowie zwei unerlaubte Einreisen in Frankfurt (Oder) und der Umgebung auf.

Gegen drei Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei ein in Hessen zugelassenes Taxi an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-West der BAB12. Neben dem 61-jährigen Fahrer befanden sich fünf türkische Staatsangehörige im Fahrzeug, die über keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente verfügten.

Die Beamten nahmen den deutschen Fahrer vorläufig fest, die Geschleusten in Gewahrsam und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern sowie des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Die fünf Männer gaben an, über Belarus und Polen nach Deutschland gekommen zu sein.

Nach Sicherstellung des Taxis, Handys und 750 EUR Bargeld als mutmaßlicher Schleuserlohn konnte der 61-jährige deutsche Staatsangehörige die Dienststelle verlassen. Die Geschleusten stellten ein Schutzersuchen und wurden der Ausländerbehörde übergeben.

Kurz darauf kontrollierten Einsatzkräfte zwei syrische Staatsangehörige gegen vier Uhr im Frankfurter Stadtgebiet. Sie verfügten über keinerlei Dokumente und gaben ebenfalls an, über Belarus und Polen nach Deutschland gekommen zu sein. Nach Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts und Äußerung eines Schutzersuchens wurden auch sie der Ausländerbehörde überstellt.

Gegen 21 Uhr kontrollierten Beamte der Gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle einen in Deutschland zugelassenen Pkw am ehemaligen Grenzübergang der Autobahn in Polen.

Der Fahrer und Beifahrer, türkische und irakische Staatsangehörige, legten gültige Pässe und Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland vor. Die zwei weiteren mitreisenden irakischen Männer konnten lediglich polnische Asylbescheinigungen vorlegen.

Wegen des Verdachts der versuchten Einschleusung von Ausländern bzw. der versuchten unerlaubten Einreise nahmen die deutschen und polnischen Beamten Schleuser und Geschleuste vorläufig fest und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Die abschließende Bearbeitung in dem Fall führen die polnischen Behörden.

Hintergrund: Die Bundespolizeidirektion Berlin verzeichnet im brandenburgischen Grenzabschnitt zu Polen weiterhin unerlaubte Einreisen mit einem Bezug zu Belarus. Nach 214 Feststellungen im April 2022 griff die Bundespolizeidirektion Berlin im Mai 123 unerlaubt eingereiste Personen mit Belarus-Bezug auf.

Hinweis:

Die vorstehenden Zahlen beschränken sich ausschließlich auf den räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Berlin. Dieser bezieht sich auf die deutsch-polnische Grenze im Bereich des Bundeslandes Brandenburg.

Fürstenwalde/Spree – Motorradfahrer verletzt 

Ein 18-jähriger Motorradfahrer verletzte sich gestern bei einem Verkehrsunfall in der Straße „Am Nordstern“ leicht. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann, aus bislang nicht geklärter Ursache, auf einen vor ihm fahrenden VW Golf aufgefahren. Hierbei war ein Schaden von mehr als 1.000 Euro entstanden 

L372 Ziltendorf – Aufgefahren 

Auf einen nach bisherigen Erkenntnissen unbeleuchtet am Fahrbahnrand stehenden PKW Mercedes war am 08.06.2022, gegen 22:00 Uhr, ein 34-Jähriger aufgefahren. Hierbei war an den Fahrzeugen Schaden in Höhe von geschätzt 8.000 Euro entstanden. Der Fahrer des Audi A6 hatte sich bei dem Unfall Verletzungen zugezogen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. In dem stehenden Mercedes hatte zum Unfallzeitpunkt ein 33-Jähriger gesessen. Wie sich zeigte, verfügt er über keine Fahrerlaubnis. Die Polizei ermittelt nun auch, ob er mit dem Fahrzeug gefahren war und es dort abgestellt hatte. 

Neuzelle – Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall 

Am Nachmittag des 08.06.2022 ereignete sich an der Einmündung Walstraße (B112) / L431 ein Verkehrsunfall, bei dem sich zwei Personen verletzten. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 46 Jahre alte Fahrer eines Audi A6 von der L431 kommend in die B112 abgebogen. Hierbei war er mit dem Ford Focus einer ebenfalls 46-Jährigen zusammengestoßen. Die Frau hatte zuvor als Vorfahrtsberechtigte die B112 befahren. Bei dem Unfall waren beide Unfallbeteiligten schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Schaden wird auf 16.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache. 

