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Polizeinachrichten vom 19. September 2022

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Frankfurt (Oder) – Schleusungen in und um Frankfurt am Wochenende aufgedeckt

Die Bundespolizei deckte am Samstag und Sonntag zwei Schleusungen mit insgesamt neun Geschleusten auf. Zwei mutmaßliche Schleuser nahmen sie dabei vorläufig fest.

Am Samstag gegen 15:15 Uhr luden mehrere Personen ihr Gepäck aus einem PKW mit polnischen Kennzeichen im Frankfurter Stadtgebiet. Als sie die Streife der Bundespolizei bemerkten, versuchten sie sich zu Fuß der Kontrolle zu entziehen. Den Fahrer, der mit dem Fahrzeug flüchten wollte, sowie die vier Männer stoppten die Einsatzkräfte und kontrollierten sie.

Fahrer war ein 43-jähriger georgischer Staatsangehöriger, der sich mit seinem gültigen Reisepass und einem nationalen polnischen Aufenthaltstitel auswies. Bei den weiteren vier Fahrzeuginsassen handelte es sich um ägyptische Staatsangehörige im Alter von 18 bis 55 Jahren, die über keine aufenthaltslegitimierenden Identitätsdokumente verfügten. Nach Angaben der Männer reisten sie zuvor über Russland, Belarus und Polen nach Deutschland ein.

In der Nacht zu Sonntag kontrollierte eine Streife einen in Richtung Berlin fahrenden Hyundai mit litauischen Kennzeichen auf der Bundesautobahn 12. In dem Fahrzeug befanden sich neben dem 33-jährigen litauischen Fahrer, zwei 36-jährige syrische Männer sowie ein 52-jähriger syrischer Familienvater mit seinen zwei Kindern im Alter von elf und 13 Jahren, die keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente für Deutschland mit sich führten.

In beiden Fällen brachten die Beamtinnen und Beamten die insgesamt neun mutmaßlich geschleusten Personen in die Dienststelle und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.

Nach Abschluss der Bearbeitung und Äußerung eines Schutzersuchens übergaben sie sie an die Zentrale Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt.

Gegen die beiden mutmaßlichen Schleuser leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen schoben die Beamtinnen und Beamten den 43-jährigen Georgier mit einer zweijährigen Wiedereinreisesperre nach Polen zurück. Den 33-jährigen litauischen Fahrer entließen die Beamtinnen und Beamten nach Abschluss der Bearbeitung von der Dienststelle.

Frankfurt (Oder) – Keine Fahrerlaubnis 

In der Karl-Marx-Straße ertappten Polizisten aus Frankfurt am 18.09.2022, gegen 11:30 Uhr, einen 51-Jährigen beim Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Beamten hatten ihn in seinem VW Golf fahren gesehen und einer Kontrolle unterzogen. Gegen den Mann ermittelt nun die Kriminalpolizei. 

Frankfurt (Oder) – Fahrerlaubnis war entzogen 

Weil ihm die Fahrerlaubnis eigentlich entzogen worden war, kontrollierten Polizisten aus der Oderstadt am Wochenende den 57 Jahre alten Fahrer eines Skoda Fabia in der Großen Müllroser Straße. Der Verdacht erhärtete sich, sodass die Beamten ein Strafverfahren gegen ihn einleiteten und die Weiterfahrt untersagten. 

Frankfurt(Oder) – VW Passat gestohlen 

Aus der Straße „Bruno Peters Berg“ entwendeten Unbekannte in der Nacht zu Sonntag einen VW Passat im Wert von mehr als 10.000 Euro. Polizisten leiteten die Fahndung nach dem PKW ein, von dem bislang noch jede Spur fehlt. 

Fürstenwalde/Spree – Drogenschnelltest positiv 

Einen VW Caddy kontrollierten Polizisten am 18.09.2022, gegen 11:30 Uhr, in der Berkenbrücker Chaussee. Ein Drogenschnelltest bei der 53-Jährigen Fahrerin zeigte, dass sie mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis am Steuer gesessen hatte. Eine Blutentnahme und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren waren die Konsequenz. 

