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Polizeinachrichten vom 13. Mai 2022

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Frankfurt (Oder) – Buntmetall begehrt

In ca. 30 Meter Höhe ist ein Stromkabel an einem Kran, an einer Baustelle im Pflaumenweg, von Unbekannten durchtrennt und anschließend entwendet worden. Der verursachte Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Frankfurt (Oder) –  ins Gesicht geschlagen

Am 12.05.2022 gegen 20:15 Uhr ist ein 36-Jähriger von einem anderen Mann im Langen Grund mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Nach Aussagen des Geschädigten hatte dieser zuvor Partei für eine Frau ergriffen, von der er glaubte, dass diese Hilfe benötigt.

Nach der Auseinandersetzung verließ die Frau gemeinsam mit dem Schläger und zwei weiteren Personen den Ort des Geschehens. Aufgrund der Personenbeschreibung gelang es Polizeibeamten in unmittelbarer Nähe einen 21-Jährigen zu identifizieren. Ob es sich bei der Person um den Täter handelt, wird im Rahmen der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei zu prüfen sein.

Frankfurt (Oder) – Ohne Versicherungsschutz unterwegs

Polizisten kontrollierten am 13.05.2022 kurz vor 07:00 Uhr an der B112 bei Lossow den Nutzer eines E-Skooters. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz bestand. Die Beamten nahmen eine entsprechende Anzeige auf und untersagten dem 39-jährigen Fahrer die Weiterfahrt.

Frankfurt (Oder) – 29 Personen per LKW eingeschleust

Bereits Mittwochmorgen griff die Bundespolizei insgesamt 29 Personen in Frankfurt (Oder) auf, die keine erforderlichen Aufenthaltsdokumente vorlegen konnten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren sie zuvor auf der Ladefläche eines türkischen LKWs eingeschleust worden.

Gegen 2:20 Uhr bemerkte ein Bundespolizist, der sich nicht im Dienst befand, wie mehrere Personen auf der Bundesstraße 87 im Ortsteil Markendorf zu Fuß unterwegs waren. Im Nahbereich befand sich auch ein polnisches Taxi.

Nachdem er die Bundespolizeidienststelle in Frankfurt (Oder) informiert hatte, stellten Einsatzkräfte insgesamt acht türkische Staatsangehörige fest, die keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnten. Den 41-jährigen polnischen Taxifahrer nahmen die Beamten wegen des Verdachts der Schleusertätigkeit mit zur Dienststelle.

In den darauffolgenden Stunden kontrollierten die Beamtinnen und Beamten vier weitere Gruppen mit insgesamt 21 Personen türkischer, pakistanischer, afghanischer, libanesischer und komorischer Staatsangehörigkeit in Hohenwalde/Müllrose, dem Frankfurter Ortsteil Markendorf sowie am Bahnhof Frankfurt (Oder). Auch sie konnten keine entsprechenden Dokumente vorlegen.

Die Beamtinnen und Beamten brachten alle Personen zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Die Personen äußerten entsprechende Schutzersuchen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden 27 Frauen und Männer im Alter von 19 bis 48 Jahren an die Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt und die beiden 15 und 17-Jährigen in die Obhut des Jugendamtes in Frankfurt (Oder) übergeben. Der 41-jährige Taxifahrer wurde nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die festgestellten Personen per LKW in das Bundesgebiet eingeschleust wurden. Zusammen mit Einsatzkräften der Brandenburger Polizei nahm die Bundespolizei den Fahrer des LKW, ein 36-jähriger türkischer Staatsangehöriger, im Nachgang in Wustermark vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern weiter an. Nach einer Haftrichtervorführung am heutigen Freitag erließ das Amtsgericht Frankfurt (Oder) Untersuchungshaft gegen den mutmaßlichen Schleuser.

Fürstenwalde – Vandalismus

Gleich zwei Firmen sind in der Beeskower Chaussee durch Vandalismus geschädigt worden.

In beiden Fällen warfen Unbekannte offenkundig Steine gegen die Fensterscheiben. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Polizisten nahmen in den Morgenstunden des 13.05.2022 zwei Anzeigen auf und sicherten vor Ort Spuren.

