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Polizeinachrichten vom 23. Juli – 24. Juli 2022

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Frankfurt (Oder) – Diebstahl aus Einfamilienhaus 

Am Samstag in den frühen Morgenstunden drangen zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Lennéstraße ein und durchwühlten mehrere Räume nach Wertsachen. Hier wurde neben Schmuck und Geldbörsen auch diverse Multime- diatechnik entwendet. Der Schaden wurde mit ca. 2.000 Euro angegeben. 

Nach Bürgerhinweisen konnten am Samstagnachmittag im Stadtgebiet von Frankfurt (Oder) 3 Jugendliche festgestellt werden, bei denen Diebesgut aus dem vorangegan- genen Diebstahl aufgefunden wurde. Bei anschließenden Durchsuchungen wurden weitere Gegenstände gefunden. Hier wird nun geprüft, ob diese ebenfalls aus weiteren Diebstahlshandlungen in der Vergangenheit stammen. Die Kriminalpolizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. 

Neuzelle/Göhlen – Diebstahl von PKW 

In der Nacht von Freitag zu Samstag wurde ein in der Seestraße abgestellter PKW Audi entwendet. Der Sachschaden wurde auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Nach dem PKW wird nun gefahndet. 

Strausberg – Erfolgreiche Vermisstensuche 

Am Freitagnachmittag wurde durch eine Mitarbeiterin des Pflegedienstes der Polizei in Strausberg eine ältere demenzkranke Strausbergerin als vermisst gemeldet. Die intensiven Suchmaßnahmen, die sich bis Samstag hinzogen, verliefen zunächst ohne Erfolg. Zur Erleichterung aller eingesetzten Polizeibeamten hatten die Personenspürhunde „Erwin und Emil“ die „richtige Nase“ und fanden die Dame in einem Gebüsch in hilfloser Lage, worauf sie zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht wurde. 

Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz 

Am Freitagabend zündete ein Jugendlicher einen Böller für Schreckschusspistolen, welcher daraufhin detonierte. Die dabei entstandene Platzwunde an der linken Hand musste im Krankenhaus genäht werden. Es wird derzeit geprüft, ob es sich um einen so genannten „Polenböller“ handelte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts einer Straftat gemäß Sprengstoffgesetz. 

Neuenhagen – Betrug 

In den Nachmittagsstunden erhielt der Geschädigte den Anruf einer Person, die sich als Sparkassenmitarbeiter ausgab. Diese forderte den Geschädigten auf, sein gesamtes Geld zu kontrollieren und die Nummern der Geldscheine durchzugeben. Anschließend erschienen dann eine männliche und eine weibliche Person beim Geschädigten, die sich als Kriminalbeamte ausgaben und das Bargeld an sich nahmen. Dabei betraten sie das Haus und durchsuchten dieses nach weiterem Bargeld. Die Schadenshöhe beläuft sich auf einem vierstelligen Betrag. Bei der männlichen Person soll es sich um einen 180cm großen Mann, stabile Statur, ca. 30 bis 40 Jahre alt, Bart, deutschsprachig ohne Akzent, bekleidet mit grau-grüner Jacke, handeln. Die Frau war mit einer weißen Jacke bekleidet und ca. 30 bis 40 Jahre alt. 

Verkehrskontrolle mit Folgen 

Die Polizei der PI MOL stellte im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen 27jährigen Fahrzeugführer aus Berlin fest, der bereits bei der Polizei bekannt ist und sich nun wegen weiteren Straftaten verantworten muss. Die am PKW angebrachten Kennzeichentafeln gehörten an ein anderes Fahrzeug, wobei die eigentlichen Kennzeichentafeln vor Ort nicht auffindbar waren. Ein beim Fahrzeugführer durchgeführter Drogenschnelltest reagierte zudem positiv, worauf die Polizeibeamten Betäubungsmittel im Fahrzeug fanden und diese sicherstellten. 

Zahlreiche Ruhestörungen 

Das schöne Wetter und die Urlaubszeit luden am vergangenen Wochenende wieder zu verschiedensten Feierlichkeiten ein. Die Beamten der PI Oder-Spree/Frankfurt (Oder) wurden so im Zeitraum von Freitagabend bis Sonntagmorgen zu insgesamt 46 Ruhestörungen gerufen. 

