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Polizeinachrichten vom 11. Juli 2022

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BAB 12 – Nun in Haft

Der am frühen Morgen des 08.07.2022 auf der BAB 12 gefasste Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Der 41-Jährige hatte versucht, drei in Berlin gestohlene Motorräder ins osteuropäische Ausland zu bringen. Bei seiner Flucht vor der Polizei beschädigte er auch noch zwei Funkstreifenwagen.

Am 09.07.2022 wurde er einem Richter am Amtsgericht Eisenhüttenstadt vorgeführt. Der ordnete Untersuchungshaft und die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt an. Dort ist der Delinquent mittlerweile auch angekommen.

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldung vom 08.07.2022:

BAB 12 – Mutmaßlichen Motorraddieb gefasst

Am Morgen des 08.07.2022 meldete die Berliner Polizei, dass in ihrem Bereich ein Motorrad gestohlen worden sei. Dieses würde zur Zeit in Richtung Bundesgrenze transportiert. Wie sich herausstellte, saß der Langfinger in einem Renault Master. Als Polizisten den Kleintransporter kurz vor der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost anhalten wollten, rammte dessen Fahrer zwei Funkwagen und wollte so seine Flucht erzwingen. Kurz darauf sprang der Mann aus dem Wagen und rannte davon. Die Beine der ihn verfolgenden Polizisten erwiesen sich jedoch als durchtrainierter und rasch fand sich der Flüchtige in Handfesseln wieder. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei ihm um einen 41-jährigen Osteuropäer, der nicht nur dieses eine Motorrad über die Bundesgrenze hatte bringen wollen. Im Laderaum des Renault Master entdeckte man nämlich noch zwei weitere Kräder, die ebenfalls in Berlin gestohlen worden waren.

Während des Einsatzes musste der betroffene Autobahnabschnitt gesperrt werden. Aus diesem Grund entstand ein Rückstau, der in Spitzenzeiten über mehrere Kilometer reichte.

Der rücksichtslose Willen des Delinquenten zur Flucht brachte einen Sachschaden von rund 30.000 Euro mit sich. Er ist vorläufig festgenommen und sitzt nun Kriminalisten gegenüber.

Müllrose – Leblos aufgefunden

Ein seit dem 03.07.2022 vermisster 71-Jähriger ist am 09.07.2022 leblos im Bereich des Freibades Müllroser See aufgefunden worden. Kameraden der Feuerwehr bargen den Mann, doch konnte ein Notarzt letztlich nur noch dessen Ableben feststellen. Jetzt wird ermittelt, wie er zu Tode kam.

Frankfurt (Oder) – Ermittlungen eingeleitet

Am Nachmittag des 08.07.2022 wurden Feuerwehr und Polizei in die Straße Bruno-Peters-Berg gerufen. Dort hatten aufmerksame Zeugen die Töne eines Rauchmelders vernommen und tatsächlich Qualm aus der Balkontür einer Wohnung dringen sehen. Die Kameraden der Feuerwehr verschafften sich Zutritt zu der betreffenden Wohnung und stellten fest, dass ein Topf auf dem eingeschalteten Herd der Auslöser des Einsatzes gewesen war. Im Badezimmer fanden sie die Mieterin leblos auf. Ein Notarzt konnte nur noch ihr Ableben diagnostizieren. Jetzt wird ermittelt, wie die 61-Jährige zu Tode kam.     

Frankfurt (Oder) – Mutmaßliche Fahrraddiebe gefasst worden

Am 11.07.2022, gegen 01:45 Uhr, wurde der Polizei durch eine aufmerksame Zeugin gemeldet, dass soeben Fahrräder gestohlen würden, die in einem Haus in der Forststraße abgestellt gewesen waren. Gleich fünf Räder hatten die Täter mit sich genommen und sind in Richtung Oderbrücke verschwunden.

Sofort liefen Fahndungsmaßnahmen an. Dabei stellten die Beamten zwei Männer, die über die Slubicer Straße in Richtung Bundesgrenze strebten. Damit waren schon einmal zwei der gestohlenen Fahrräder sicher. Einen weiteren Mann fand man in einem Gebüsch unweit des Tatortes, wo er sich vor den wachsamen Augen der Uniformierten unauffindbar glaubte. Bislang sind die Identitäten der Gefassten nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird es auch um den Verbleib des restlichen Diebesgutes und möglicher weiterer Komplizen gehen. 

Fürstenwalde – In Keller eingebrochen

Am 10. Juli, zwischen 11:00 Uhr und 18:30 Uhr, brachen unbekannte Täter einen Keller im Konstantin-Ziolkowski-Ring auf und stahlen ein Paket mit Möbelteilen. Der Schaden liegt bei 150 Euro.

