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Rebellen und Rote Hochöfner

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Abb.:  Eingang zum Eisenhüttenkombinat J.W. Stalin, Mai 1953 © Horst Sturm, Bundesarchiv

 

Der 17. Juni 1953 in Brandenburg und in der Region Eisenhüttenstadt 

Donnerstag, 15. Juni 2023
18 Uhr
Eintritt frei

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zählt zu den bedeutendsten Massenprotesten gegen die kommunistische Herrschaft im Ostblock. Er prägte maßgeblich die Geschichte der DDR und das Schicksal vieler Ostdeutscher. Auch in Brandenburg gingen tausende Menschen auf die Straße. Auf Kundgebungen, Streiks und Demonstrationen in Städten und Dörfern richteten sie zahlreiche Forderungen an das SED-Regime. Daraufhin wurde in vielen Kreisen der Ausnahmezustand verhängt, sowjetische Truppen marschierten auf, und der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen. Im Nachgang kam es zu Verhaftungswellen, Strafverfahren mit langen Haftstrafen und Todesurteilen.

Eisenhüttenstadt (damals noch Stalinstadt) war eines der regionalen Zentren des Aufstands. Vor allem die Bauarbeiter auf der Baustelle des Stahlwerks, die die Rücknahme der Normerhöhungen forderten, traten in Streik und zogen in einem großen Zug zum Marktplatz von Fürstenberg. Die Hüttenwerker schlossen sich dem Streik nicht an und blieben an ihren Hochöfen.

Begrüßung
Andrea Wieloch, Leitung Museum Utopie und Alltag
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten (LAkD)

Historische Einführung und Publikumsgespräch
Susanne Kschenka im Gespräch mit den Historikern
Rainer Potratz, Axel Drieschner und Günter Fromm und dem Publikum

Parallel zur Veranstaltung werden historische Dokumente zum 17. Juni in Eisenhüttenstadt präsentiert. 

Ort
Museum Utopie und Alltag
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Quelle: Museum Utopie und Alltag

Alle Informationen rund um das Museum, zu Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten finden Sie unter www.utopieundalltag.de.

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