Start Hauptkategorie Nachrichten Polizeinachrichten vom 28. April 2022

Polizeinachrichten vom 28. April 2022

159
0

Prenzlau/Bernau/Strausberg/Frankfurt(Oder) –  Polizei beteiligte sich am Zukunftstag

In Prenzlau, Bernau, Strausberg und Frankfurt (Oder) sind anlässlich des heutigen Zukunftstages Schülerinnen und Schüler innerhalb der Polizeidirektion Ost begrüßt worden.

Neben theoretischen Informationen zu Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalten und Entwicklungsperspektiven vermittelten Kriminalisten, Diensthundführer und Bereitschaftspolizisten viele praktische Eindrücke aus den unterschiedlichsten Bereichen der polizeilichen Arbeit.

Diensthunde der Brandenburger Polizei stellten ihre Fähigkeiten zur Schau und die Schülerinnen und Schüler konnten sowohl Ausrüstungsgegenstände anlegen als auch Einsatztechnik „entern“. Darüber hinaus waren kriminaltechnische Fähigkeiten gefragt, um Spuren aufnehmen zu können und den Ermittlern der Kriminalpolizei so erste Hinweise auf mögliche Täter zu liefern. 

Ganz sicher werden wir uns auch in den kommenden Jahren wieder Interessierten im Rahmen des „Zukunftstages“ präsentieren.

Frankfurt (Oder) – Fensterscheibe von Parteibüro beschädigt worden

Am frühen Morgen des 28.04.2022 vernahm eine Anwohnerin der Großen Scharrnstraße Krach, der sich wie Glasbruch anhörte. Bei Nachschau stellte sich heraus, dass noch Unbekannte Steine gegen die Fensterscheibe eines Büros der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworfen hatten. Nun wird ermittelt, wer sich da betätigte und welche Motivation das Ganze hatte.

BAB 12 – Im gestohlenen Auto unterwegs gewesen

Am frühen Morgen des 28.04.2022 entdeckten Fahnder von Bundes- und Landespolizei zwischen den Anschlussstellen Frankfurt (Oder) West und Müllrose einen VW Tiguan, an dem Kennzeichen der Stadt Königs Wusterhausen angebracht waren. Dessen Fahrer wirkte doch erheblich jünger als das Alter des eingetragenen Halters eigentlich schätzen ließ. So entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle. Wie herauskam, wurde das Auto ohne originalen Schlüssel betrieben. Eine Fahrerlaubnis hatte der Mann auch nicht und stand obendrein noch unter Drogeneinfluss. Nachfragen beim eingetragenen Halter ließen dann keine Zweifel mehr aufkommen. Der Wagen war gestohlen worden und nun ins Netz gegangen. Handfesseln klickten und der 38-jährige, der hinter dem Lenkrad gesessen hatte, wird sich zu erklären haben. Immerhin beläuft sich der Schätzwert des VW Tiguan auf eine Summe von rund 55.000 Euro. 

Waldsieversdorf, Rauen und Schöneiche b. Berlin – Betrüger am Werke gewesen

Im Verlauf des 27.04.2022 wurden der Polizei mehrere Betrügereien zur Anzeige gebracht. Während in zwei Fällen die Masche mit der falschen WhatsApp-Nachricht verwandt wurde, ging der dritte Fall doch weit darüber hinaus.

Dabei hatte die geschädigte Schöneicherin nämlich einen Anruf eines angeblichen amerikanischen Polizisten erhalten. Der suggerierte ihr, dass Ganoven ihre persönlichen Daten abgefangen hätten und diese nun für illegale Geschäfte nutzen würden. Deshalb sehe die Behörde sich gezwungen, das Konto der Frau einzufrieren und über die deutsche Polizei auch noch ihren Führerschein für ungültig erklären zu lassen. Um das ganze Procedere rückgängig zu machen, bräuchte die amerikanische Polizei eine Gebührenzahlung von 1.000 Euro. Tatsächlich gelang es dem Anrufer, die Frau derart einzuschüchtern, dass sie allen Anweisungen folgte, GooglePlay-Karten kaufte und deren Codes an den Betrüger durchgab…

Auch in den anderen Fällen waren Betrüger erfolgreich. Sie hatten per WhatsApp Nachrichten an angebliche Verwandter verschickt, und darin wahlweise geäußert, dass ihnen das Mobiltelefon heruntergefallen sei oder sie Geld für medizinische Eingriffe benötigen würden. Jedenfalls lief alles auf die Zahlungsaufforderungen hinaus und jedesmal gelang es den Ganoven leider auch, die geforderten Summen zu erhalten. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wer sich da so betrügerisch bereichert hat.

