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Polizeinachrichten vom 30. Mai 2023

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BAB 12 – Verkehrsunfall forderte Todesopfer

Am 30.05.2023, gegen 06:55 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde/West und Storkow waren daran drei Fahrzeuge beteiligt gewesen.

Nach ersten, nicht abschließenden, Erkenntnissen hatte ein in Richtung Berlin fahrender Sattelzug verkehrsbedingt bremsen müssen und war annähernd zum Stillstand gekommen. Das galt auch für einen dahinter fahrenden Kleintransporter. Jedoch prallte nun wiederum ein Sattelzug gegen den Kleintransporter und kollidierte mit der Leitplanke, bevor das Fahrzeug seitlich gegen den Kleintransporter sowie den anderen Sattelzug stieß.

Der Fahrer des Kleintransporters konnte zwar durch Kameraden der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden, jedoch erlag er noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Noch ist zu seiner Identität nichts bekannt. 

Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree-Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit technischen Sachverständigen zur genauen Ursache des Geschehens.

BAB 10 – In Gewahrsam genommen

Am Nachmittag des 29.05.2023 geriet ein Mercedes, der zuvor aus Richtung Hamburg gekommen war, an der Anschlussstelle Erkner von der Fahrbahn und kollidierte mit einer Schutzplanke. Das Auto ging daraufhin in Flammen auf und brannte vollständig aus. Der Fahrer sprang noch rechtzeitig heraus und rannte davon. Alarmierte Polizisten konnten ihn aber unweit des Unfallortes stellen. Wie nun herauskam, hatte der 32-jährige Lette einen Atemalkoholwert von 3,18 Promille aufzuweisen. Er musste eine Blutprobe lassen und verbrachte die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam. Dort konnte der Mann seinen Rausch ausschlafen.

Fürstenwalde/Spree – In Schule eingedrungen

In der Nacht zum 29.05.2023 drangen noch Unbekannte in ein Schulgebäude in der A.-Bebel-Straße ein. Nach ersten Erkenntnissen nahmen sie Lebensmittel und Getränke mit sich. Versuche, in das Sekretariat zu gelangen, scheiterten jedoch. Diverse Tatwerkzeuge konnten aufgefunden und mutmaßliche Täterspuren gesichert werden. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei in der Sache.

Fürstenwalde/Spree – Geschlagen und beraubt worden

Am frühen Morgen des 29.05.2023 wandte sich ein 36-jähriger Mann an die Polizei und teilte mit, in der Eisenbahnstraße von vier Personen überfallen worden zu sein. Die jungen Männer seien zwischen 14 und Mitte Zwanzig gewesen und wären ihn erst um Geld angegangen. Trotzdem er der Forderung nachkam, erhielt der Geschädigte einen Faustschlag ins Gesicht. Die Täter nahmen sein Portemonnaie mit Bargeld, persönlichen Papieren und ein Schlüsselbund mit sich. Wer sie waren und wo die geraubten Sachen abgeblieben sind, ermittelt nun die Kriminalpolizei. 

Erkner – In S-Bahn beraubt worden

Am späten Abend des 29.05.2023 war ein 25-Jähriger mit der S-Bahn in Richtung Erkner unterwegs, als sich ihm kurz vor Erkner ein anderer Mann näherte. Der griff nach dem Rucksack seines Gegenübers und stieß dessen rechtmäßigen Besitzer beim Versuch, sich gegen die Wegnahme zu wehren, kurzerhand zu Boden. Inzwischen war der Zug in Erkner eingetroffen, was der Räuber nutzte, um das Abteil zu verlassen und in unbekannte Richtung zu entfliehen. Zurück blieb der Geschädigte, welcher bei dem Geschehen auch noch leichte Verletzungen davongetragen hatte. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zu dem Täter und zum Verbleib des Rucksacks.   

