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Schnelle Hilfe für mehr als 800 Geflüchtete aus der Ukraine durch Bürgerbüro und Ausländerbehörde

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Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine brachte seit dem 24. Februar 2022 auch für die Stadt Frankfurt (Oder) viele neue Herausforderungen. Bereits in den ersten Tagen des Krieges bereitete sich die Stadtverwaltung auf die Ankunft der Geflüchteten aus der Ukraine vor und entwickelte notwendige Verfahren u. a. im Bereich des Amtes für Ordnung und Sicherheit, die es so bisher nicht gab.

Es wurde deutlich, dass die Geflüchteten möglichst schnell und unkompliziert aufgenommen werden müssen, sodass Hilfs- und Unterstützungsleistungen ankommen können. So wurden bereits im März spezielle Termine im Bürgerbüro und der Ausländerbehörde angeboten, die insbesondere für die aus der Ukraine geflüchtete Menschen entwickelt wurden. Die enge Zusammenarbeit von Ausländerbehörde und Bürgerbüro und die im Ergebnis angebotenen sog. Kombitermine – gleichzeitige Anmeldung im Bürgerbüro sowie auch in der Ausländerbehörde – haben für eine rasche, gezielte und erfolgreiche erste behördliche Registrierung der Geflüchteten gesorgt und unnötige Behördengänge vermieden. Das bereits in diesen Bereichen erprobte System zur Online-Terminvergabe fand auch hier Anwendung und führte zu einer zuverlässigen Planung und Abarbeitung der Anliegen.

Bürgermeister Claus Junghanns erinnert an die Situation im Frühjahr: „Unser Ziel war es, durch die Bündelung von Behördengängen, bei den von den Kriegshandlungen in ihrem Land zum Teil traumatisierten Geflüchteten keinen unnötigen zusätzlichen Stress zu verursachen und trotzdem parallel die regulären Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger nicht reduzieren zu müssen“.

Mit diesem Verfahren wurden im Zeitraum vom 24. Februar bis Ende August 2022 mehr als 800 aus der Ukraine geflüchtete Personen aufgenommen, angemeldet, erstregistriert und mit einer Aufenthaltserlaubnis sowie, wenn erforderlich, auch mit einer Arbeitserlaubnis versorgt. Gemessen an der Gesamteinwohnerzahl stellen die ukrainischen Staatsangehörigen, nach den polnischen Staatsangehörigen, mittlerweile die zweitgrößte ausländische Bevölkerungsgruppe in der Stadt Frankfurt (Oder) dar.

„Diese Art der Anmeldeorganisation war nur durch den engagierten und teilweise über die Grenzen hinausgehenden Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Ordnung und Sicherheit und insbesondere der Ausländerbehörde und des Bürgerbüros möglich. Dafür danke ich den Kolleginnen und Kollegen sehr und freue ich mich, dass wir von den Betroffenen überwiegend positive Rückmeldungen und viel Zuspruch für diese Verfahrensweise bekommen haben“, fährt Claus Junghanns fort.

Den ukrainischen Geflüchteten wurde bei Ihrer Ankunft in Frankfurt (Oder) eine enorme Hilfeleistung aus der Bevölkerung zuteil, was Unterkunft, Verpflegung und weitere Unterstützungsmaßnahmen betraf.

Claus Junghanns: „Durch ein starkes ehrenamtliches Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern konnten die Herausforderungen der Aufnahme der Geflüchteten aus der Ukraine erfolgreich gemeistert werden. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei den Frankfurterinnen und Frankfurtern bedanken, die mit einem großen persönlichen Einsatz den aus der Ukraine Geflüchteten Unterkunft und Versorgung sowie Unterstützung bei allen notwendigen Institutionsgängen gewährt haben und das bis heute tun.“

Quelle: Stadt Frankfurt (Oder)

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