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Polizeinachrichten vom 27. Juli 2023

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Frankfurt (Oder) – Bundespolizei deckt unerlaubte Einreise von 18 Personen auf: Ein Schleuser festgenommen

Mittwochabend deckten Einsatzkräfte von Zoll und Bundespolizei in zwei Fällen die unerlaubte Einreise von insgesamt 18 Personen auf. Ein mutmaßlicher Schleuser konnte vorläufig festgenommen werden.

Gegen 21:40 Uhr kontrollierten Kräfte der Bundeszollverwaltung einen in Polen zugelassenen Opel Insignia im Bereich der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) Mitte. Fahrer war ein 35-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger, der sich mit seinem Reisepass und einer polnischen Aufenthaltserlaubnis auswies. Die zwei weiteren Fahrzeuginsassen, ein 16-jähriger Somalier und ein 20-jähriger Jemenite, verfügten nicht über die erforderlichen Dokumente für eine legale Einreise nach Deutschland.

Kurz vor Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei eine Gruppe von 16 Personen, die kurz zuvor zu Fuß über die Frankfurter Stadtbrücke aus Polen eingereist waren. Bis auf einen 22-jährigen Mann aus Indien, handelte es sich um 15 afghanische Staatsangehörige (16 bis 32 Jahre alt), die ebenfalls keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen konnten.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts gegen die mutmaßlich Geschleusten ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Äußerung von Schutzersuchen leiteten die Beamtinnen und Beamten 15 Männer zur Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg weiter. Drei Alleinreisende Minderjährige übergaben sie in die Obhut des örtlichen Jugendamtes.

Gegen den 35-jährigen mutmaßlichen Schleuser ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Die Bearbeitung dauert noch an.

Frankfurt (Oder) – Betrugsversuch durchschaut

Am 26.07.2023 klingelte bei einer Rentnerin das Telefon. Am Apparat war ein angeblicher Polizeibeamter, der ihr die Geschichte vom Verkehrsunfall auftischen wollte, an dem ihre Tochter schuld sei und bei dem ein Mensch getötet wurde. Nun müsse Töchterchen ins Gefängnis, so nicht eine Kaution in Höhe von 70.000 Euro gezahlt würde. Und wenn die Summe nicht aufgebracht werden könne, täte es auch Goldschmuck… Der solle dann am Frankfurter Amtsgericht einem Richter namens Beier übergeben werden.

Mit der Story kam der Anrufer aber nicht durch. Die „Mutter“ erkannte den Betrugsversuch und ließ sich auf nichts ein. Vielmehr informierte sie umgehend die echte Polizei. Die ermittelt nun, wer sich da so dreist hatte bereichern wollen.

Frankfurt (Oder) – Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei ermittelt seit dem frühen Abend des 26.07.2023 zu einem Vorfall, welcher sich im Bereich Pablo-Neruda-Block abspielte.

Anwohner hatten Mitarbeiter eines Wachschutzes alarmiert, als sie mitbekamen, dass sich in einem Hausflur mehrere Personen aufhielten, die rauchten und eigentlich gar nicht dort hingehörten. Die vier Wachschützer trafen dann auch fünf Männer an, die tatsächlich in dem Haus nichts zu suchen hatten. Als die ungebetenen Besucher zum Gehen aufgefordert wurden, eskalierte die Situation.

Nach bisherigen Erkenntnissen griffen die Männer zwei der Wachschützer an und drohten mit Messern. In weiterer Folge kam wohl zu einem Gerangel, bei dem einer der Angreifer eine Verletzung am Kopf davontrug. Drei seiner Kumpels flüchteten daraufhin. Der 33-jährige Iraker und ein 32 Jahre alter Iraner blieben zurück und konnten so von der Polizei bereits identifiziert werden. Jetzt muss noch die Identität der vom Ort des Geschehens entflohenen Herren geklärt werden.

´Zudem laufen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Das nimmt auch die Wachschützer nicht aus. Sie werden erklären müssen, wie es zu der Kopfverletzung des Irakers kam.

Eisenhüttenstadt – In Gewahrsam genommen

Am frühen Morgen des 27.07.2023 riefen Anwohner des Diesterwegrings die Polizei, nachdem Lärm sie um den Schlaf gebracht hatte. Bereits kurz vor Mitternacht musste die Polizei an die benannte Adresse ausrücken, doch gab sich der Verursacher des Ganzen da geläutert und kam noch ohne Folgemaßnahmen davon.