Schöneiche – Laptops gestohlen

Bislang Unbekannte drangen in der Nacht zum 13.05.2022 in eine Firma in der Otto-Lilienthal-Straße ein und entwendeten zwei Laptops. Der durch den Diebstahl verursachte Schaden wird auf ca. 2.200 Euro geschätzt. Polizisten nahmen eine Anzeige auf und sicherten Spuren am Tatort.

Beeskow – Kraftstoff geklaut

Aus drei Baufahrzeugen stahlen Unbekannte in der Nacht zum 12.05.2022 mehrere hundert Liter Diesel. Die Fahrzeuge standen an einer Baustelle an einem Radweg in Richtung Kohlsdorf. Der verursachte Schaden wird auf ca. 1.000 ,- Euro geschätzt.

Beeskow – Katalysator entwendet

Im Bereich des Lübbener Bahnhofes verursachten Unbekannte einen Schaden von rund eintausend Euro an einem PKW Fiat. Vermutlich in der zurückliegenden Nacht entwendeten die Täter den Katalysator des Fahrzeugs und beschädigten dabei auch die Fahrzeugkarosse. Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) hat nunmehr die Ermittlungen aufgenommen.  

Lychen – Explosion in einem Haus am Markt

Aus noch ungeklärter Ursache kam es am 13 Mai, gegen 4:55 Uhr zu einer Explosion in einem Haus Am Markt. Eine 55- jährige Frau wurde dabei verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen. Das Haus ist jetzt einsturzgefährdet. 15 Personen konnten unverletzt aus diesem und aus Nachbarhäusern evakuiert werden. Sie kamen zunächst bei der Feuerwehr unter.

Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes sichern Spuren am Ort des Geschehens. Im Laufe des Vormittags war die gemessene Gaskonzentration in der Luft noch so hoch, dass Firmen herangezogen wurden, die nach der Ursache suchen. Bis 12.30 Uhr mussten weitere 9 Personen ihre Wohnungen verlassen. Energieversorger und Feuerwehr messen derzeit in jedem Haus die Gaskonzentration in der Luft. Deshalb bleibt der Markt weiterhin gesperrt. Derzeit können weitere Evakuierungen nicht ausgeschlossen werden. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Templin – Ohne Versicherung unterwegs

Am Donnerstagnachmittag kontrollierte die Polizei einen E-Skooter-Fahrer in der Robert-Koch-Straße. Er hatte seinen Skooter nicht versichert. Das Versicherungskennzeichen stammte aus dem Jahr 2021. Außerdem war der 35- Jährige mit 0,3 Promille alkoholisiert und ein Drogenschnelltest schlug positiv an. Der Mann wurde von der Polizei zu einer Blutentnahme begleitet. Die weitere Fahrt wurde dem Skooter-Fahrer untersagt. Er erhielt Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahren unter Einfluss berauschender Mittel und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Schwedt – Handtasche geraubt

Eine 64-jhrige Frau fuhr am 12. Mai, gegen 8:50 Uhr, mit ihrem Fahrrad die Lindenallee entlang. Plötzlich griff ein unbekannter Mann in ihren Fahrradkorb und wollte die Handtasche stehlen. Doch die Tasche war noch am Fahrrad befestigt, so dass der Mann daran zog, bis die Frau stürzte. Erst dann konnte er mit der Tasche entkommen. Er flüchtete in einen nahegelegenen Park. Für die verletzte Frau wurde ein Rettungswagen gerufen. Ihr wurde vor Ort erste Hilfe zuteil.

Die Polizei suchte die nähere Umgebung ab. Sie fand das Portemonnaie auf einem Grundstück im Aufbauweg. Bis auf das Bargeld war noch alles andere vorhanden. In Tatortnähe traf die Polizei den Täter an und identifizierte ihn. Der 28-jährige Deutsche hatte auch das Geld der 64- Jährigen bei sich, welches er herausgeben musste. Nach der Vernehmung wurde er entlassen. Die 64- Jährige erhielt ihr Eigentum zurück.

Schwedt – PKW VW Caddy gestohlen

Zwischen dem 11. Mai, 16 Uhr und dem 12. Mai, 11 Uhr verschwand von einem Parkplatz in der Ferdinand-von-Schill-Straße ein VW Caddy. Der Schaden beträgt geschätzte 15.000 Euro. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein.