Schöneiche b. Berlin – Alkoholisiert gefahren

Am frühen Morgen des 28.04.2022 zogen Polizisten in der Goethestraße einen VW Passat aus dem Verkehr. Dessen Fahrerin verströmte Alkoholgeruch. So wurde ein entsprechender Test vorgenommen, der einen Wert von 1,20 Promille ergab. Die 25-Jährige musste ihren Führerschein abgeben und erhielt eine Anzeige.

Fürstenwalde/Spree – Einbruchsdiebstahl

Wie der Polizei am 27.04.2022 angezeigt wurde, sind Einbrecher in einen Imbiss in der Juri-Gagarin-Straße gelangt. Dort stahlen sie dann die Trinkgeldkasse und verschwanden damit erst einmal unerkannt.

Tauche – Schuldach brannte

In der Mittagszeit des 27.04.2022 wurden Feuerwehr und Polizei in die Beeskower Chaussee gerufen. Dort war das Dach einer Grundschule in Brand geraten, wodurch angebrachte Photovoltaikmodule zu einem erheblichen Teil unbrauchbar geworden sind. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf eine Höhe von 20.000 Euro geschätzt. In dem Gebäude hatten sich zu dieser Zeit ca. 130 Personen befunden, die allesamt unverletzt blieben. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zur Ursache des Geschehens.

Wiesenau – Brand forderte Verletzten

Am Vormittag des 27.04.2022 wurden Polizisten in die Straße Am Pottack gerufen. Dort war eine Arbeitsmaschine zum Zerkleinern von Stroh in Brand geraten und der Funkenflug hatte dann eine Lagerhalle in Flammen gesetzt. Einer der Mitarbeiter erlitt dadurch eine Rauchgasvergiftung. Er kam mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Eisenhüttenstadt. Der entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf rund 250.000 Euro geschätzt.

Lychen – Ermittlungen folgen

Am 27.04.2022, gegen 22:45 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der L15, zwischen Bohmsdorf und Himmelpfort, war ein 27 Jahre alter Mann mit seinem Hyundai nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen kollidierte zunächst mit einem Straßenbaum und kam dann auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen. Als sich Rettungskräfte des Fahrers annehmen wollten, leistete er erheblichen Widerstand und auch die alarmierten Polizisten sahen sich Gewalttätigkeiten ausgesetzt. Dabei erlitt einer der Beamten eine Verletzung am Handgelenk. Der bereits hinlänglich bekannte Unfallfahrer verströmte Alkoholgeruch und in seinem Auto fanden sich mutmaßliche Drogen. Eine Fahrerlaubnis besaß er hingegen nicht. Den Delinquenten erwarten nun Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Uckerfelde – Brummifahrer ohne Führerschein

Am Nachmittag des 27.04.2022 hielten Polizisten auf der B198 bei Uckerfelde einen Sattelzug zu einer Kontrolle an. Dabei stellte sich heraus, dass dessen Fahrer seit Kurzem über gar keine Fahrerlaubnis mehr verfügt. Der 43-Jährige musste die Schlüssel des Sattelzuges herausgeben und erhielt eine Anzeige.

Prenzlau – Unter Drogeneinfluss gefahren

Am Vormittag des 28.04.2022 zogen Polizisten in der Schwedter Straße einen VW Golf aus dem Verkehr. Dessen Fahrer wirkte nicht gerade nüchtern, was ein Drogenvortest dann auch bestätigte. Zudem fanden sich bei dem 31-Jährigen noch Betäubungsmittel an. Er musste den Wagen stehen lassen und wurde im Prenzlauer Krankenhaus einem Arzt vorgestellt. Der entnahm ihm eine Blutprobe, die nun ausgewertet wird. Das daraus folgende Ergebnis ist letztlich gerichtsfest.