Erkner – Sportbootführer betrunken unterwegs

Bei einer Kontrolle der Wasserschutzpolizei am Sonntag, gegen 17:50 Uhr, auf dem Flakenfließ stellte sich heraus, dass ein Sportbootführer mit einem Promillewert unterwegs war, der ihm den Führerschein kosten würde. Doch war der Mann gar nicht im Besitz eines Führerscheins für Sportboote. Auch einen Eigentumsnachweis für das Boot blieb er schuldig. Das Boot wurde an einem Steg der Wasserschutzpolizei festgemacht und der Mann zur Abnahme einer Blutprobe begleitet. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun in der Sache.

Angermünde – Fahrräder gestohlen worden

In den Morgenstunden des 10.07.2022 stellten mehrere Jugendliche fest, dass ihre Fahrräder gestohlen worden waren. Sie hatten die Räder am Rande einer Veranstaltung am Sportplatz in Mürow abgestellt und wollten bei Ende des Ganzen wieder nach Hause fahren. Eines der gestohlenen Modelle fand sich zeitnah in der Nähe an. Später stellte sich heraus, dass die anderen Räder von jungen Männern benutzt wurden, die das Diebesgut dann in Schwedt/Oder abstellten. Alle Fahrräder sind somit Stand heute gefunden. Jetzt gilt es zu klären, wer die Diebe gewesen sind.

Templin – Motorradfahrer kollidierte mit Rind

Am Abend des 10.07.2022 wurden Polizisten zu einem Verkehrsunfall auf die Landesstraße 217 gerufen. Ein Motorradfahrer war mit seiner Ducati zwischen Paulinenhof und Jakobshagen unterwegs gewesen, als plötzlich ein Rind die Fahrbahn querte. Das Krad stieß mit dem Tier zusammen, woraufhin der 42-jährige Biker stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in das Krankenhaus Berlin-Buch, wo er nun behandelt wird. Das Rind verendete noch am Ort des Geschehens. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

Oberuckersee – „Oberkommissar Schröder-Jensen“ war in Wahrheit ein Betrüger

Am Nachmittag des 08.07.2022 klingelte bei einer Rentnerin das Telefon. Am Apparat war ein angeblicher Polizist, der sich als „Oberkommissar Schröder-Jensen“ vorstellte und schnell zur Sache kam. Demnach hätte die Enkeltochter der Angerufenen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Jetzt müsse sie ins Gefängnis, wenn nicht eine Kaution gezahlt werden würde…

Zwischenzeitlich übernahm auch eine Frau das Gespräch, die offensichtlich die Enkeltochter spielte und mit weinerlicher Stimme alles bestätigte, was der „Polizist“ zuvor verkündet hatte. Tatsächlich gelang es den beiden Betrügern (denn um nichts anderes hatte es sich gehandelt), ihre Gesprächspartnerin mit dem gelieferten Schauspiel derart zu beeinflussen, dass sie zwar nicht die eigentliche Gesamtforderung, aber trotzdem einen nicht unerheblichen Geldbetrag einer „Frau Weiß“ aushändigte. Erst später kamen der Geschädigten Zweifel und sie wandte sich an die echte Polizei. Jetzt ermitteln Kriminalisten, wer sie derart um ihr Geld brachte.   

Eberswalde – Ermittlungen zu Brandursache eingeleitet

Am späten Abend des 08.07.2022 wurden Feuerwehr und Polizei in die Frankfurter Allee gerufen. Dort war ein im Treppenaufgang eines Mehrfamilienhauses abgestellter Kinderwagen in Brand geraten. Die Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen löschen. Alle Wohnungen im Haus sind weiterhin nutzbar. Jetzt wird ermittelt, wie es zu dem Geschehen hatte kommen können. Brandstiftung gilt als wahrscheinlich.

Eberswalde – Ermittlungen laufen

Am Morgen des 10.07.2022 wurden Polizisten in die Eisenbahnstraße gerufen. Dort wollte ein Mann sich Zutritt zu einer Bar verschaffen und hatte dabei einen hölzernen Schläger geschwungen. Der Zutritt wurde ihm daraufhin verweigert und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden besagten Mann noch in unmittelbarer Nähe zum Ereignisort. Der Schläger entpuppte sich als Holzschwert. Nach ersten Erkenntnissen bekam der 31-Jährige in der Bar zuvor Streit mit anderen Gästen und wurde von einem seiner Kontrahenten geschlagen. Daraufhin ging er nach Hause, um das Holzschwert zu holen und die Auseinandersetzung mit dessen Hilfe fortzusetzen. Mittlerweile ist auch klar, dass es sich bei dem Kontrahenten um einen 24 Jahre alten Mann handelte. Zu weiteren Körperverletzungen kam es aber nicht, da dem Wütenden der Zutritt verwehrt blieb.

