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Progroup-Papierfabrik erhält erneut europäisches Umweltsiegel

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Feierliche Urkundenübergabe zur Würdigung von 15 Jahren EMAS: Heide Geber, Leiterin Umwelt- und Behördenmanagement bei Progroup, Dr. Hans-Peter Wruk, Umweltgutachter, Maria Cordes-Tolle, MGenuma, gemeinsam mit Detlef Weidlich, Standortleiter PM2 von Progroup, Jacek Jeremicz, Referent für Umwelt und Energie bei der IHK Ostbrandenburg, und Kerstin Forchert, Referentin Umwelt- und Behördenmanagement bei Progroup (v. l.) Bildquelle: Progroup / Knut Leeder 

Seit 15 Jahren EMAS-zertifiziert

Die Papierfabrik PM2 von Progroup wurde erneut mit dem EMAS-Zertifikat (Eco-Management and Audit Scheme) der Europäischen Union ausgezeichnet. Es bescheinigt dem Unternehmen auch weiterhin, einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, der weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus geht. 

Schon 2008 – also noch während der Planungsphase der PM2 – hat die Papierfabrik das europäische Umweltsiegel das erste Mal erhalten. Seitdem informiert Progroup jährlich transparent über die Umsetzung ihrer EMAS-Maßnahmen und lässt sie von unabhängiger Stelle überprüfen. Alle drei Jahre durchläuft das Unternehmen ein ausführliches Rezertifizierungsaudit mit einem akkreditiertem Umweltgutachter. Dieses Audit wurde nun erneut erfolgreich absolviert. Damit ist die PM2 bereits seit 15 Jahren durchgehend EMAS-zertifiziert. 

„Effizient und umweltbewusst zu wirtschaften, gehört für uns als Familienunternehmen zum Selbstverständnis – und damit verbunden natürlich auch der Anspruch, Produkte und Produktion sukzessive und nachhaltig zu optimieren“, sagt Maximilian Heindl, Vorstandsvorsitzender von Progroup. „Deshalb haben wir uns mit EMAS die freiwillige Selbstverpflichtung auferlegt, unseren Energieverbrauch kontinuierlich weiter zu reduzieren, wertvolle Ressourcen wie Wasser einzusparen und Abfall zu minimieren.“ 

Paradebeispiel für Kreislaufwirtschaft

Praktisch zeigt sich diese Überzeugung nicht nur an den innovativen Hightech-Maschinen der PM2, die äußert ressourcenschonend produzieren. Sondern auch an den besonders nachhaltigen nextfibre® Papieren, die dort entstehen. Sie sind im Vergleich zu herkömmlichen Papieren deutlich leichter und trotzdem extrem leistungsstark. Als Rohstoff nutzt das Unternehmen dafür ausschließlich Altpapier. Die Endprodukte punkten durch ihren Materialvorteil, der sich zum Beispiel beim Transport bemerkbar macht und CO2 einspart. Nach der Nutzung können die Papiere dem Kreislauf als Altpapier wieder zugeführt werden. Sie sind also exzellente Recyclingprodukte. 

Die Energie für die Papierproduktion liefert zu großen Teilen das benachbarte Waste-to-Energy-Kraftwerk, indem es Reststoffe – unter anderem aus der Papierfabrik – thermisch verwertet. Auch das Kraftwerk ist seit Beginn EMAS-zertifiziert. 

Verliehen wird das Zertifikat von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg. Jacek Jeremicz, Referent für Umwelt und Energie bei der IHK, war bei der EMAS-Rezertifizierung im Abschlussgespräch mit dabei und lobte: „Progroup ist ein Vorzeigeunternehmen, es gehört zur Bundesliga der Unternehmen in Deutschland.“ 

 

Über Progroup
Progroup AG mit Sitz in Landau, Deutschland ist einer der führenden Wellpappenrohpapier- und Wellpapphersteller in Europa. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 in Offenbach/Queich verfolgt das Unternehmen eine konsequente Wachstumsstrategie, die neben der Technologieführerschaft auch auf dem Einsatz von innovativen und umweltfreundlichen Produktionstechniken basiert. Progroup betreibt in sechs Ländern Zentraleuropas Produktionsstandorte. Dazu zählen aktuell drei Papierfabriken, zwölf Wellpappformatwerke, ein Logistikunternehmen und ein Waste-to-Energy-Kraftwerk. In Sandersdorf-Brehna bei Leipzig entsteht derzeit das zweite Kraftwerk. Mit mehr als 1.700 Mitarbeitenden hat das Unternehmen im Jahr 2022 einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Quelle: PM Progroup AG

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