Wandlitz OT Basdorf – Jeep verschwunden

In der Nacht zum 27.04.2022 verschwand von einem Parkplatz in der Eichenstraße ein Jeep Grand Cherokee im Wert von rund 40.000 Euro. Nach dem Wagen wird nun gefahndet.

Eberswalde – Aufmerksamer Zeuge griff ein

Am Nachmittag des 27.04.2022 entdeckte ein aufmerksamer Zeuge einen Jugendlichen, der in einem Park an der Danckelmannstraße damit beschäftigt war, zwei Laubhaufen zusammenzuschieben. Anschließend konnte der Zeuge sehen, wie der junge Mann die Haufen anzündete. Umgehend griff er ein, woraufhin der Brandstifter die Flucht antrat. In weiterer Folge gelang es dem Mann, das Feuer zu löschen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zu dem Flüchtigen, der vorerst unerkannt entkommen konnte. Unser Dank gilt dem Zeugen, dessen umsichtiges Handeln womöglich Schlimmeres verhinderte!

Eberswalde – Kabel schon bereitgelegt

Am frühen Morgen des 27.04.2022 bemerkten Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens geschäftiges Treiben auf einer Baustelle in der Lausitzer Straße. Wie sich herausstellte, hatten Diebe sich Zugang verschafft und es offensichtlich auf Erdungskabel abgesehen. Rund 40 Meter dieser Kabel fanden sich nämlich zur Abholung bereitgelegt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in der Sache.

Panketal OT Zepernick – Ladendiebe gegriffen

Am Abend des 27.04.2022 betraten drei Männer die Räumlichkeiten eines Verbrauchermarktes in der Bucher Straße. Einer der Herren lenkte die Verkäuferinnen ab und seine beiden Komplizen stopften in dieser Zeit mitgeführte Taschen mit Lebensmitteln voll. Doch wurde das Treiben bemerkt, woraufhin sich die Mitarbeiterinnen einem Fluchtversuch in den Weg stellten. Zwei der Langfinger gelang es trotzdem, vom Tatort zu entkommen. Ihr dritter Kumpel und die Waren verblieben hingegen in den Räumen. Bei dem Gefassten handelte es sich um einen 17-jährigen Moldauer. Die nun folgenden Ermittlungen werden auch die Identitäten der vorerst noch unbekannt Gebliebenen klären.

Bernau b. Berlin – Auto verschwunden

Wie der Polizei am Morgen des 28.04.2022 gemeldet wurde, haben noch Unbekannte einen SEAT Alhambra gestohlen. Der Wagen war zur Tatzeit in der Welsestraße abgestellt gewesen. Die Fahndung ist eingeleitet, hat bislang aber noch nicht zum Auffinden von Fahrzeug und Dieben geführt.

Strausberg – Raubstraftaten aufgeklärt – Untersuchungshaft angeordnet!

Seit November 2021 kam es in der Inspektion Märkisch-Oderland zu mehreren Raubstraftaten. Das Ganze ereignete sich überwiegend in der Nähe von Straßen- und S-Bahnanschlüssen im Stadtgebiet Strausberg.

Die ersten Ermittlungen ließen den Schluss zu, dass die Täter zumeist im Dreiergrüppchen vorgingen und es bei ihren Handlungen auf hochwertige Kleidungsstücke abgesehen hatten. Schuhe und Jacken passten in ihr Beuteschema, aber auch Mobiltelefone mussten die Geschädigten herausgeben. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, hatten die Räuber zugeschlagen und getreten und immer wieder mit vorgehaltenen Messern gedroht.

Die Kriminalpolizei der Inspektion Märkisch-Oderland übernahm die Aufklärung der Geschehnisse und bildete dafür eine Ermittlungsgruppe. Es galt in weiterer Folge alle bislang bekanntgewordenen Vorfälle zu bewerten, mögliche Verbindungen herauszustellen, Hinweise und Aussagen zu durchforsten sowie die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei mit „ins Boot zu holen“. Darüber hinaus waren die Beamten des Wach- und Wechseldienstes und der Revierpolizei über die neuesten Erkenntnissen informiert und sahen in ihren Bereichen ganz genau hin.

