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Polizeinachrichten vom 23. August 2023

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Frankfurt (Oder) – Gemeinsam erfolgreich: Deutsch-polnische Streife verhindert Einschleusung nach Deutschland

Am Dienstagmorgen verhinderte eine gemeinsame Streife des polnischen Grenzschutzes und der Bundespolizei die unerlaubte Einreise von fünf Personen bereits auf polnischem Hoheitsgebiet. Der mutmaßliche Schleuser konnte in Polen vorläufig festgenommen werden.

Gegen 8:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle ein Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen in Slubice kurz vor der Frankfurter Stadtbrücke. Fahrer war ein 30-jähriger usbekischer Staatsangehöriger, der sich mit seinem gültigen Reisepass auswies.

Im Fahrzeug befanden sich zudem fünf indische Staatsangehörige im Alter zwischen 17 und 27 Jahren, die über keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente für Deutschland verfügten. Der polnische Grenzschutz nahm den mutmaßlichen Schleuser fest und die fünf geschleusten Männer in Gewahrsam. Die weiteren Ermittlungen haben die polnischen Behörden übernommen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Versuchs der Einschleusung bzw. der unerlaubten Einreise.

Frankfurt (Oder) – Fahrrad verschwunden

Am Nachmittag des 22.08.2023 wandte sich ein 77 Jahre alter Mann an die Polizei, nachdem er festgestellt hatte, dass sein Fahrrad verschwunden war. Er hatte es gegen 12:15 Uhr vor einem Wohnhaus in der Wollenweberstraße angeschlossen und wollte dann gegen 15:10 Uhr wieder losfahren. Da fand sich das Rad aber schon nicht mehr an. Jetzt wird nach seinem Eigentum gefahndet.

Erkner – Der „Sohn“ brauchte Geld

Mit der Masche des angeblich geldbedürftigen Sohnes haben Betrüger einen Rentner um Ersparnisse gebracht. Der Mann war per Textnachricht angeschrieben worden und die Absender hatten sich als eben jener Sohn ausgegeben. Im Verlauf des Schriftverkehrs gelang es den Betrügern, den Mann zur Überweisung mehrerer Geldbeträge zu veranlassen. Erst als sich der tatsächliche Sohn bei ihm meldete, fiel das Ganze auf. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, wer sich an den Rentner bereicherte.

Fürstenwalde/Spree – Unter Alkoholeinfluss gefahren

Am frühen Morgen des 23.08.2023 zogen Polizisten in der Ehrenfried-Jopp-Straße einen Opel Corsa aus dem Verkehr. Am Steuer des Wagens saß eine 19-jährige Frau, die einen Atemalkoholwert von 1,33 Promille aufweisen konnte. Sie musste ihren Führerschein abgeben und im Krankenhaus Bad Saarow eine Blutprobe lassen. Zudem ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Eisenhüttenstadt – Einbrecher am Werke

Im Verlauf des 22.08.2023 gingen bei der Polizei Anzeigen zu einen Einbruchsdiebstahl und einem versuchten Einbruchsdelikt ein.

Betroffen davon waren jeweils Frisörsalons gewesen. Während es in der Friedrich-Engels-Straße beim Versuch blieb, gelangten die Täter in der Lindenallee tatsächlich in die Räumlichkeiten. Mit vorgefundenem Bargeld und einer Musikbox verschwanden die Eindringlinge schließlich wieder aus dem Objekt.

Am Morgen des 23.08.2023 kam dann die Kunde, dass auch in einen Imbiss in der Karl-Marx-Straße eingebrochen worden sei. Hier nahmen noch Unbekannte Lebensmittel, Getränke sowie den Monitor einer Überwachungskamera mit sich. Es konnten an allen Örtlichkeiten mutmaßliche Täterspuren gesichert werden, die nun auszuwerten sind.

Mixdorf – Fahrraddieb wurde auch noch gewalttätig

In der Mittagszeit des 22.08.2023 ertappte ein Anwohner der Straße Am Bahnhof einen mutmaßlichen Dieb auf praktisch frischer Tat. Der wollte sich nämlich gerade ein Fahrrad greifen, welches am Bahnhof abgestellt gewesen war. Als der Langfinger merkte, dass sein Treiben aufgeflogen war, bedrohte er sein Gegenüber, was diesen aber nicht davon abhielt, ihn festzuhalten. Umgehend alarmierte Polizisten bekamen dann heraus, dass man es mit einem 40 Jahre alten Rumänen zu tun hatte, der in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist. Der Delinquent wies einen Atemalkoholwert von 2,4 Promille auf und wurde in Gewahrsam genommen. Zudem läuft ein Ermittlungsverfahren zu den Vorwürfen der Bedrohung und des versuchten Diebstahls.