Dafür stellte sich heraus, dass er von seiner Wohnung aus mit einem Auto vorgefahren war und dass trotz einer erheblichen Menge zuvor konsumierten Alkohols. Ein Atemalkoholtest bestätigte dann auch, dass diese Menge ausreichend war, ihm den Führerschein abzunehmen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zum Gesamtgeschehen.

Biesenthal – Skulpturen beschädigt

Am Vormittag des 09.07.2022 wurden Polizisten in den Wehrmühlenweg gerufen. Dort befindet sich eine frei zugängliche Kunstausstellung, die am Nachmittag eröffnet werden sollte und mehrere aufblasbare Skulpturen verschiedener Künstler im Repertoire hat. Noch Unbekannte beschädigten sieben dieser Skulpuren vermutlich mit einem Messer. Jetzt wird ermittelt, wer sich da betätigte und welche Motivation das Ganze hatte.

Wandlitz – Baracke brannte

In der Nacht zum 10.07.2022 kam es in der Bernauer Straße in Lanke zu einem Brand. Betroffen davon war eine leerstehende Baracke gewesen, die vollständig zerstört wurde. Auch einige Bäume eines angrenzenden Waldes sind dabei beschädigt worden. Jetzt wird ermittelt, wie es zu dem Geschehen hatte kommen können.

BAB 11 – Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss

Am Morgen des 11.07.2022 zogen Polizisten mehrere Fahrzeugführer aus dem Verkehr, die offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.

Bei Chorin traf es einen 39 Jahre alten Mann, der mit einem Renault Master unterwegs gewesen war. Er musste eine Blutprobe lassen und durfte nicht mehr weiterfahren.

An der Raststätte Buckowsee-West kontrollierten die Beamten die Fahrer zweier Schwerlasttransporte. Einer der Männer machte nicht den Eindruck, sich gänzlich nüchtern hinter das Steuer gesetzt zu haben. Ein Drogenvortest erhärtete diesen Verdacht nur noch. Der 27-Jährige durfte natürlich ebenfalls nicht weiterfahren und musste auch eine Blutprobe lassen.

Das gilt ebenso für einen 28-Jährigen Renaultfahrer, der bei Finowfurt von den Uniformierten einmal näher betrachtet wurde. Wieder bestand der Verdacht auf vorherigen Drogenkonsum und wieder reagierte ein Test positiv.

Die Auswertung der jeweiligen Blutproben wird nun gerichtsfest belegen, ob die Delinquenten tatsächlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.

Strausberg – Anderen PKW beschädigt

Beim Ausfahren aus einer Parklücke in der Flurstraße stieß der Fahrer eines VW Polo am Montagmorgen gegen einen PKW Mercedes. Die Polizei nahm den Unfall auf. Der Schaden beträgt ungefähr 2.000 Euro.

Altlandsberg – Motorradhelm gestohlen

Unbekannte Täter schlugen an einem PKW Opel eine Seitenscheibe ein und stahlen zwischen dem 9. Juli und dem 11. Juli aus dem Inneren einen Motorradhelm. Der PKW stand in der Schwerinstraße. Der Schaden beträgt geschätzte 700 Euro.

Herzfelde – Katalysatoren gestohlen

Unbekannte Täter demontierten in der Nacht zum 11. Juli von zwei LKW MAN die Katalysatoren. Die Fahrzeuge standen in der Ahornstraße. Der Sachschaden beträgt je Fahrzeug ungefähr 2.000 Euro.

Bad Freienwalde – Fahrrad gefunden

Eine Bad Freienwalderin zeigte am 8. Juli den Diebstahl ihres Fahrrades an. Von einem Verwandten erfuhr sie am Sonntag, dass das Fahrrad in der Eberswalder Straße steht. Die Frau hatte ihr Rad von der Polizei codieren lassen. So konnte es schnell der Besitzerin zugeordnet werden.

Golzow – Fahrt endete am Baum

Am 10. Juli, gegen 10.30 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Genschmarer Straße. Der Fahrer eines PKW Skoda fuhr gegen einen Baum und verursachte einen Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen lagen gesundheitliche Einschränkungen vor. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt und der 64-Jährige in ein Krankenhaus gefahren.

Döbberin – Reh nach Unfall verendet

Der Fahrer eines PKW Hyundai fuhr am 11. Juli, gegen 04:00 Uhr, von Döbberin in Richtung Falkenhagen. Ihm rannte ein Reh ins Fahrzeug. Er blieb unverletzt, doch das Reh verendete. Der Schaden am PKW wurde auf 500 Euro geschätzt.

Quelle: PD  Ost

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