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Polizeinachrichten vom 22. April 2022

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BAB12 – Abstandskontrollen

Die „Autobahn der Freiheit“ eine Transitstrecke in Richtung Osteuropa. Täglich bewegen sich ungefähr 40.000 Transporteinheiten (außer PKW) über die BAB12.

Aufgrund dieser Entwicklungen führt die Verkehrspolizei der Polizeidirektion Ost neben Geschwindigkeitsmessungen mehrmals im Jahr Abstandskontrollen im Schwerverkehr durch. Gemäß § § 4 Abs. 3 der StVO haben Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen sowie Kraftomnibusse bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von mindestens 50 k/h einen Abstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.

Bei diesen Kontrollen wird die Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes mit Hilfe eines Multicopters aus der Luft überwacht. Bei festgestellten Verstößen wird der Verkehrsteilnehmer direkt vor Ort gestoppt und mit der begangenen Ordnungswidrigkeit konfrontiert.

Am 21. April führte die Polizei erneut Abstandskontrollen mit einer Drohne durch. Dabei stellte sie zehn Abstandverstöße zwischen LKWs fest. In zwei Fällen mussten Überholverbote für LKW und drei Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet werden. Außerdem verstießen drei Fahrer gegen die Vorschriften für Lenk- und Ruhezeiten. Bei einem LKW beanstandeten die Beamten die ungenügende Ladungssicherung und bei einem weiteren die Übertretung des zulässigen Gesamtgewichts.

Friedland – Mercedes Transporter gestohlen

In der Nacht zum 21. April verschwand aus Kuhnsdorf ein grüner Mercedes Vito. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein. 

Spreenhagen – Aluauffahrrampen gestohlen

In der Nacht zum 22. April stahlen unbekannte Täter die Aluminiumauffahrrampen von einem LKW. Das Fahrzeug stand auf dem Autohof an der Storkower Straße. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro.

Erkner – Unfallflucht

Der Fahrer eines Mercedestransporters hat in der Nacht zum 22. April in der Ladestraße ein Verkehrsschild umgefahren und ist vom Unfallort weggefahren. Es entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Nun ermittelt die Kriminalpolizei, wer gefahren ist.

Wendisch Rietz – Schaden von ungefähr 12.000 Euro

Einen Schaden von ungefähr 12.000 Euro hinterließen unbekannte Täter auf einem Privatgrundstück in Wendisch-Rietz. Zwischen dem 21. April, gegen 14 Uhr und dem 22. April, gegen 9 Uhr, verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Grundstück und stahlen zwei Bootsmotoren, zwei E-Bikes, und eine Bootsabdeckplane. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Diebstahls im besonders schweren Fall.

Brüssow – Diebe an Solaranlage

Am 21. April zeigte die Betreiberfirma an, dass seit dem 19. April an der Solaranlage in Brüssow eine Störung vorlag, deren Überprüfung ergab, dass unbekannte Täter den Steuerschrank aufgebrochen hatten. Es fehlten auch Verbindungskabel. Der Schaden liegt bei 4.000 Euro.

Schwedt – VW Golf verschwunden

Der Fahrer eines schwarzen VW Golf stellte den PKW am 21. April, gegen 6.45 Uhr auf dem Parkplatz vor der Papierfabrik ab. Als er gegen 15.30 Uhr zurückkam, war der PKW verschwunden. Der Schaden beträgt ca. 3.000 Euro. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein.

Motorradkontrollen am Samstag (mit Fotos aus 2021)

Die Polizeiinspektion Barnim führt am 23. April mehrere Kontrollen durch, die der Verkehrssicherheit insbesondere der Motorradfahrer dienen. Die Inspektion hat die Mittelwerte der Verkehrsunfälle der letzten zehn Jahre errechnet. Dabei kam heraus, dass die Polizei im Barnim jährlich ca. 5.200 Verkehrsunfälle aufnimmt. Davon sind ca. 700 Unfälle mit Personenschäden im Mittelwert zu verzeichnen. Zwischen vier und sechzehn Personen ließen durch die Folgen von Verkehrsunfällen jährlich ihr Leben auf den Straßen des Barnims.

 

        Foto: PD Ost

Konkret sah es im Jahr 2021 so aus: es ereigneten sich im Barnim 93 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern. Bei 56 dieser Unfälle wurden auch Personen verletzt. In 55 Fällen waren die Biker die Verursacher. Ein Motorradfahrer starb an den Folgen des Verkehrsunfalls im letzten Jahr.

Hauptunfallursachen sind jedes Jahr: zu hohe Geschwindigkeit, Alkoholkonsum und Vorfahrtsfehler.