Beeskow – Betrüger machten Kasse

Am Abend des 22.08.2023 klingelte bei einer Rentnerin das Telefon. Am Apparat war eine angebliche Polizistin, die später den Hörer an einen Mann weitergab, welcher mit offensichtlich tränenerstickter Stimme meinte, der Sohn der Rentnerin zu sein und ins Gefängnis zu müssen, da er bei einem Verkehrsunfall in Berlin zwei Menschen getötet habe. Nur eine Kautionszahlung könne ihn davor bewahren und er habe doch kein Geld…

Tatsächlich gelang es den Anrufern mit dieser perfiden Masche, die Rentnerin zur Zahlung einer größeren Bargeldsumme zu bewegen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, wer sich derart an ihr bereicherte.  

Angermünde – Ladendieb gestellt

Am Abend des 22.08.2023 betrat ein Mann einen Discountmarkt in der Schwedter Straße und begann seinen Einkaufswagen mit Kaffeepäckchen vollzuladen. Anschließend verließ er den Markt, ohne die Ware bezahlt zu haben. Das Geschehen blieb jedoch nicht unbeobachtet. Aber auch der Dieb erkannte, dass sein Tun aufgeflogen war. Umgehend sprang er in einen PKW und fuhr damit davon. Zurück blieben der Einkaufswagen und die Kaffeepäckchen im Wert von fast 1.000 Euro.

Prenzlau – Drogen aufgefunden

Am späten Abend des 22.08.2023 wurden Anwohner der Neustädter Feldmark durch Lärm in ihrer Ruhe gestört. Als Polizisten der Sache nachgingen, fielen ihnen zwei junge Männer auf, die sie sich doch einmal etwas genauer betrachten wollten. Die 17 und 18 Jahre alten Jugendlichen erwiesen sich als keine unbekannten Größen. Der 17-Jährige übergab dann auch mutmaßliche Drogen, die sichergestellt wurden. Da er zudem eine Musikbox mit sich führte und anschließend Ruhe einkehrte, ist davon auszugehen, dass man sich die beiden richtigen Herren betrachtet hatte.

Schwedt/Oder – Randaliert

Am späten Abend des 22.08.2023 wurden Polizisten in die Handelsstraße gerufen. Dort hatte ein sichtlich verärgerter Mann zuvor die Filiale eines Schnellrestaurants verlassen und begonnen, gegen davor abgestellte Fahrräder zu treten. Anschließend begab er sich zu einem Audi, der direkt vor der Filiale geparkt war und beschädigte den Wagen durch einen Fußtritt.

Daraufhin stieg dessen Beifahrer aus und machte dem Wütenden klar, dass dies ja nun wirklich keine Art sei. Der fiel bei der recht tatkräftig geführten Ansprache zwar zu Boden, blieb jedoch unverletzt. Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem bereits hinlänglich bekannten 28-Jährigen zu tun, der einen Atemalkoholwert von 1,17 Promille aufweisen konnte. Er hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung zu erwarten. Was ihn derart erregte, wird dabei gleich mit geklärt. 

Schwedt/Oder – Verkehrsunfall forderte Verletzten

Am 23.08.2023, gegen 03:50 Uhr, wurden Polizei und Rettungskräfte in die Karl-Teichmann-Straße gerufen. An der Ecke Berliner Straße hatte der Fahrer eines Dacias aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Auto prallte gegen eine Laterne und kam schließlich auf einem Feld zum Stehen. Der 51-jährige Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und musste in das nahe gelegene Klinikum eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 9.000 Euro angegeben.

Templin – Auch für Radfahrer gibt es eine Promillegrenze

Am 22.08.2023 hielten Polizisten gegen 23:30 Uhr einen Mann an, der doch recht unsicher durch die Obere Mühlenstraße radelte. Warum dies so war, verriet ein Atemalkoholtest. Der zeigte nämlich 1,67 Promille an. Da bei Radfahrern die Schwelle zur Strafbarkeit grundsätzlich nun aber einmal bei 1,6 Promille liegt, war für den 48-Jährigen hier Schluss und wurde die Entnahme einer Blutprobe fällig. Deren Auswertung wird gerichtsfest zeigen, ob ihm tatsächlich das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel zur Last gelegt werden muss.  

Ahrensfelde OT Blumberg – Es blieb bei Versuchen

Gleich sechs Hauseingangstüren versuchten in der Nacht zum 22.08.2023 mutmaßliche Einbrecher im Ahornring aufzubrechen. Doch scheiterten sie immer wieder an den Sicherungsmechanismen der Türen. Trotzdem hinterließen die verhinderten Eindringlinge einen Schaden von mehreren Hundert Euro.