Frankfurt (Oder) – Schläger in Gewahrsam genommen

Am späten Abend des 29.05.2023 griff ein junger Mann am Bahnhof mehrere Personen unverhofft tätlich an. Einer der Angegriffenen erlitt dabei einen Nasenbeinbruch und ein weiterer eine Kehlkopfprellung. Nun begab sich der Schläger in einen Zug in Richtung Fürstenwalde und begann auch hier, um sich zu schlagen. Ein Fahrgast und ein Mitarbeiter der Bahn waren diesmal die Leidtragenden. Alarmierte Polizisten griffen sich den Wütenden und stellten fest, dass es sich um einen bereits hinlänglich bekannten 19-jährigen Deutschen handelte. Da er offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, erfolgte eine Blutprobenentnahme. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Delinquent dann die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam. Er wird sich nun für sein Handeln zu verantworten haben. Eine Vorbeziehung des Mannes mit den Geschädigten bestand nach jetzigen Erkenntnissen nicht.

Frankfurt (Oder) – Betrunken gegen Laterne gefahren

Am frühen Morgen des 30.05.2023 war ein junger Mann mit seinem Dacia, aus Richtung Rosa-Luxemburg-Straße kommend, auf der Leipziger Straße unterwegs. Dort verlor der 25-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und der Wagen prallte gegen eine Straßenlaterne. Diese stürzte durch die Wucht des Aufpralls um. Die 62-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Geschehen Verletzungen und wurde von Rettungskräften in das Klinikum Markendorf gebracht.

Der junge Mann hatte gar keine Fahrerlaubnis und stand mit 1,53 Promille zudem unter Alkoholeinfluss. Er musste eine Blutprobe lassen und wird sich nun für sein Handeln zu verantworten haben.

B112 – Ohne Fahrerlaubnis und Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss

Am 29.05.2023 hielten Polizisten auf der B112, zwischen Eisenhüttenstadt und Lawitz, einen VW zu einer Verkehrskontrolle an. Dessen Fahrer stand offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel und konnte keinen Führerschein vorweisen. Das lag in der Tatsache begründet, dass der 22-Jährige gar keine Fahrerlaubnis besaß. Er musste eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige.

Angermünde – Schon gesucht worden

In der Mittagszeit des 27.05.2023 vergriff sich eine Frau in der Rosenstraße am Außenaufsteller eines Bekleidungsgeschäftes und nahm ein T-Shirt mit sich. Bezahlt hatte sie die Ware nicht. Doch wurde ihr Tun bemerkt und Angestellte griffen sich die Diebin. Dabei stellte sich nicht nur heraus, dass sie ein Klappmesser griffbereit mit sich führte. Darüber hinaus war sie bereits zur Festnahme ausgeschrieben worden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin interessierte sich demnach für die 46-jährige Uckermärkerin. Da sie eine alternativ ausgesprochene Geldbuße nicht leisten konnte, klickten Handfesseln. Wie es mit ihr weitergeht, entscheidet nun die zuständige Justiz.

Hohenselchow – Gestohlenes Krad aufgefunden

Am Nachmittag des 29.05.2023 entdeckten Kinder im Ortsteil Groß Pinnow ein Krad, welches ohne Kennzeichen und mit sichtlichen Aufbruchspuren in der Woltersdorfer Straße abgestellt worden war. Letztlich kam heraus, dass dieses Zweirad seit dem 10.05.2023 nach Diebstahl in Fahndung stand. Es ist sichergestellt und wird nun auf Spuren untersucht.

Templin – Batterien einer Lichtsignalanlage gestohlen

Wie der Polizei am 29.05.2023 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte die Batterien einer Lichtsignalanlage gestohlen, die auf der B109, zwischen Milmersdorf und Klosterwalde, aufgestellt gewesen war. Da die betroffene Baustelle gut einsehbar ist und Ausweichmöglichkeiten zwischen den Baken existieren, wird eine Verkehrsgefährdung nicht angenommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen vorerst zum Vorwurf des Diebstahls im besonders schweren Fall.

Templin – Einsatzfahrzeug angegriffen

Am Morgen des 30. Mai wurde die Polizei in die Otto-Lilienthal-Straße gerufen. Dort stellte man über das Pfingstwochenende ein beschädigtes Fahrzeug der Feuerwehr ab, welches dann durch bislang Unbekannte aufgebrochen worden ist. Aus dem Fahrzeug stahlen die Diebe Ausrüstung und Werkzeuge. Die Kriminalpolizei sicherte diverse Spuren am Tatort und ermittelt nun in der Angelegenheit.