So begaben sich die Beamten erneut dorthin, um die offensichtlich laufende Party endgültig zu beenden. Der 37-jährige Wohnungsinhaber wollte nun gar nicht mehr zuhören und gab sich widerspenstig. Er und einer seiner Gäste griffen die Uniformierten sogar tätlich an. Schnell fanden sich beide Herren daraufhin in Handfesseln wieder. Während der 47 Jahre alte Gast im Anschluss aufgab und sich entfernte, ließ der Mieter nicht locker und musste deshalb in Gewahrsam genommen werden. Dort konnte er seine 1,99 Promille ausschlafen. Damit ist die Sache aber noch nicht beendet! Er und sein Kumpel, der auf einen Atemalkoholwert von 2,19 Promille gekommen war, haben sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

Fürstenwalde/Spree – Nun in Haft

Der am frühen Morgen des 25.07.2023 gefasste mutmaßliche Motorraddieb sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt ein. Der 40 Jahre alte Belarusse ist einem Richter am zuständigen Amtsgericht Fürstenwalde vorgeführt worden, der Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen zum Diebstahlsdelikt selbst dauern an.

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldung vom 25.07.2023:

BAB 12/Müllrose – Das Krad war gestohlen

Am frühen Morgen des 25.07.2023 hielten Polizisten im Bereich der Anschlussstelle Müllrose einen Fiat Ducato mit polnischem Kennzeichen zu einer Kontrolle an. Am Steuer des Kleintransporters saß ein 40 Jahre alter Mann aus Belarus, der plötzlich recht einsilbig wurde, als die Frage kam, was es eigentlich mit seiner Ladung auf sich hatte. Dabei handelte es sich nämlich um ein Motorrad des Herstellers BMW, an dem noch ein Berliner Kennzeichen hing. Wie sich herausstellte, war das Krad tatsächlich in der Bundeshauptstadt gestohlen worden. Für den mutmaßlichen Langfinger endete das Ganze in Handfesseln. Nun gilt es zu klären, ob er wirklich der Dieb war oder als Verbringer des entwendetes Gutes fungierte.

Fürstenwalde/Spree – Die Schlangenlinien verrieten es

Am späten Abend des 26.07.2023 informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, dass in der Trebuser Straße ein BMW unterwegs sei, dessen Fahrer den Wagen offensichtlich nicht im Griff habe. Anders ließen sich die erzeugten Schlangenlinien nicht erklären. Bis zum Eintreffen der Beamten behielt der Zeuge das Auto im Auge und konnte so vermutlich Schlimmeres verhindern.

An der Staatsreserve besahen sich die Uniformierten den Fahrer dann nämlich genauer und stellten fest, dass er mit 2,62 Promille hinter dem Lenkrad gesessen hatte. Der 34-Jährige musste seinen Führerschein abgeben und eine Blutprobenentnahme über sich ergehen lassen. Da er nach seinem Anhalten mit der Faust einen der Außenspiegel des BMW zerstörte und dabei selbst Verletzungen davontrug, wurde die Wunde gleich ärztlich mitversorgt. Der Dank der Polizei geht an den Zeugen, der so schnell und umsichtig reagiert hatte!

Fürstenwalde – Dieb wollte Erdbeerpflanzen stehlen

Eine Anwohnerin der Gartenstraße beobachtete in der vergangenen Nacht, wie ein Mann auf dem Hinterhof herumschlich. Die Polizei nahm sich der Sache an und kontrollierte den Herrn. Der 36-Jährige hatte versucht, Obstpflanzen und das Hinterrad eines Fahrrades zu stehlen. Dabei stand er unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Testgerät zeigte einen Wert von 2,48 Promille an. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Diebstahls.

Schwedt/Oder – Betrogen worden

Am 26.07.2023 wandte sich eine junge Frau an die Polizei, nachdem sie mitbekam, dass Betrüger sie um ihr Geld gebracht hatten.

Die Geschädigte lernte in sozialen Medien vermeintlich einen Mann kennen, der von den Philippinen stammen wollte. Der sandte ihr Bilder von hochwertigen Bekleidungs- und Schmuckgegenständen und ließ durchblicken, dass alles ihr gehöre, er aber 500 Euro für den Versand bräuchte.

Bald darauf meldete sich über WhatsApp ein angebliches Logistikunternehmen. Jetzt hieß es, dass ein an sie adressiertes Paket bei einer Kontrolle aufgefallen sei und man darin nicht zur Ausfuhr genehmigte Dinge gefunden habe. Nun würde eine Strafe von mehreren Tausend Euro fällig. Mit psychologischem Druck konnten sie die Frau zur Zahlung einer Geldsumme bewegen, mit der das Ganze abgegolten wäre.

Als die Ganoven dann aber mit immer neuen Forderungen an sie herantraten, durchschaute sie doch das böse Treiben. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, wer sich auf so üble Weise an ihr bereicherte.

Templin – Diese Fahrt endet hier

In der vergangenen Nacht kontrollierte die Polizei einen Verkehrsteilnehmer, der auf einer Simson/Schwalbe fuhr. Bei der Überprüfung seiner Daten stellte sich heraus, dass der junge Mann gar keine gültige Fahrerlaubnis hat. Gegen ihn selbst und auch gegen den Halter des Mopeds, welcher sein Fahrzeug wohl zur Verfügung stellte, wurden Strafanzeigen gefertigt.

