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Tesla-Start: „Ein entscheidender Schritt für Brandenburgs Zukunft“

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Im brandenburgischen Grünheide (Mark) hat die Produktion von E-Autos des US-amerikanischen Automobilkonzerns Tesla begonnen. Tesla-Chef Elon Musk übergab heute die ersten 30 Autos des Modells „Y“ an Kundinnen und Kunden. Im Rahmen des „Delivery Day“ dankte Ministerpräsident Dietmar Woidke in seiner Ansprache Elon Musk: „Dass Sie sich für Brandenburg entschieden haben, ist gut für Tesla und gut für die Zukunftsregion Berlin-Brandenburg.“ An der Veranstaltung in der Produktionshalle nahmen auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Umweltminister Axel Vogel teil.

Woidke weiter: „Tesla ist das herausragende Beispiel für Brandenburgs neue Wirtschaftsdynamik.  Die erste europäische Gigafactory findet überall große Aufmerksamkeit. Das sorgt dafür, dass unser Land als Hightech-Standort noch bekannter wird. Weitere Investitionen in die Batterieherstellung oder die Lithium-Produktion sind geplant oder werden bereits umgesetzt. Gemeinsam bauen wir an einer neuen Wertschöpfungskette für E-Mobilität, für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Klimaneutralität. Der Grundstoff dafür sind die Erneuerbaren Energien. Wir müssen und werden sie noch deutlich schneller ausbauen – auch, um unabhängiger von Gas- und Erdöl-Importen zu werden.

Zwischen der Ankündigung von Elon Musk am 12. November 2019, in Brandenburg zu investieren, und heute liegen nur 861 Tage. Ein erhebliches Tempo wurde vorgelegt. Eine Mammutaufgabe war zu bewältigen. Und das war nur möglich, weil alle Beteiligten ein starkes gemeinsames Ziel vereinte: Das Ziel, diese Zukunftsinvestition in sehr kurzer Zeit umzusetzen und damit ein Zeichen zu setzen für unsere Leistungsfähigkeit. Wir haben gezeigt, wir können Industrieansiedlung. Und darauf können wir alle sehr stolz sein. Deshalb an dieser Stelle mein Dank allen Beteiligten: den Behörden in Grünheide, im Landkreis Oder-Spree und in den Landesämtern und Ministerien, den Kolleginnen und Kollegen bei Tesla und natürlich den Bauleuten.“

Zur Entwicklung in der Region sagte Woidke: „Hier werden Tausende neue Arbeitsplätze entstehen. Die Region um Grünheide wird sich verändern. Die Infrastruktur von Kita über Wohnen bis Bahnanbindung muss ausgebaut werden. Wir sind hier auf einem guten Weg, haben aber noch eine ordentliche Strecke vor uns. Ich bin sicher, dass es uns gelingt, auch dies gemeinsam zu schultern.“

Informationen zum Standort:

Mit dem Bau der bisher einzigen europäischen Automobilfabrik von Tesla wurde im Frühjahr 2020 auf einem 300 Hektar großen Grundstück in Grünheide (Mark) südöstlich von Berlin begonnen. Errichtet wird auch eine Fabrik zur Produktion von Batteriezellen. Vorgesehen ist laut Tesla in Ausbaustufe 1 eine Produktionskapazität von bis zu 500.000 Fahrzeugen (Typ Model Y). Der Standort liegt verkehrsgünstig (Straße, Schiene und Flugverkehr) und am Schnittpunkt der transeuropäischen Verkehrsachsen zwischen West- und Osteuropa.

Die brandenburgische Landesregierung hatte in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) intensiv für den Standort geworben. Zur Vorbereitung und Begleitung der Ansiedlung wurde bereits am 22. November 2019 eine Task Force beim Ministerpräsidenten gebildet, die bisher 27mal tagte. Sie setzt ihre Arbeit auch nach dem erfolgten Produktionsstart vorerst fort.

Weitere Infos im Netz:

Häufig gestellte Fragen zur Tesla-Ansiedlung | Landesregierung Brandenburg

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg Foto: Symbolbild

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