BAB 11 – Diese Fahrt endete im Graben

In den frühen Morgenstunden des 30. Mai kontaktierte ein Anrufer die Polizei und erklärte, einen Pkw Audi im Straßengraben zwischen der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern und der Anschlussstelle Schmölln festgestellt zu haben. Die Polizei, Kräfte der Feuerwehr und auch ein Rettungswagen fuhren in Richtung der gemeldeten Unfallstelle. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des mit drei Personen besetzten Audis aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Wagen verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei wurden das Auto und etwa 30 Meter Wildzaun beschädigt. Ein Abschleppdienst wurde zur Bergung des Fahrzeugs gerufen, da sich dieses als nicht mehr fahrbereit erwies. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand, so dass die Rettungskräfte und die Feuerwehr nicht von Nöten waren.

Bernau b. Berlin – Telefonzelle in Brand geraten

Am frühen Morgen des 28.05.2023 rückten Feuerwehr und Polizei in die Schönerlinder Straße aus. Dort war eine zur Büchertauschbörse umgebaute Telefonzelle in Brand geraten. Nach ersten Erkenntnissen ist von Brandstiftung auszugehen. Nun ermittelt die Kriminalpolizei in der Sache. 

Bernau b. Berlin – Nazisymbol in Auto geritzt

Wie der Polizei am 29.05.2023 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte einen Ford beschädigt, der in der Mittelstraße im Ortsteil Schönow abgestellt gewesen war. Sie ritzten in den Lack des Wagens ein Hakenkreuz und einen Schriftzug. So entstand ein materieller Schaden von mehreren Hundert Euro. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei zu den Tätern und deren Motivation.

Werneuchen – Auch noch Widerstand geleistet

Am Nachmittag des 28.05.2023 meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei, um mitzuteilen, dass sie einen Mercedes entdeckt hätten, der doch recht unsicher bewegt werden würde.

In der Ortslage Blumberg konnten Polizisten den Wagen dann auch ausmachen und anhalten. Tatsächlich hatte dessen Fahrer einen Atemalkoholwert von 2,39 Promille aufzuweisen. Als man ihm erklärte, dass er seinen Führerschein aushändigen müsse und dann eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt erfolgen würde, verweigerte der 49-Jährige jegliche Mitarbeit. Letztlich musste er in Handfesseln gelegt werden. Das hielt ihn aber nicht davon ab, die Beamten zu beschimpfen und zu beleidigen. Damit wird nun nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Ahrensfelde – Da gilt es Einiges zu klären

Am Morgen des 29.05.2023 bemerkten Bewohner eines Hauses in der Straße der Freundschaft, wie ein Mann versuchte, die Jalousien eines Fensters hochzudrücken. Sie griffen sich den mutmaßlichen Einbrecher , wobei der junge Mann nach ihnen trat und sie leicht verletzte. Trotzdem konnten sie ihn der Polizei übergeben.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Delinquenten um einen 18-jährigen Syrer, der angab, nach Berlin zu wollen und dabei von drei Männern attackiert worden zu sein. Daraufhin habe er seinen Rucksack fallen lassen und wäre geflohen. In Eiche hätte er dann bei mehreren Häusern angeklopft, um Hilfe zu bekommen. Letztlich habe man ihn wohl für einen Einbrecher gehalten und die Türen nicht geöffnet. Tatsächlich fand sich der Rucksack an der beschriebenen Stelle. Jetzt befasst sich die Kriminalpolizei mit dem Geschehen.  

Panketal – Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen

Am frühen Nachmittag des 29.05.2023 bemerkte eine Rentnerin, wie ein Mann in der Loecknitzstraße im Ortsteil Zepernick sein Geschlechtsteil aus der Hose holte und daran manipulierte. Als sie ihn daraufhin ansprach, flüchtete er, jedoch nur, um in unmittelbarer Nähe sein Handeln zu wiederholen. Erst als ihm mit der Polizei gedroht wurde, rannte er durch einen Wald in Richtung S-Bahnhof davon. 

Der nun Gesuchte soll ca. 20 Jahre alt und um die 170 cm groß sein. Von mitteleuropäischem Aussehen, war er zur Tatzeit mit einer grauen Trainingsjacke sowie einer dunklen Hose bekleidet gewesen.