BAB 12 / BAB 10 – Betrunken auf der Autobahn 

Am Mittwoch, gegen 21:45 Uhr, erreichte die Autobahnpolizei der Hinweis einer aufmerksamen Rettungswagenbesatzung. Sie hatte auf der BAB 12 einen Opel Transporter bemerkt, der in straken Schlangenlinien unterwegs war. Die alarmierten Beamten konnten das Fahrzeug dann auf der BAB 10 bei Niederlehme aus dem Verkehr ziehen. Ein Alcotest bei dessen 36-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 2,84 Promille. Nach der Blutentnahme, nahmen ihm Polizisten die Fahrzeugschlüssel ab. Den nunmehr Beschuldigten erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. 

BAB 11, ASS Schmölln – Vor der Grenze gestoppt 

Zöllner hatten am frühen Mittwochmorgen einen Jeep Grand Cherokee angehalten. Wie sich zeigen sollte, waren die Beamten hier zurecht ihrer Eingebung nachgegangen. Das Fahrzeug im Wert von 30.000 Euro war zuvor in Hamburg gestohlen worden. Brandenburger Polizisten nahmen den 21-jährigen Fahrer fest und stellten den Geländewagen sicher. Gegen den nunmehr Beschuldigten ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Hehlerei. 

Templin – Falscher Polizist 

Auf dem PC einer gemeinnützigen Einrichtung war in den vergangenen Tagen eine E-Mail eingegangen, die glücklicherweise für Misstrauen gesorgt hatte. Hier stellte sich der vermeintliche Verfasser als Polizist vor, der mit der Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder betraut sei. Zu diesem Zweck bat er um die Überweisung eines kleinen Geldbetrags. Die Angestellten waren auf den Schwindel nicht hereingefallen und informierten die Polizei. 

Hinweis: Die Polizei bittet Bürger nicht um Spenden für dienstliche Zwecke. Bewahren sie sich gerade bei monetären Forderungen von vermeintlichen Polizeibeamten stets ein gesundes Maß an Skepsis. Nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt zu Ihrer nächstgelegenen Polizeidienststelle auf und fragen Sie nach, um Betrügern nicht auf den Leim zu gehen. 

Arendsee – Traktor aufgebrochen 

Aus dem Traktor eines Agrarbetriebs stahlen Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag ein Steuergerät im Wert von schätzungsweise 6.000 Euro. Auch an den Fenstern von Betriebsgebäuden machten sich die Einbrecher zu schaffen, jedoch ohne aus dem Inneren etwas zu entwenden. 

Schönermark – Traktor und Feldspritze gestohlen 

Ein Ackerschlepper der Marke Massey Ferguson, samt angehängter Feldspritze, war am frühen Donnerstagmorgen das Ziel von Dieben geworden. Die Täter stahlen das Gespann im Wert von mehreren hunderttausend Euro und konnten vorerst unerkannt verschwinden. Auch in weitere Traktoren hatten die Unbekannten versucht einzubrechen, jedoch ohne Erfolg. Die Polizei hat die Fahndung nach Schlepper und Spritze eingeleitet. 

Kerkow – Ins Netz gegangen 

Nachdem sich der Fahrer eines Motorrollers am Mittwoch, gegen 11:30 Uhr, versucht hatte einer Verkehrskontrolle zu entziehen, ging er den Beamten dann in der Greiffenberger Straße ins Netz. Die Motivation für die Flucht lag auf Hand, denn der Mann war ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. 

Schwedt/Oder – Drogenschnelltest positiv 

Rote Striche bei den Stoffgruppen Cannabis und Amphetamine zeigte ein Drogenschnelltest am Mittwochabend bei dem erst 19 Jahre alten Fahrer eines Skoda Octavia an. Ihn hatten Polizisten in der Vierradener Straße gestoppt. Nach der Blutentnahme untersagten die Uniformierten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn ein. 

Eberswalde – Ersatzteile gestohlen 

In der Angermünder Straße verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einer Lagerhalle. Sie stahlen Motoren- und Kraftfahrzeugteile im Wert von ungefähr 5.000 Euro. 