Gosen-Neu Zittau – Bungalowbrand 

In der Nacht von Freitag zu Samstag geriet im Feldweg in Neu Zittau ein Bungalow in Brand. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte den Brand löschen. Durch die Polizeibeamten vor Ort wurde eine Strafanzeige wegen Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Es entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Zur Brandursache ermittelt nun die Kriminalpolizei. 

Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person 

Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Fahrer eines PKW Ford am 23.07.2022 gegen 00:40 Uhr auf der L215 zwischen L100 und Groß Dölln die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen einen Baum. Dabei verletzte sich der 19jährige Fahrer schwer. Der junge Mann wurde von Kräften der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Die Polizei nahm den Unfall auf. Dabei wurde Alkoholgeruch im Fahrzeug wahrgenommen. Aus diesem Grunde wurde die Blutentnahme im Krankenhaus veranlasst. 

Prenzlau – Fahren ohne Pflichtversicherung 

Am 23.07.2022 gegen 01:25 Uhr wurde der Fahrer eines E-Rollers in Prenzlau in der Brüssower Allee kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug keine Pflichtversicherung bestand. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige auf. Die Weiterfahrt wurde untersagt. 

Schwedt/Oder – Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln 

Am 24.07.2022 gegen 01:15 Uhr kontrollierten die Beamten die Fahrerin eines PKW Audi. Die Frau war in Schwedt/Oder in der Lindenallee unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 26jährige Fahrerin unter der Einwirkung von Betäubungs- mitteln stand. Ein durchgeführter Test reagierte positiv. Daraufhin erfolgte die Blutentnahme im Krankenhaus. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Die junge Frau muss nun mit einem Bußgeld und Fahrverbot rechnen. 

Panketal – Körperverletzung 

Ein Streit zwischen einem 68jährigen Mann und seiner 30jährigen Nachbarin eskalierte am Abend des 23.07.2022 in Schwanebeck, als der Mann der Frau ins Gesicht schlug. Sie erlitt dabei leichte Verletzungen im Gesicht. Der Auslöser des Streits war die sommerliche Bekleidung der Frau, die ihrem Nachbarn missfiel. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei in Bernau geführt. 

Bernau – Unfallflucht 

Am Abend des 23.07.2022 bemerkte der Fahrer eines schwarzen PKW Skoda, dass ein unbekanntes Fahrzeug gegen die hintere Stoßstange seines PKW gefahren ist. Der Mann hatte seinen PKW tagsüber in der Schumannstraße in Bernau-Waldsiedlung abgeparkt. Dabei ist an seinem Fahrzeug ein Schaden von ca. 2.000 Euro entstanden. Die Ermittlungen zum Unfallverursacher hat die Kriminalpolizei in Bernau übernommen.

Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang, ob jemand Zeuge dieses Unfalls geworden ist und bittet, sich bei der Polizeiinspektion Barnim unter der Telefonnummer 03338-3610 zu melden. 

Eberswalde – Fahren ohne Fahrerlaubnis 

Am 22.07.2022 flüchtete im Stadtteil Finow ein Mopedfahrer vor der Polizei, nachdem ihn die Beamten zum Anhalten aufforderten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Eine anschließende Flucht zu Fuß konnte von den Polizeibeamten vereitelt werden. 

Es stellte sich heraus, dass der 40jährige Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Durch einen Arzt wurden die leichten Beinverletzungen behandelt und eine Blutprobe entnommen, die die Polizei angeordnet hat. Da der Moped-Fahrer der Polizei bereits einschlägig bekannt war, wurde das Moped als Tatmittel eingezogen. Die Kriminalpolizei in Eberswalde hat die weiteren Ermittlungen übernommen. 

Groß Schönebeck – Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr 

Der Zugführer der Regionalbahn RB27 wurde am 23.07.2022 gegen 23:00 Uhr während der Fahrt nach Groß Schönebeck von einem 24jährigem Mann belästigt und umarmt, so dass er nur mit Mühe den Zug weiterführen konnte. Der junge Mann war aggressiv, entkleidete sich teilweise und schmiss seine Sachen im Zug umher. Nach ersten Erkenntnissen stand er unter Einfluss von Alkohol. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Freunde übergeben. Die Kriminalpolizei in Eberswalde führt die weiteren Ermittlungen. 

Quelle: PD Ost

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