Mönchwinkel – Keine Fahrerlaubnis 

In der Spreestraße kontrollierten Polizisten am Morgen des 18.09.2022 einen VW Golf. Der 51 Jahre alte Fahrer, so ergab die Kontrolle, hatte sich hinter das Steuer gesetzt ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Das Fahrzeug musste er stehen lassen. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. 

Heinersdorf – Bushaltestelle beschmiert 

Mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug „White Power“ beschmierten bislang Unbekannte eine Bushaltestelle in der Frankfurter Chaussee. Aktuell wird von einem Sachschaden in Höhe von 100 Euro ausgegangen. Die Ermittlungen führen Kriminalisten des Staatsschutzes. 

Erkner – Zigaretten gestohlen 

Ein derzeit noch unbekannter Täter hatte am Sonntagabend einen Moment genutzt, in dem er sich unbeobachtet wähnte. So griff der Mann im Kassenbereich einer Tankstelle nach Zigaretten, was jedoch von einer Kassiererin bemerkt worden war. Der Dieb konnte sich jedoch losreißen und vorerst unerkannt fliehen. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Schadenshöhe und der Identität des Mannes in diesem Fall des räuberischen Diebstahls. 

Schwedt/Oder – Fahrrad gestohlen 

Ein in der Karl-Marx-Straße angeschlossenes Fahrrad verschwand am Sonntagnachmittag. Von dem Zweirad der Marke Prophet fehlt bislang jede Spur. Dem Besitzer war so ein Schaden in Höhe von 350 Euro entstanden. 

Schwedt/Oder – Unter Drogeneinfluss 

Einen PKW Opel stoppten Polizisten am Montag, gegen 00:20 Uhr, in der Clara- Zetkin-Straße. Dort hatten die Beamten bei dessen 23-jährigen Fahrer auch einen Drogenschnelltest durchgeführt. Da das Ergebnis den Verdacht erhärtete, wonach der Fahrer unter Amphetamineinfluss stehen könnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizisten leiteten anschließend ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und untersagten die Weiterfahrt. 

Prenzlau – Keine Fahrerlaubnis… 

…hatte der 34-Jährige Fahrer eines Opel Astra, den Beamte in der Stettiner Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Angehalten hatte die Streife das Fahrzeug am 18.09.2022, gegen 13:00 Uhr. Gegen den Mann leiteten die Uniformierten ein Strafverfahren ein. Das Fahrzeug blieb stehen. 

BAB 11, zwischen Joachimsthal und Pfingstberg – In Stauende gefahren 

Der 58-Jährige Fahrer eines VW Tiguan war am Sonntagmittag in Fahrtrichtung Prenzlau unterwegs gewesen, als er aus bislang nicht geklärter Ursache auf ein Stauende vor einer Baustelle auffuhr. Hier prallte der VW in einen PKW Ford, der durch die Wucht wiederum auf einem PKW Seat aufgeschoben worden war. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von 40.000 Euro. Eine 56 Jahre alte Frau musste leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Eberswalde – Werkzeug gestohlen 

Unbekannte Täter brachen zwischen dem 11. September und dem 18. September einen Schuppen in der Winkelstraße auf und stahlen Werkzeug. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro. 

Bernau – Einstigen Kollegen geschlagen 

Ein 45-jähriger Mann fuhr in einem LKW auf ein Baustellengelände an der Schwanebecker Chaussee. Plötzlich versperrte ihm ein PKW Mercedes den Weg und es stiegen vier Männer aus dem PKW. Einer von ihnen holte den Mann aus dem LKW und begann auf ihn einzuschlagen. Die Männer verschwanden mit dem LKW und dem Mercedes. Der LKW-Fahrer ließ sich von Bekannten von der Baustelle abholen und setzte von einer Tankstelle einen Notruf bei der Polizei ab. Danach begab er sich in ein Berliner Krankenhaus zur Behandlung seiner Verletzungen. Die Beamten suchten die Umgebung nach den Tatverdächtigen ab und stellte zwei von ihnen am Tatort, auf der Baustelle fest. Sie wurden vorläufig festgenommen. Nun untersucht die Kriminalpolizei, weshalb die Männer, die ehemalige Kollegen waren, in Streit gerieten. 