Eberswalde – Dieb kehrte zum Discounter zurück 

Am Abend des 8. Juni steckte ein Mann in einem Discounter in der Leibnitzstraße Waren in seinen Rucksack. Dabei wurde er erwischt und wurde von zwei Mitarbeitern angesprochen. Es gelang ihm die Flucht, doch der Rucksack blieb zurück. Ein Mitarbeiter wurde bei dem Versuch, den Mann aufzuhalten, verletzt. Unterdessen war die Polizei eingetroffen und der Täter kehrte wenig später zurück. Er war betrunken und stand unter dem Einfluss weiterer Betäubungsmittel. Die Polizei begleitete ihn zu einer Blutentnahme. Der 36- Jährige erhielt einen Anzeige wegen räuberischen Diebstahls. 

Eberswalde – Fahrradfahrer bei Unfall verletzt 

Wegen eines Vorfahrtsfehlers stießen in der Lessingstraße/Ecke Pfeilstraße am Donnerstagmorgen ein Renault und ein Fahrradfahrer zusammen. Der 14- jährige Radfahrer kam zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Fahrerin des PKW blieb unverletzt und konnte nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. 

Bernau – Streit am Bahnhofsplatz 

An einer Bushaltestelle stritten sich am Mittwochabend zwei Gruppen Jugendliche. Am Buseinstieg beim Busfahrer gab eine Person einer anderen einen Kopfstoß gegen das Jochbein. Daraufhin zog der Angegriffene einen Reizgassprüher und nutzte diesen auch. Das führte zu Reizungen der Atemwege bei einer Frau und beim Busfahrer. Die Polizei wurde informiert. Die Beamten trafen beide Gruppen in der Rollhagenstraße an und konnte eine erneute Auseinandersetzung verhindern. Die Beamten stellten das Reizgas sicher und erteilte Platzverweise. Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung wurden aufgenommen. 

Bernau – Brand mit hohem Sachschaden 

In der Nacht zum 9. Juni brach aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand auf einem Firmengelände in der Zepernicker Chaussee aus. Ein Wohnmobil und ein PKW Ferrari brannten. Durch die Explosion des Tanks im Wohnmobil wurden weitere Fahrzeuge beschädigt. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr musste die Zepernicker Chaussee und eine Bahnstrecke gesperrt werden. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt geschätzte 100.000 Euro. 

Fredersdorf-Vogelsdorf – Raser gestoppt 

Der Fahrer eines PKW Skoda war am 8. Juni, gegen 18:30 Uhr, auf der B1 unterwegs und fuhr über rot zeigende Ampeln. Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr er auch auf Abschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, wollte sich auf zweispuriger Straße zwischen zwei Fahrzeugen hindurchdrängeln und unterschritt mehrfach den Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen. Mehrmals mussten andere Fahrzeugführer stark bremsen, um einen Unfall zu verhindern. Davon erfuhr die Polizei und begab sich in den Bereich, wo der Skodafahrer unterwegs sein sollte. Als die Polizei den PKW in Tasdorf festgestellt und angehalten hatte, führten die Beamten zunächst Atemalkohol-und Drogenschnelltests durch. Doch beide Tests verliefen negativ. Der 35- Jährige erhielt eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. 

Neuenhagen b. Berlin – Diebstahl gelang nicht 

Unbekannte Täter versuchten in der Nacht zum 9. Juni einen Peugeot Boxer zu stehlen. Sie scheiterten bereits am Türschloss, welches beschädigt war. Sie ließen vom Fahrzeug ab und verschwanden unerkannt. 

Bad Freienwalde – Steine geworfen 

Am 8. Juni, gegen 14 Uhr, warf ein Mann in der Weinbergstraße Steine gegen eine Hausfassade. Die Steine prallten ab und fielen dann auf einen parkenden PKW. Die Polizei traf den Mann, der erkannt wurde, weder am Tatort noch an seiner Wohnanschrift an. Gegen Abend fand er sich, trotz Hausverbots, erneut in einem Discounter in der Scheunenstraße ein. Die Polizei führte eine Gefährderansprache durch und zeigte den 50- Jährigen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs an. 

Manschnow – Kabel im Transporter 

Am Handelshof kontrollierte die Bundespolizei einen Mercedes Transporter. Im Fahrzeug transportierten die beiden Insassen Starkstromkabelstücke von jeweils vier Metern Länge. Die Herkunft verschwiegen sie. Die Landespolizei übernahm den Sachverhalt und stellte die Kabelstücken sicher. Der Fahrer konnte keinen gültigen Führerschein vorlegen. Beide Männer erhielten Anzeigen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall und die Beamten regten ein beschleunigtes Verfahren an. 

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