Panketal – Autodiebstahl

Wie der Polizei am 22.08.2023 angezeigt wurde, haben sich Diebe eines Audis bemächtigt, welcher im Oldenburger Ring im Ortsteil Schwanebeck abgestellt gewesen war. Dem rechtmäßigen Besitzer entstand so ein materieller Schaden von rund 40.000 Euro.

Eberswalde – Handtasche aus Auto gestohlen

In der Nacht zum 22.08.2023 schlugen noch Unbekannte die Scheibe der Beifahrertür eines BMW ein, welcher in der Nagelstraße abgestellt gewesen war. Aus dem Innenraum des Wagens nahmen die Täter dann eine Handtasche mit sich. Der so hinterlassene Gesamtschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

BAB 11 – Kinder trugen bei Verkehrsunfall Verletzungen davon

Am 22.08.2023, gegen 13:20 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Bei Werbellin hatte der Fahrer eines Sattelzuges auf die Autobahn gelangen wollen und dabei wohl einen Peugeot und einen BMW übersehen. Um nicht aufzufahren, bremsten die Fahrer der PKW stark ab, was dann aber zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge führte. Dabei erlitten zwei sieben und zehn Jahre alte Kinder leichte Verletzungen. Sie kamen zur ärztlichen Untersuchung in das Krankenhaus Eberswalde. Für die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen mussten die Richtungsfahrbahnen Stettin für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. 

Wriezen – GPS-Modul verschwunden

Wie der Polizei am 22.08.2023 angezeigt wurde, haben sich Diebe eines GPS-Moduls bemächtigt, welches in einem Traktor verbaut gewesen war. Das Fahrzeug hatte zur Tatzeit auf einem Firmengrundstück im Ortsteil Schulzendorf gestanden.

Neuenhagen b. Berlin – Hakenkreuze geschmiert

Am 23.08.2023 wurde die Polizei darüber informiert, dass in der Dorfstraße und der Schöneicher Straße sowie am S-Bahnhof mehrere Hakenkreuze geschmiert worden seien. Jetzt wird ermittelt, wer sich da betätigte und welche Motivation dahinter steckte.

Strausberg – Betrüger gingen leer aus

Gleich zwei Betrugsversuche wurden der Polizei im Verlauf des 22.08.2023 von Strausberger Einwohnern angezeigt.

In einem Fall kam eine E-Mail von einer vermeintlichen Staatsanwaltschaft. Darin war zu lesen, dass ein Strafverfahren wegen Verbreitens pornografischer Schriften eingeleitet worden sei und 48.500 Euro fällig würden, um die Sache zu bereinigen. Nun handelte es sich bei der Empfängerin der Nachricht aber um eine hochbetagte Frau, die ganz sicher nicht mit derartigen Straftaten in Verbindung zu bringen ist. Sie wandte sich dann auch an die Polizei, die jetzt ermittelt, wer sich da an ihr bereichern wollte.

Im zweiten Fall war es dann wieder die schon altbekannte Masche mit dem angeblichen Verkehrsunfall, den ein naher Angehöriger verursacht habe. Diesmal war es die „Tochter“ und wieder einmal habe es bei dem Geschehen einen Toten gegeben. Auch hier wurden 48.500 Euro aufgerufen, die der Frau eine Haft ersparen sollte. Perfiderweise spielte die Anruferin, die sich auch noch als Polizistin ausgab, im Hintergrund das Weinen und Wehklagen einer Frau ab. Trotzdem blieb die „Mutter“ standhaft, was wohl auch daran lag, dass sie über derartige Maschen längst informiert war. Stattdessen wandte sie sich an die echte Polizei, die nun zur Identität der Betrügerin ermittelt.      

BAB 10 – Mutmaßlichen Unfallverursacher gestellt

Am Abend des 22.08.2023 durchfuhr ein Sattelzug die Durchfahrtsspur für LKW auf dem Gelände der Tank- und Raststätte Seeberg-West. Dabei streifte das Gespann eine dort abgestellte Sattelzugmaschine mit polnischem Kennzeichen. So entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro. Trotzdem hielt der Unfallfahrer nicht an, sondern verließ den Ort des Geschehens. Alarmierte Autobahnpolizisten konnten den Volvo aber bereits auf dem nächstgelegenen Parkplatz Kranichberge feststellen und sich des 39-jährigen Brummifahrers annehmen. Der Slowake sieht sich nun mit dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht konfrontiert. 

Quelle: PD Ost 

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