Die Nacht zum 01.04.2022 sollte dann den Durchbruch bringen!

Einem 22-Jährigen war in der Altstadt sein Telefon sowie das Portemonnaie abgenommen worden. Umgehend alarmierte Polizisten des Wach- und Wechseldienstes konnten die Räuber noch in unmittelbarer Nähe zum Ort des Geschehens greifen. Bei ihnen fand sich das Mobiltelefon an und auch der Inhalt des Portemonnaies ist ausfindig gemacht worden. Daraufhin klickten Handfesseln und dem Trio wurde die vorläufige Festnahme erklärt.

Die Koordinierung der weiteren Maßnahmen übernahm dann wieder die Ermittlungsgruppe. Durchsuchungen an den Wohnanschriften der Delinquenten förderten zahlreiche Beweismittel ans Tageslicht. Diebesgut, Schlagringe, ein Schlagstock sowie eine täuschend echt aussehende Schusswaffe und Drogen samt Zubehör zum Konsum entdeckten die Kriminalisten.

Bis heute konnten sieben Raubstraftaten zweifelsfrei aufgeklärt und vier Tatverdächtigen zugeordnet werden. Nach jetzigen Erkenntnissen hatten sie mit den Delikten ihren Drogenkonsum finanziert. Gegen drei Herren im Alter von 17, 18 und 19 Jahren ist auch Untersuchungshaft erlassen worden. Die Ermittlungen dauern trotzdem an.

Mögliche weitere Geschädigte, die bislang nicht mit der Polizei in Kontakt getreten sind, können dies natürlich immer noch nachholen. Das kann direkt in einer Polizeidienststelle oder über die Rufnummer 03341 3300 bzw. die Internetwache www.polizei.brandenburg.de erfolgen.

Rüdersdorf b. Berlin – Auf Buntmetall abgesehen gehabt

Wie der Polizei am 27.04.2022 angezeigt wurde, haben sich Diebe Zugang zu einem Betriebsgelände in der Buchenstraße in Herzfelde verschafft. Nach ersten Erkenntnissen hatten sie es auf Schrott und Kupferkabel abgesehen. Ihr Treiben hinterließ einen Schaden von rund 350 Euro.

Bad Freienwalde – Brand im Keller

Am Nachmittag des 27.04.2022 wurden Feuerwehr und Polizei in die Karl-Weise-Straße gerufen. Dort war im Keller eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 50.000 Euro angegeben.

Seelow – Autos beschädigt

Am frühen Morgen des 28.04.2022 wurden Polizisten in die Erich-Weinert-Straße gerufen. Dort hatten zwei Männer gewütet und insgesamt 14 Autos beschädigt. So traten sie deren Außenspiegel ab und hinterließen Graffitis auf den Fahrzeugen. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 5.000 Euro beziffert. Eine Zeugin sprach das Duo an, woraufhin ihr Beleidigungen entgegengeworfen wurden. Einer der Täter konnte später gestellt werden. Bei ihm handelt es sich um einen bereits hinlänglich bekannten 35-Jährigen, der sich für sein Handeln verantworten muss. Im Ermittlungsverfahren gilt es nun, auch seinen Komplizen namentlich bekannt zu machen.

Oderaue OT Altreetz – Ermittlungen nach Einbruch eingeleitet

Am Morgen des 28.04.2022 wurde der Polizei ein Einbruch gemeldet. Die Täter waren in ein kombiniertes Gebäude von Grundschule und Kindertagesstätte in der Mittelstraße gelangt und hatten dort die Räumlichkeiten durchwühlt. Ob ihnen dabei aber auch etwas in die Hände fiel, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht auszumachen gewesen. Trotzdem beläuft sich der hinterlassene Sachschaden bereits jetzt auf eine Schätzsumme von 1.300 Euro.

Quelle und Fotos: PD Ost

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

5 × 3 =