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Publikum des Frankfurter Kleist Forums spendet im März 6.800 € für die Ukraine

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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges zeigt sich das Frankfurter Kleist Forum solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Bei allen Veranstaltungen im Monat März wurden Spenden gesammelt, die helfen sollen, das Leid im Kriegsgebiet und auf der Flucht zu lindern. Bislang sind rund 6.800 € zusammengekommen. Das Geld wurde jeweils zeitnah an lokale Initiativen übergeben, die akute Nothilfe leisten. Zu ihnen gehören das Pflegeteam Gallus, das Transporte an die polnisch-ukrainische Grenze unternimmt, der Verein „Vielfalt statt Einfalt – Für ein freundliches Frankfurt“, der die Hilfslieferungen mit medizinischem Material und die Versorgung Ankommender auf dem Frankfurter Bahnhof unterstützt und der Verein „Paramedic Brandenburg“, der schwerkranke Kinder aus ukrainischen Kliniken zur Weiterbehandlung in deutsche Krankenhäuser bringt. 

„Wir danken unserem Publikum und allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Wir sind überwältigt von dieser großen Hilfs- und Spendenbereitschaft“, sagt Florian Vogel, der Künstlerische Leiter des Hauses. Das Kleist Forum wird die Spendenaktion im April weiterführen. Ebenfalls fortgesetzt wird der Familiennachmittag für Geflüchtete, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder) mit kreativen Angeboten, Geld- und Sachspenden gestalten. Immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr sind Eltern und Kinder ins Studio B der Bürgerbühne eingeladen, um zu spielen, zu basteln oder sich bei Tee und Kaffee auszutauschen.

Besonderen Nachhall beim Publikum erzeugte die Sondervorstellung „IMAGINE – Sandtheater trifft Artistik“ am 18. März mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern, von denen viele selbst aus dem Kriegsgebiet geflüchtet sind. „Dieser Abend war alles, was Kunst in ihren großen Momenten sein kann: virtuos, atemberaubend und dabei zutiefst emotional und authentisch“, so Florian Vogel. Nächste Gelegenheit, die ukrainische Sandmalerin live zu erleben, ist am 5. Juni bei der Premiere von „Wagners Ring ohne Worte“, einer Koproduktion des Kleist Forums mit dem Sandtheater Berlin und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt.

Quelle: Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder) Foto: Sandtheater (c) Sandtheater Berlin

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