Schwedt – Fünf Personen leicht verletzt

Der Fahrer eines VW Passat kam am 12. Mai, gegen 19.30 Uhr, aus bisher ungeklärter Ursache zwischen Schwedt und Flemsdorf nach links von der Straße ab, überschlug sich mit dem PKW und lag im Straßengraben. Zwei Erwachsene und drei Kinder im Alter von 5, 2 und einem Jahr wurden leicht verletzt. Sie wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Beim Fahrer stellte die Polizei fest, dass er nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille, was die Entnahme einer Blutprobe nach sich zog. Der PKW musste abgeschleppt werden. Die Straße blieb während der Unfallaufnahme gesperrt

Zützen – Führerschein sichergestellt

Zwischen Zützen und Meyenburg fuhr am Donnerstagnachmittag ein PKW Kia in Schlangenlinien. Das teilte ein anderer Fahrzeugführer der Polizei mit. Die Beamten begaben sich in diese Richtung und fanden den PKW an der Anschrift der Besitzerin. Sie stand sichtbar unter Einfluss von Alkohol und konnte keinen Atemalkoholtest durchführen. Die Beamten begleiteten die Frau zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Den Führerschein stellten si sicher. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Rüdnitz – Wohnmobil blieb stehen

Unbekannte Täter versuchten in der Nacht zum 12. Mai ein Wohnmobil aus der Barnimstraße zu stehlen. Sie überwanden ein Türschloss und nahmen in Inneren die Verkleidung der Elektronik ab. Doch es gelang ihnen nicht, das Fahrzeug zu starten. Sonstige Gegenstände konnten sie nicht stehlen, da die Besitzer das Wohnmobil leer geräumt hatten.

Melchow – Feuer gesehen

In der Nacht zum 13. Mai sah ein Reisegast eines Zuges, der zwischen Berlin und Stralsund verkehrt , ein Feuer im Wald bei Melchow. Er meldete seine Feststellung gegen ein Uhr der Feuerwehr Ein Stapel gefällter Baumstämme brannte tatsächlich. Als die Polizei eintraf, löschte die Feuerwehr bereits. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen Brandstiftung auf.

Herzfelde – Reifen zerstochen

In der Nacht zum 12. Mai zerstachen unbekannte Täter an drei PKW je einen Reifen. Die Fahrzeuge standen auf einem Hinterhof an der Hauptstraße. Der Schaden beträgt ca. 600 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Bad Freienwalde – Betrug blieb im Versuch stecken

Am Donnerstagvormittag erhielt eine Rentnerin in der Ringstraße mehrere Anrufe von einer vermeintlichen Polizistin, die ihr einreden wollte, dass die Tochter der Rentnerin einen Verkehrsunfall verursacht habe. Damit die Tochter nicht ins Gefängnis käme, müsse die Rentnerin eine Kaution in fünfstelliger Höhe zahlen. Doch die angerufene Frau erkannte den Trick und beendete jedes Gespräch.

Zeschdorf – Noch einmal Glück gehabt

Fast wäre eine Rentnerin aus Altzeschdorf auf einen üblen Trick hereingefallen, doch Mitarbeiter ihrer Bankfiliale konnten die Frau aufklären. Sie hatte am Donnerstagvormittag den Anruf einer angeblichen Mitarbeiterin eines Geldinstituts erhalten, die ihr erklärte, dass ein Rechtanwalt noch Geld von ihr fordere. Sie hätte vor sechs Jahren an einem Gewinnspiel teilgenommen und den Einsatz dafür noch nicht bezahlt. Deshalb fand sich die beunruhigte Frau bei ihrer Bankfiliale ein, um Geld abzuheben. Doch dazu kam es nicht, weil sie überzeugt wurde, dass hier Trickbetrüger am Werk sind.

Reichenberg – Resolute Antwort

Ein angeblicher Enkel wollte per Telefon Geld von seiner Oma, ohne zu sagen, wie viel er benötigt. Doch die resolute Frau gab dem angeblichen Enkel auf den Weg, sich an seinen Vater zu wenden. Dann legte sie auf und erhielt auch keinen weiteren Anruf.

Wriezen – Kraftstoff abgezapft

Am Morgen des 13. Mai stellte die Besitzerin eines PKW Opel fest, dass unbekannte Täter den Tank ihres Fahrzeugs angebohrt und ungefähr 25 Liter Kraftstoff abgezapft hatten. Der PKW stand in der Nacht zum 13. Mai in Thöringswerder. Der Schaden liegt bei 700 Euro.

Quelle: PD Ost

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