Templin – Technik gestohlen

Heute Morgen wurde die Polizei in die Hindenburger Straße gerufen. Dort haben sich Unbefugte Zugang zu einem Gebäude verschafft und aus diesem technische Geräte gestohlen, unter anderem drei Kettensägen. Zunächst wird der Schaden auf etwa 1.700 Euro geschätzt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Diebstahls im besonders schweren Fall.

Parsteinsee – Schuppen aufgebrochen

Wie der Polizei am 26.07.2023 angezeigt wurde, sind Diebe auf ein Grundstück Am Wirtschaftsweg gelangt. Dort drangen sie dann in mehrere Schuppen ein und taten sich darin um. Ob sie auch etwas mit sich nahmen, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei in der Sache.

Eberswalde – Spendenbox aufgebrochen

Wie der Polizei am 26.07.2023 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte Zugang zum Zoogelände verschafft und dort dann eine Spendenbox aufgebrochen. Mit dem darin vorgefundenen Geld verschwanden sie schließlich vom Ort des Geschehens. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei in dem Fall.

Eberswalde – Fahrzeug beschädigt

Durch bislang Unbekannte wurde in der vergangenen Nacht die Scheibe eines VW Golfs in der Erich-Mühsam-Straße eingeschlagen. In der Mittelkonsole hatte eine Geldbörse gelegen, welche der Dieb schließlich mit sich nahm. Neben den Personaldokumenten des Geschädigten war in dem Portemonnaie auch noch etwas Bargeld enthalten.

Rüdersdorf b. Berlin – Restaurant von Dieben heimgesucht worden

In der Nacht zum 26.07.2023 gelangten Einbrecher in ein Restaurant in der Heinitzstraße. Nach ersten Erkenntnissen nahmen die Täter einen Stahlschrank mit sich. Jetzt wird zur Identität der Eindringlinge und zum Verbleib des Diebesgutes ermittelt.

Neuenhagen b. Berlin – Sattelauflieger verschwunden

Wie der Polizei am 26.07.2023 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte einen Sattelauflieger gestohlen, welcher in der Straße Am Krankenhaus abgestellt gewesen war. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zur Identität der Diebe und zum Verbleib des Aufliegers.

Fredersdorf-Vogelsdorf – Ladendiebe gefasst worden

Am Nachmittag des 26.07.2023 bemerkten Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes in der Brückenstraße, wie ein Mann einen vollgepackten Wagen aus dem Geschäft schieben wollte. Nur hatte er die darin befindlichen Gegenstände noch gar nicht bezahlt! Immerhin sollten so Waschmittel, Pflegeprodukte und Kaffee in einem Wert von über 500 Euro widerrechtlich ihren Besitzer wechseln. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Den wachen Augen der Mitarbeiter war auch nicht entgangen, dass er mit dem Einkaufswagen in Richtung zweier wartenden Männern wollte, die sich bei Eintreffen der Polizei jedoch schleunigst entfernten. Später konnte dieses Duo auf dem Parkplatz eines anderen Marktes gestellt werden. Die 20 und 28 Jahre alten Herren haben nun ebenfalls Einiges zu erklären. Der allen gemachte Vorwurf lautet auf Bandendiebstahl.

Bad Freienwalde – Einbruchsdiebstahl

Nachdem damals noch mutmaßliche Diebe bereits in der Nacht zum 25.07.2023 versucht hatten, in das Filialgebäude eines Einkaufsmarktes in der Königsstraße einzudringen, kehrten sie in der Nacht zum 27.07.2023 zurück, um ihr Werk zu vollenden. Nach ersten Erkenntnissen hatten sie es auf Lebensmittel und Getränke abgesehen. Genaueres konnte bei der Anzeigenaufnahme aber noch nicht mitgeteilt werden. Die Kriminalpolizei wertet nun die gesicherten Spuren aus, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.

Küstriner Vorland – Gestellt worden

Am 27.07.2023, gegen 06:35 Uhr, wollten Polizisten bei Manschnow einen Audi Q3 zu einer Kontrolle anhalten. Doch widersetzte sich dessen Fahrer sämtlichen Zeichen der Beamten und fuhr davon. Nach dem Einsatz eines Stopp Sticks kam des Auto aber in einem Böschungsgraben zum Stillstand. Sogleich sprang ein Mann heraus und suchte sein Heil im flotten Lauf. Die Verfolger erwiesen sich als die schnelleren Sprinter und alsbald fand sich der bis dahin noch Unbekannte auf dem Boden wieder. Nun stellte sich heraus, dass es sich bei ihm um einen 36-jährigen polnischen Staatsbürger handelte. Da er sich bei dem Geschehen verletzt hatte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er ärztlich versorgt wird. Das geschieht unter polizeilicher Bewachung, da der Audi eigentlich nach Berlin gehörte und dort mutmaßlich gestohlen worden war. Die angebrachten Kennzeichen erwiesen sich schon einmal als gefälscht. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PD Ost

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