Eiche – Weiterfahrt untersagt 

In der Nacht zum 19. September kontrollierte die Polizei in der Landsberger Chaussee PKW BMW und dessen Fahrer. Der 20- Jährige hatte keinen gültigen Führerschein bei sich und hatte den PKW nicht versichert. Der junge Mann räumte ein Cannabis konsumiert zu haben und übergab den Beamten ein Tütchen, welches sichergestellt wurde. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe wurde eingeholt. Drei Anzeigen nahm die Polizei auf. 

BAB 11, Autobahndreieck Barnim – Verletzte bei Auffahrunfall 

Auf ein Stauende war am Sonntagmittag der 65 Jahre alte Fahrer eines Mercedes ML aufgefahren. Während er den vorausfahrenden Skoda Superb bei dem Zusammenstoß auf den Seitenstreifen geschoben hatte, geriet der Mercedes in die Leitplanke und musste geborgen werden. Sowohl die 60-jährige Beifahrerin des Mercedes, als auch der 74-jährige Skodafahrer und seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Die Autobahn war für den Zeitraum der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zeitweise voll gesperrt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 35.000 Euro. 

Fredersdorf-Nord – PKW und Garagentor beschädigt 

In der Nacht zum 18. September beschädigten unbekannte Täter einen PKW Ford und ein Garagentor in unmittelbarer Nähe des PKW. Das Fahrzeug hatte Lackkratzer sowie Dellen an einer Tür. Auch am Garagentor waren Dellen erkennbar. Der Schaden beträgt ungefähr 4.500 Euro. 

Herzfelde – Auf Funkstreifenwagen aufgefahren 

Ein Zeuge meldete sich am späten Sonntagabend bei der Polizei und berichtete von einem Kleinwagen, dessen Fahrer auf der B1 zwischen Lichtenow und Herzfelde unterwegs sei. Er würde in Schlangenlinien fahren und es kam mehrfach schon fast zu Unfällen. Kurz vor Herzfelde konnte die Polizei den Kleinwagen feststelle, überholte diesen und hielt in ausreichendem Abstand vor dem Fahrzeug an. Der Fahrer fuhr auf den Funkwagen auf. Angeblich sei er vom Kupplungspedal abgerutscht. Bei einem Atemalkoholtest stellte sich heraus, dass der 52- Jährige 1,6 Promille intus hatte. Das zog eine Blutprobe und eine Anzeige nach sich. Die Weiterfahrt war dem Mann untersagt. 

Strausberg – Unfall beim Einfahren in eine Parklücke 

Beim Einfahren in eine Parklücke beschädigte der Fahrer eines PKW BMW am Sonntagnachmittag einen PKW Audi. Der Schaden liegt bei geschätzten 700 Euro. Beide Fahrzeuge blieben betriebstüchtig. 

Rüdersdorf – Fensterscheiben eingeworfen 

Am 19. September, gegen 5:40 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Mann, der Am Stolp mit Steinen Fensterscheiben eines Wohnhauses bewirft. Es sind bereits Scheiben zu Bruch gegangen. In der Nähe konnte ein 28- Jähriger festgestellt werden. Er hatte ein Messer in der Hosentasche, welches sichergestellt wurde. Der Mann war nicht alkoholisiert, stand allerdings unter Drogeneinfluss und wirkte desorientiert. Der Mann wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Er erhielt Anzeigen wegen Sachbeschädigung in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. 

Rüdersdorf – Platzverweis erteilt 

Ein 47- Jähriger wollte nach erfolgter Behandlung das Krankenhaus nicht verlassen. Erst als die Polizei am Sonntag einen Platzverweis aussprach, verließ der Mann den Wartebereich der Rettungsstelle. 

Bliesdorf – Zusammenstoß mit Zug 

Aus bisher unbekannter Ursache stießen am Montag, gegen 10:15 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in der Rotdornstraße ein Zug und ein PKW Fiat zusammen. Der Fahrer im PKW (61) verstarb noch an der Unfallstelle. Nun untersucht die Kriminalpolizei die Unfallursache. 

Quelle:  PD Ost 

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