Panketal – Kleintransporter verschwunden

Wie der Polizei am 29.05.2023 gemeldet wurde, ist aus einer Parkbucht in der Knobelsdorffstraße ein Mercedes Sprinter gestohlen worden. Nach dem Kleintransporter wird nun gefahndet.

Eberswalde – Junger Dieb

Am Morgen des 30. Mai versuchte sich ein Zehnjähriger in einem Supermarkt in der Heegermühler Straße als Ladendieb. Spielkarten im Wert von knapp 28 Euro hatten sein Interesse geweckt. Weil der junge Mann bei der Konfrontation durch die Angestellten des Marktes aggressiv wurde, musste die Polizei zur Feststellung seiner Personalien hinzukommen. Anschließend konnte er in Absprache mit seiner Mutter an die Schule übergeben werden.

Wandlitz – Kollision mit Skater

Am Morgen des 30. Mai kollidierte ein Ford S-Max in einem Kreisverkehr der Schorfheidestraße mit einem jungen Skateboardfahrer. Der 16-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in das Werner-Forßmann-Krankenhaus gebracht. Am Skateboard selbst stellten die Beamten während der Verkehrsunfallaufnahme einen Akku fest. Eigentlich soll das Board damit nicht schneller als zehn km/h fahren können. Nun wird die Kriminalpolizei die Unfallursache ermitteln und damit einhergehend auch die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges prüfen. Der Sachschaden liegt im dreistelligen Bereich.

Strausberg – Vorwurf des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Am Nachmittag des 28.05.2023 wurden Polizisten zum Bahnhof gerufen. Mehrere Personen hatten zuvor in einer Bahn den sog. „Hitlergruß“ gezeigt. Zudem seien von zwei Männern drei Mitfahrende bedroht worden.

Nach ersten Erkenntnissen ist ein 53-Jähriger verdächtig, den Nazigruß dargeboten zu haben. Der bislang nicht in Erscheinung getretene Delinquent hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,53 Promille aufzuweisen.

Auch die Tatverdächtigen zur Bedrohung fanden sich an. Bei ihnen handelt es sich um zwei bereits bekannte Herrn im Alter von 54 und 58 Jahren. Das Ganze hat nun juristische Konsequenzen.

Hönow – In Einfamilienhaus eingedrungen

Am 29.05.2023 wurde der Polizei der Einbruch in ein Wohnhaus gemeldet. Die Täter waren nach ersten Erkenntnissen über ein Kellerfenster eingedrungen und hatten sich dann im Haus umgetan. Ob sie auch etwas stahlen, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen. Trotzdem ist bereits jetzt ein Sachschaden von rund 1.000 Euro zu bilanzieren.

Hoppegarten – Imbisswagen aufgebrochen

Wie der Polizei am 29.05.2023 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte mit Gewalt Zutritt zu einem Imbisswagen verschafft, der in der Mahlsdorfer Straße in Hönow abgestellt gewesen war. Ob den Tätern dabei auch etwas in die Hände fiel, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht ersichtlich gewesen. Trotzdem hinterließ ihr Tun auch bereits so einen Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Neuenhagen b. Berlin – Ermittlungen zur Brandursache

Am späten Abend des 28.05.2023 wurden Feuerwehr und Polizei in die Straße Am Rathaus gerufen, nachdem dort der Rauchmelder einer Wohnung anschlug. Nach ersten Erkenntnissen hatte heiße Zigarettenasche einen Teppich in Brand gesetzt und war die betreffende Wohnung völlig eingequalmt gewesen. Trotzdem weigerte sich die Mieterin, ihre Räumlichkeiten zu verlassen. Die 62-Jährige musste letztlich durch die Polizei herausgebracht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zum Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung.

Wriezen – Zaunfelder gestohlen

Am vergangenen Wochenende stahlen bislang Unbekannte aus den Ortslagen Neugaul und Neureetz insgesamt 12 Zaunfelder Bauzaun mitsamt Füßen und Befestigungsschellen. Die Schadenshöhe wird auf einen dreistelligen Betragt geschätzt.

 Quelle: PD Ost

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