Im Frühling mit Beginn der Motorradsaison werden auch bei Bikern beliebte Motorradstrecken im Bereich der Polizeiinspektion Barnim stärker befahren. Regelmäßig kommt es zu Beschwerden der Anwohner, die von der Polizei sehr ernst genommen werden, deshalb finden am Samstag verstärkte Kontrollen statt.

Schwanebeck – Mit Schlagstock bedroht

Zwei unbekannte Personen kamen in einem Einkaufszentrum in der Bernauer Chaussee einer Wachschutzmitarbeiterin entgegen. Einer bedrohte sie mit einem Schlagstock, ohne zu sprechen. Die Mitarbeiterin konnte sich in Sicherheit bringen und die Polizei informieren. Das Gebäude wurde abgesucht, doch von den verdächtigen Männern war nichts mehr zu sehen.

Sie waren zwischen 25 und 35 Jahre alt. Einer von ihnen hatte als Maske eine USA-Flagge vor dem Gesicht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Eberswalde – In Gewahrsam genommen

Die Polizei in Eberswalde nahm am Donnerstagabend einen 37- jährigen Mann in Gewahrsam. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass er einen anderen Mann auf dem Treidelweg in der Nähe des Leibnitzviertels grundlos geschlagen haben soll. Der Angegriffene saß auf einer Parkbank und gab an unverletzt zu sein.

Der Zeuge konnte die Polizei mit wichtigen Hinweisen versorgen, so dass der mutmaßliche Täter gestellt werden konnte. Er verhielt sich aggressiv und war offensichtlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Er hatte mit einer Bierflasche den ihm unbekannten Mann geschlagen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahm die Polizei den 37. Jährigen in Gewahrsam. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Eberswalde – Moped gestohlen

Zwischen dem 19. und dem 21. April brachen unbekannte Täter in der Saarstraße einen Schuppen auf und stahlen ein Moped Simson 51. Der Schaden liegt bei 3.000 Euro. Die Polizei leitete die Fahndung ein.

Strausberg – Katalysatoren demontiert

Unbekannte Täter demontierten von einem Renault Master den Katalysator. Der Fahrer stellte das Fahrzeug dem 20. April, gegen 14 Uhr in der Heinrich-Dorrenbach-Straße in Strausberg ab. Erst am nächsten Morgen stellten Mitarbeiter einer Werkstatt den Verlust des Katalysators fest. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro.

In der Nacht zum 21. April demontierten unbekannte Täter den Katalysator von einem Renault Master, der in der Paul-Singer-Straße abgestellt war.

Müncheberg – Nächtliche Beobachtung

Ein Spaziergänger führte in der Nacht zum 22. April seinen Hund aus. Kurz nach Mitternacht sah er drei dunkel gekleidete Personen auf dem Parkplatz Am Diebsgraben aus einem roten PKW aussteigen. Nach wenigen Minuten kehrten sie mit drei Rädern zurück. Diese luden sie in den PKW und verschwanden in Richtung Strausberg. Der Zeuge informierte die Polizei. Die Beamten prüften die Strecke ab und trafen auf einen roten PKW Skoda, der sich zunächst der Kontrolle entzog. Hinter dem Ortsausgang Hohenstein wurde der PKW langsamer und die Polizei konnte ihn stoppen. Die drei Insassen wurden kontrolliert und das Fahrzeug durchsucht, aber keine Räder gefunden. Der Fahrer des Skoda stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Dazu wurde eine Anzeige aufgenommen und eine Blutprobe vom Fahrer im Krankenhaus Strausberg entnommen. Indessen kontrollierte eine weitere Funkstreifenwagenbesatzung die umliegend geparkten PKWs. Einem Fahrzeug fehlte ein Rad. Die Radbolzen lagen noch am PKW. Sie wurden sichergestellt. Die Strecke zwischen Strausberg und Müncheberg wurde samt aller Seitenwege überprüft, ob irgendwo Räder abgelegt wurden. Doch die Suche blieb erfolglos und die drei Männer wurden aus der polizeilichen Überprüfung entlassen.

Bad Freienwalde – Holzstapel brannte

Am 22. April, gegen vier Uhr brannte in der Straße Heilige Hallen ein Holzstapel. Eine Zeugin rief Feuerwehr und Polizei. Die Polizei suchte die nähere Umgebung nach verdächtigen Personen ab. Doch es war niemand zu sehen. Der Schaden liegt bei 1.000 Euro. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Brandstiftung.

Quelle: PD Ost 

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